Wandern in Zeulenroda-Triebes

Zeulenroda-Triebes

Eingebettet in die reizvolle Mittelgebirgslandschaft des Thüringer Schiefergebirges.

Die Stadt Zeulenroda-Triebes liegt im Südosten Thüringens. Die Kleinstadt ist eingebettet in die reizvolle Mittelgebirgslandschaft des Thüringer Schiefergebirges. Nahe der Stadt am "Zeulenrodaer Meer" - einer großen Trinkwassertalsperre - finden Sie eine abwechslungsreiche Wald-, Teich- und Seenlandschaft sowie in der Nähe der Stadt das 8000 ha große Landschaftsschutzgebiet "Pöllwitzer Wald". Der Ort Zeulenroda ist eine spätmittelalterliche Gründung der Vögte von Weida. Er wurde das erste Mal im Jahre 1325 als „Zu Ulenrode“ urkundlich erwähnt. 1438 erhielt Zeulenroda das Stadtrecht.

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Die Stadt erlebte eine kurze mittelalterliche Blüte, bis sie im Jahre 1500 als Mitgift an die Herrschaft Reuss in Greiz fiel. Um 1750 entwickelte sich Zeulenroda zu einer Hochburg der Strumpfwirkerei. Zeulenrodaer Strümpfe erlangten Ende des 18. Jahrhunderts und noch mehr im 19. Jahrhundert Weltruf. Daneben gewann das Tischlerhandwerk, die Gummiwirk- und Strickwarenfabrikation sowie die Herstellung von Trikotagen zunehmend an Bedeutung. Von 1825 bis 1827 wurde das berühmte Zeulenrodaer Rathaus im klassizistischen Stil erbaut. Der Monumentalbau ist das bekannteste Gebäude der Stadt. Auf seinem Turm befindet sich eine vergoldete Statue der Themis.

Heute gehört Zeulenroda-Triebes zum Landkreis Greiz. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands haben sich am östlichen Stadtrand viele Gewerbebetriebe angesiedelt. Größter Arbeitgeber der Region ist die Firma Bauerfeind mit inzwischen rund 500 Arbeitnehmern. Mit dem Bau seines neuen 46 m hohen Bürohochhauses entstand im Jahr 2003 ein neues Wahrzeichen der Stadt. Die Strumpfwirkerindustrie ist somit nach Zeulenroda zurückgekehrt und wirbt für unser Städtchen in der ganzen Welt mit besten Qualitätserzeugnissen. Die schönen alten Bürgerhäuser erstrahlen im alten Glanz, Straßen wurden neu- und ausgebaut und im Umfeld der Talsperre Zeulenroda gibt es viele schöne Wander- und Radwanderwege. Im Tiergehege nahe der Stadt findet man jederzeit ein lauschiges Plätzchen zum entspannen. Die „Stadt auf der Höhe“ hat sich zu einem schönen Erholungsort „gemausert“. Am Ufer des Stausees wurde im Jahr 2001 das neue „Bio-Seehotel“ in Betrieb genommen. Ausgezeichnet mit vier Sternen bietet das Haus allen erdenklichen Komfort für seine Gäste und von den Restaurants im Dachgeschoss den schönsten Blick auf die Talsperre Zeulenroda. Seit 1997 zieht die „Badewelt WAIKIKI“ als erstes Tropenbad Europas mit echt hawaiianischem Ambiente tausende Gäste aus nah und fern zum Badespaß ein.

Wer heute von Zeulenroda-Triebes spricht, meint auch die Gemeinden, die in Folge der Gebietsreform 1992/1994 und der Städtefusion 2006 Ortsteile der Stadt wurden. Diese ländlichen Gemeinden sind jede für sich ein Kleinod, und bereicherten die Palette der Sehenswürdigkeiten. Ob Triebes mit dem Winkelmannschen haus, Leitlitz mit seiner Steinbogenbrücke, Weckersdorf mit den bekannten Fachwerkhäusern, die Niederböhmerdorfer Windmühle, das Kleinwolschendorfer Umgebindehaus oder die Kesselmühle im Weidatal bei Läwitz und das Dorfgemeinschaftshaus in Dörtendorf – alle haben ihren eigenen liebenswürdigen Charme.

 

 

Impressionen

 

Tourismuszentrum Zeulenrodaer Meer
Bleichenweg 30
07937 Zeulenroda-Triebes

Telefon +49 (0) 36628 / 987064

tourismus@zeulenroda-triebes.de
www.zeulenrodaer-meer.de

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