Sintfeld-Höhenweg Etappe 7

Sintfeld-Höhenweg Etappe 7

Von Harth bis Büren

Büren erhält endlich die gebührende Aufmerksamkeit

Auf der letzten Etappe des Sintfeld-Höhenweges wird mit dem Rüthener Blick der westlichste Punkt der Wanderung passiert. Durch die Alme-Auen führt der Weg zurück nach Büren, das man nun ausgiebig besichtigen kann. Edelherren errichteten ca. 1150 am Zusammenfluss der Alme und der Afte eine Burg, 45 Jahre später wurde Büren gegründet. Die Silhouette der Stadt prägen heute die prächtig geschmückten Giebel des Jesuitenkollegs und der Jesuitenkirche. Der letzte ansässige Edelherr, Moritz von Büren, blieb weib- und kinderlos und vererbte sein Vermögen dem Jesuitenorden, der die Auflage, ein Kolleg und eine Kirche zu bauen, natürlich umgehend in Angriff nahm. Der Bau der schmuckvollen Kirche verzögerte sich jedoch bis in Mitte des 18. Jahrhunderts. Sie ist in dementsprechend gutem Zustand, schon die prachtvolle Deckenmalerei lohnt eine Besichtigung.

mehr weniger

Zu den sehenswerten Punkten am Weg gehört das Gut Holthausen, dass man über eine alte Buchenallee erreicht. Das ehemalige Kloster wurde von Zisterzienserinnen genutzt, jedoch bereits 1810 im Zuge der Christianisierung aufgelöst. Seitdem dient die beeindruckende Anlage als Gutsbetrieb und ist in Privatbesitz. Der Weg ins Stadtzentrum von Büren führt direkt an der Mittelmühle vorbei, Deutschlands einziger historischer Mineralmühle.

Zunächst als Stein- und Bohrmühle genutzt, wurde sie auf Turbinenbetrieb umgestellt und war daraufhin in der Lage Steine zu pulverisieren, aus denen Farbzusätze gewonnen wurden. Der Betrieb wurde 1966 eingestellt, das Inventar blieb jedoch erhalten. Insgesamt hat sich die Mühle im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert. Einen Besuch sind auch die Alme-Auen Bürens wert, denen zu Beginn der Wanderung nicht die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt werden konnte. Hier finden die Bürger der Stadt Erholung, sei es auf dem Nordic-Walking-Parcours, auf dem Naturlehrpfad oder auf einem der Rundwanderwege durch die parkähnlich angelegte Landschaft.

 

Etappen

Sintfeld-Höhenweg Etappe 1

Sintfeld-Höhenweg Etappe 1

13,5
192
236
mittel
3:56
Büren - Wewelsburg
Sintfeld-Höhenweg Etappe 2

Sintfeld-Höhenweg Etappe 2

27,1
570
479
mittel
8:11
Wewelsburg - Kloster Dalheim
Sintfeld-Höhenweg Etappe 3

Sintfeld-Höhenweg Etappe 3

22,2
343
255
mittel
6:27
Kloster Dalheim - Herbram
Sintfeld-Höhenweg Etappe 4

Sintfeld-Höhenweg Etappe 4

26,8
413
388
mittel
7:42
Herbram - Blankenrode
Sintfeld-Höhenweg Etappe 5

Sintfeld-Höhenweg Etappe 5

25,2
442
495
mittel
7:29
Blankenrode - Bad Wünnenberg
Sintfeld-Höhenweg Etappe 6

Sintfeld-Höhenweg Etappe 6

17,4
421
377
mittel
5:27
Bad Wünnenberg - Harth
Sintfeld-Höhenweg Etappe 7

Sintfeld-Höhenweg Etappe 7

16,2
215
345
mittel
4:42
Harth - Büren

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
16,2 km
AUFSTIEG
215 m
ABSTIEG
345 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
5:27 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51° 30′ 15" Nord | 08° 34′ 47" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 33′ 00" Nord | 08° 34′ 00" Ost

Wegzeichen:
Sintfeld-Höhenweg Markierung
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