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Kierspe

Am Rand des Sauerlandes in Südwestfalen

Kierspe ist eine Stadt mit ca. 16.000 Einwohnern, liegt am Rand des Sauerlandes in Südwestfalen und ragt mit der Spitze seines Ortsteiles Rönsahl über den Oberbergischen Kreis in das Rheinland hinein. Eingebettet in den Naturpark Sauerland-Rothaargebirge laden die abwechslungsreiche Landschaft und der vielfältige Wechsel von Bergen und Tälern zum Wandern, Entspannen und Erholen ein. Hier bietet ein durch den Sauerländischen Gebirgsverein 163 km langes gezeichnetes Wandernetz zahlreiche Möglichkeiten.

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Lohnenswertes Ziel einer Wanderung ist der Wienhagener Turm. Der Aussichtsturm steht auf 479 m über NN im Wienhagen im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge. Der Turm ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und hier ganz besonders für Familien mit Kindern, da dort kein Pkw-Verkehr erlaubt ist und die Kinder gefahrlos laufen können. Ein kleiner Spielplatz und Tische und Bänke für ein Picknick runden das Ganze ab. Die Wege sind auch für Kinderwagen geeignet. Das Turminnere wurde durch den Kiersper Künstler Werner Baumgart bemalt und ist dadurch zu einem echten Kunstwerk geworden. Die Aussichtsplattform ist ganzjährig über 72 Stufen erreichbar.

Die idyllisch gelegene Jubachtalsperre wurde in Jugendstilform errichtet und dient der Trinkwasserversorgung. Sie wurde in den Jahren 1904 bis 1906 fertig gestellt. Die Staumauer besteht aus Bruchsteinen, ist 152 m lang, hat eine Kronenbreite von 4,5 m und ist 27,7 m hoch. Die Talsperre kann auf einem 2,7 km langen Weg umrundet werden und ist aufgrund ihrer wunderschönen Lage inmitten der Natur ein sehr beliebtes Ziel für Wanderer und Spaziergänger. Eine direkte Zufahrt zur Talsperre ist nicht möglich. Sie kann nur fußläufig über den Jubachweg, eine Abzweigung von der B 54 in der Ortschaft Kierspe-Vollme, erreicht werden.

Der Schleiper Hammer liegt im Schleipetal, einem rechten Nebenbachtal der Volme und ist seit 1989 im Besitz des Heimatvereins. In dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude ist ein betriebsfertiges Museum entstanden, welches die Tradition der Breitewarenschmiederei im oberen Volmetal in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts präsentiert. In einer zweiten Abteilung im oberen Bereich des Hammerwerks wird die Anfangszeit der Bakelit-Verarbeitung dargestellt und die Entwicklung der Bakelit-Industrie mit einsatzbereiten Pressmaschinen dokumentiert. Besichtigungen: jeden 1. Mittwoch im Monat von 10 bis 15 Uhr; von April bis Oktober.

Bakelit als erster Kunststoff löste eine Revolution in der Produktion von technischen und allgemeinen Artikeln aus. Im ersten deutschen Bakelitmuseum im Alten Amtshaus wird eine vielfältige Sammlung von Gebrauchsgegenständen aus Kunststoff gezeigt. Von der Küchenmaschine bis zum Fahrradgriff und vom Lichtschalter bis zum Aschenbecher kann man Exponate von 1920 bis 1950 bewundern. Öffnungszeiten: mittwochs von 15 bis 18 Uhr.

Im Fritz-Linde-Museum werden Bücher und Briefe von Fritz Linde, dem Kiersper Heimatdichter ausgestellt. Linde war ein über die Grenzen Kierspes und des Märkischen Kreises hinaus sehr bekannter und gern zitierter niederdeutsch schreibender Dichter. Geöffnet jeden 1. Dienstag im Monat.

Die Historische Brennerei Rönsahl war bis in die 1950er Jahre in Familienbesitz, ehe die Kornbrennerei Krugmann aus Meinerzhagen den Betrieb übernahm und bis 2007 weiterführte. Seit 2008 wird das Gebäude als Dorfgemeinschaftshaus, Veranstaltungszentrum und als Brauerei mit Ausschank genutzt. Zusätzlich zeigt eine Ausstellung die Geschichte der Pulverfabrikation in Kierspe. Führungen sind nach Vereinbarungen möglich.

 

 

Unterkünfte

 

 

Stadt Kierspe
Springerweg 21
58566 Kierspe

Telefon +49 (0) 2359 / 6610
Telefax +49 (0) 2359 / 661199

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www.kierspe.de

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