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Ivenacker See

Von Ivenack bis Ivenack

Die ältesten und größten vitalen Eichen Mitteleuropas stehen in Ivenack. Im 75 Hektar großen Naturpark „ Ivenacker Eichen“ werden jährlich ca. 50.000 Besucher begrüßt. Zahlreiche Wanderwege durchziehen den Wald. Gleichzeitig finden Sie hier gute Rad- und Wanderwege zu den 1000jährigen Eichen und in die nähere Umgebung vor. Schon 1759 wurde der Baumbestand kartiert. Von den elf Eichen, die einst die Kronen in den Himmel reckten, sind 5 auch heute noch vital. Sie treiben in jedem Jahr Blattgrün, vergrößern Ihren Umfang und bilden sogar Früchte aus. Die Eichen, die im ehemaligen Hudewald sehr gut gedeihen konnten, haben einen guten Gesundheitszustand. Die größte ragt 35,5 Meter in die Höhe und misst einen Stammumfang von 10,96 Meter. Anhand der Maße lässt sich schätzen, dass diese Stieleiche 180 Festmeter Holz liefern würde. Sie hatte 1000 Jahre Zeit, um diese Pracht zu entfalten.

mehr weniger

Der Park bietet neben diesen Giganten der Zeit auch eine Streuobstwiese, die im Spätsommer und Herbst viele Gäste der Natur bewirtet und für den Erhalt alter Obstsorten angelegt wurde. Als besondere Attraktion wird die Dammwildherde täglich um 12.00 Uhr gefüttert. Dann kommen die ca. 75 Tiere ganz nah an die Besucher heran. Mitten im Park befindet sich ein Barockpavillon, der im 18. Jahrhundert als Cafe und Jagdsitz errichtet wurde. Im Jahr 2002 wurde durch die Jost-Reinhold-Stiftung der Pavillon umfangreich saniert. Heute ist hierin eine Ausstellung zu erleben, in der man all das Wissen, was man während der Führung erfahren hat noch weiter vertiefen kann. Unter den heutigen Fundamenten wurden beim Bau ganz alte Fundamente gefunden, von denen man vermutet, dass es sich um Arrestzellen des alten Klosters von Ivenack handelt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ganz in der Nähe ist das Ivenacker Schloss. Insbesondere dem historisch interessiertem Besucher ist so die Möglichkeit gegeben, das Anwesen im noch unrestauriertem Zustand kennen zulernen. Die barocke Dreiflügelanlage mit Mansardendächern entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf den Grundmauern des ehemaligen Zisterzienser-Klosters, das 1252 in Ivenack gegründet wurde. Der Mittelteil des Schlosses stammt aus dem 16. Jahrhundert, die rückwärtigen Seitenflügel aus dem Jahre 1810. Unmittelbar neben dem Schloss befindet sich der alte Marstall. Östlich des Schlosses sehen sie die zweigeschossige Orangerie mit Rundbogen-Arkaden. Die gotische Klosterkirche wurde nach 1700 barock umgestaltet. Um das Ensemble befindet sich ein gut erhaltener Park mit stattlichen einheimischen Bäumen und dem Ivenacker See. Der ca. 6 km lange Wanderrundweg um den Ivenacker See, führt auch vorbei an den „1000jährigen Eichen“. Das Ensemble in Ivenack bestehend aus Schloss – Marstall- Orangerie – Teehaus und Park, gelegen am malerischen Ivenacker See gilt als Kulturerbe von nationaler Bedeutung und ist eine der herausragensten Sehenswürdigkeit des Landes. Ein Besuch der sich lohnt und ideal miteinander verknüpfen lässt.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
5,5 km
AUFSTIEG
27 m
ABSTIEG
27 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
1:25 h
DOWNLOAD
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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
53° 42` 40" Nord | 12° 57` 25" Ost

ZielZielkoordinaten
53° 42` 40" Nord | 12° 57` 25" Ost

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