Donnerstag, 06 Februar 2020 09:44

Ettenheimer Naturerlebnisweg

Ettenheimer Naturerlebnisweg

Ettenheimer Naturerlebnisweg

Von Ettenheim bis Ettenheim

Natur hautnah erleben

Wiesen- und Waldpfade, schilfbewachsene Teiche, Streuobstwiesen, wild-romantische Talbäche – der 25 Kilometer lange Naturerlebnisweg wird den naturliebenden Wanderer begeistern! Es locken aber auch herrliche Aussichtspunkte, malerische Ortschaften und Baudenkmäler – ein Wander-Erlebnis voller Vielfalt.

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Vom Parkplatz „Auf der Espen“, der nur wenige Gehminuten von der barocken Altstadt entfernt liegt, führt unser Naturerlebnisweg zunächst durch das Wohngebiet „Quartier am Ettenbach“ auf den Naturlehrpfad im Filmersbach. Dort liegen in einem flachen Tal der Vorbergzone die Fischteiche Riegger – ein Juwel sowohl in landschaftlicher, vor allem aber in naturkundlicher Hinsicht: Die Gewässer und das Schilf sind Lebensraum für Amphibien, Libellen, Vögel und Fledermäuse, worüber auch Klapptafeln entlang des Pfades informieren. Weiter geht es zum Talabschnitt „Saure Matten“, der Aufgrund seiner Strukturvielfalt unter Naturschutz steht. Naturnahe Streuobstwiesen wechseln mit Feuchtgebieten ab und bieten Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Auf dem Grasweg geht man weiter zum Ortsteil Wallburg, überquert die Hauptstraße und wandert am Seltenbach entlang. Über eine kurze Asphaltstrecke und Wiesenwege gelangt man zum Aussichtspunkt Bergeneck und wird mit einem schönen Ausblick in die Rheinebene belohnt. Am Waldrand entlang geht es zur Friedenskapelle. Sie wurde zur Erinnerung an die Heimkehrer aus dem 2. Weltkrieg aus mächtigen Sandsteinquadern errichtet und lädt als Ort der Ruhe Wanderer und Spaziergänger zur Einkehr.

Von dort aus geht es vorbei an der Brudergartenhütte bis zum „Deutschen Eck“ und auf naturbelassenen Waldwegen oberhalb der Ortschaften zum Weinort Münchweier und nach Ettenheimmünster. Hier wird der Wald verlassen. Nach etwa 1,5 Kilometern gelangt man zum Parkplatz im Naturschutzgebiet Dörlinbacher Grund – ein malerisches Wiesental entlang eines unberührten Bachs mit sehr großer Artenvielfalt. Weiter geht es im Anstieg mit einem 600 Meter langen, herrlichen Pfad durch den Wald, dem so genannten „Hutpfad“. Am „Schönheidebrünnle“ wird die Straße überquert, dann geht es auf schmalen Bachpfaden den „Münstergraben“ entlang zurück bis zum Waldrandspielplatz „Glasbach Hütte“. Hier, im Ortsteil Ettenheimmünster, lohnt ein Abstecher zur Wallfahrtskirche St. Landelin, die zu den schönsten Barockkirchen am Oberrhein zählt und u. a. eine Silbermannorgel von 1769 sowie wertvolle Kunstschätze birgt. Im Brunnenhaus neben der Kirche sprudelt bis heute der Landelinusbrunnen, dessen Wasser heilende Wirkung nachgesagt wird.

Am Waldrand oberhalb Ettenheimmünster verläuft der Weg schließlich auf Wiesen- und Waldwegen vorbei am Naturwaldreservat „Ofenberg“. Dieser Bannwald bleibt vollständig sich selbst überlassen und bietet daher Rückzugsgebiete für bedrohte Tier-, Pflanzen und Pilzarten. Seltene Käfer, Vögel und Feuersalamander sind hier noch zu Hause. Wegtafeln beim Waldparkplatz „Speckacker“ liefern hierzu wertvolle Informationen. Weiter geht es oberhalb von Münchweier zum Aussichtspunkt Fohrenberg, wo man einen herrlichen Ausblick in die Rheinebene und das Elsass genießt. Die letzte Etappe unseres Naturerlebniswegs führt an Rebhängen vorbei bergab zur Annakapelle und schließlich auf schmalem Pfad den Ettenbach entlang zurück zum Ausgangsort.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
25,6 km
AUFSTIEG
864 m
ABSTIEG
864 m
SCHWIERIGKEIT
schwer
ZEIT
8,5 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51° 30' 49.6" Nord | 7° 36' 34.5" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 30' 49.6" Nord | 7° 36' 34.5" Ost

Publiziert in Baden-Württemberg
Freitag, 24 August 2018 11:19

Geroldsecker Qualitätsweg - Etappe Süd

Geroldsecker Qualitätsweg - Etappe Süd header

Geroldsecker Qualitätsweg - Etappe Süd

Von Seelbach bis Seelbach

Der Qualitätsweg ist an den Wegweisern durchgängig mit Zusatzschildern „Geroldsecker Qualitätsweg“ ausgezeichnet. Auf diesen Zusatzschildern ist jeweils das Markierungszeichen angegeben, dem zwischen den Wegweisern zu folgen ist. Lediglich in Seelbach ist die Ortsdurchquerung ohne das Qualitätswegszusatzschild, da die gesamte Strecke in zwei Etappen beschrieben wird und hier die Trennung der beiden Etappen erfolgt. Start ist am Wegweiser “Tretenhof“ etwas oberhalb des kleinen Parkplatzes. Unsere Markierung ist bis zum Hasenberg die “Gelbe Raute“. Der Wegführt über einen Pfad etwas den Berg hoch Richtung Wegweiser “Oberes Feld“. Pfade und Wege wechseln sich ab. Später geht der Weg in den Fitnesspfad über, der mit verschiedenen Gerätschaften für die Fitness ausgestattet ist. Es wird danach ein kleines Wohngebiet durchquert, um wieder ein kurzes Waldstück zu erreichen. Am Waldausgang wird bald der Wegweiser “Oberes Feld“ erreicht. Weiter geht es etwas abwärts zum Wegweiser “Wittelbach/Oberdorf“ am Zugangssträßchen zum Michelbronn, einem Seitental des Schuttertales. Hier geht der Weg rechts ab Richtung Wittelbach.

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Der Bantlehof auf der linken Seite ist ein Schmuckstück im Dorf. Hier steht der Wegweiser “Wittelbach Rathaus“. Der Weg führt zur nahen Landstraße. Nach deren Überquerung wird der Wegweiser “Wittelbach“ erreicht. Der Weg führt am Dorfbach weiter bis zur Schutter, über die Brücke und rechts kurz dem Fluss entlang, um danach in einem Anstieg um den Moßmanhof herum. Hier steht der Wegweiser “Moßmannhof“. Der Weg führt vom Wegweiser steil hinauf in den Wald Richtung “Bergseppenhof“. An der zweiten Weggabel (auf die Markierung achten!) geht der Weg nach rechts und trifft auf einen Forstweg, auf dem es links zum Wegweiser "Bergseppenhof“ weitergeht (herrlicher Blick auf Wittelbach). Wenige Meter nach dem Wegweiser "Bergseppenhof“ geht es rechts in den Wald hinein und wandert auf naturbelassenem Weg bis zum Wegweiser "Wolfersbach Halde". Hier rechts ab Richtung "Wolfersbacher Wand“ und es wird, zunächst über einen Wiesenweg, der ruhig im Tal gelegenen Wolfersbacher Hof erreicht. Nach kurzer Strecke geht der Wanderweg über eine Treppe rechts vom Fahrweg ab. Auf schmalen Pfaden, abwechselnd mit Forstwegen, weiter der gelben Raute folgend, geht es hinauf zum Wegweiser "Wolfersbacher Wand“. Dort links ab, auf dem Forstweg entlang geht es nach kurzer Strecke wieder rechts einen Pfad hoch bis zur Grasserthütte (Sitzgelegenheit) und danach in einer kurze Strecke zum Wegweiser „Grassertmoor“ auf der Kammhöhe. Rechts ab sind es nur wenige Minuten bis zum Wegweiser "Großer Grassert“. Von hier oben geht es auf einem schmalen Pfad, Forstwege querend, in Serpentinen abwärts. Danach geht es längere Zeit auf einem Forstweg Richtung Wegweiser "Hammerschmiede“ weiter abwärts und dann zum Gasthaus „Schwert“.

Gegenüber dem Gasthaus Schwert liegt die historische Hammerschmiede. Hinweis zum Gasthaus und Hammerschmiede in „Tipp des Autors“. Der Weg führt um die Häusergruppe Hammerschmiede/Gasthaus zum Wegweiser “Schwert“. Hier geht es links ab weiter zunächst auf einem Grasweg der zum Pfad wird und bis zum Hasenberg auf der Höhe führt. Am Wegweiser “Hasenberg“ trifft der Weg auf den Zugangsweg von Lahr zum Kandelhöhenweg (blaue Raute). Der Hasenberg ist eine landwirtschftlich bewirtschaftete Hochfläche (Schöne Aussichten auf umliegende Schwarzwaldberge und zur Burg Hohengeroldseck). Der Wanderweg führt weiter in Richtung “Karlsbänke“. Unterhalb der Karlsbänke liegt in kurzer Entfernung das Gasthaus Sternen, siehe „Tipp des Autors“. Der Weg führt ab der "Karlsbänke“ im Wald als Höhenweg weiter, an drei Windkraftanlagen und den Wegweisern “Kempfenbühl“ und “Bildstöckle“ vorbei zum Langenhard. Der 110 Hektar große Langenhard diente nach dem Krieg bis 1967 als Truppenübungsplatz für das französische Militär, danach bis zu ihrem Abzug 1992 den kanadischen Streitkräften, die in Lahr ihr europäisches Nato-Hauptquartier unterhielten. Anschließend ging der Langenhard in den Besitz des Bundes über, der das Gelände im Januar 2012 an die Bundesstiftung des NABU als “Nationales Naturerbe“ übergab. Die Flächen weisen einen hohen Naturschutzwert auf, da sie seltene Tier- und Pflanzenarten beherbergen, großräumig sind und als Biotopverbund angesehen werden. Informationstafeln am Wanderweg informieren den Wanderer über die Flora und Fauna und die entsprechenden Pflegemaßnahmen.

Der Wanderweg führt Mitten durch die Schutzzone. Unterwegs gibt es schöne Aussichten ins Rheintal bis zu den Vogesen, im nördlichen Teil ist bei gutem Wetter das Straßburger Münster zu erkennen. Beim Wegweiser “Langenhard/Freizeithof“ geht der Weg Richtung "Schindelwand“ leicht rechts abbiegend weiter, jetzt wieder mit der Markierung Gelbe Raute. Beim Eintritt in den Wald ist der Wegweiser “Schindelwand“ nicht weit, es geht kurz nach rechts zum Wegweiser “Glockenwald“ weiter. Hier wird die Hochebene des Langenhard verlassen und es geht Richtung des Wegweisers “Schägenest“ zunächst auf breitem Fahrweg und später auf schmalem Pfad (auf die Markierung achten!) abwärts ins Tal Richtung Seelbach. Unten im Tal geht der Weg am Waldrand entlang, es folgt der Seelbacher Kreuzweg mit seinen Stationen bis zu den ersten Häusern von Seelbach und dem Wegweiser “Schägenest“. Kurz ist der Weg zum Wegweiser “Omersbach“. Hier verlassen wir den Geroldsecker Qualitätsweg und gehen über die Wegweiser “Seelbach/Obere Mühle“, “Seelbach/Herrenmatt“, “Seelbach/Sportplatz“ und “Seelbach/Obertsbauernhof“ auf kurzem Weg zum Ausgangspunkt der Tour am “Tretenhof“ zurück.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
17,7 km
AUFSTIEG
706 m
ABSTIEG
706 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
6:18 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
48° 18` 3" Nord | 7° 56` 51" Ost

ZielZielkoordinaten
48° 18` 3" Nord | 7° 56` 51" Ost

Publiziert in Baden-Württemberg
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