12. Apr 2016

Ratgeber zur Outdoor-Küche – Praktisches Zubehör und hilfreiche Tipps

 

Abenteuerlustige Wanderfreunde wollen sich nicht nur draußen bewegen, sondern auch unter freiem Himmel genießen. Um sich nicht ausschließlich von Tütennahrung und Müsliriegeln ernähren zu müssen, braucht es Kreativität und das richtige Equipment. Wir zeigen Ihnen was in einer kompakten Outdoor-Küche nicht fehlen darf und wie Sie mit einfachen Mitteln leckere Mahlzeiten zubereiten.

Der Outdoorherd

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Wanderer, die vor etwas zusätzlichem Gepäck nicht zurückschrecken, können mit einem Outdoorherd von einem Höchstmaß an Kochmöglichkeiten profitieren. Schließlich lassen sich damit Lebensmittel in wenigen Minuten erhitzen. Auf das zeitaufwändige Holzsammeln für ein kleines Feuer kann verzichtet werden. Zumal das vielerorts gar nicht erlaubt ist. Sollen größtenteils Fertiggerichte erhitzt werden, ist ein Gaskocher ausreichend. Er wird auf eine Kartusche geschraubt und ist sehr leicht. Möchte sich der ambitionierte Hobbykoch jedoch von raffinierteren Menüs ernähren, ist ein Mehrstoffkocher meist besser eignet. Dabei handelt es sich um Kocher, die mit mehreren Brennstoffarten betrieben werden können und im Handling etwas komplizierter sind. Benzin kann beispielsweise in Aluflaschen gefüllt werden. Sie nehmen meist weniger Platz in Anspruch als Kartuschen von Gaskochern.

Beim Umgang mit dem Outdoor-Herd darf zuverlässiges und robustes Werkzeug nicht fehlen. Bei vielen Benzinkochern muss beispielsweise mehrfach geschraubt werden, was entsprechendes Zubehör erforderlich macht. Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang qualitatives Taschenwerkzeug von spezialisierten Herstellern. Beispielsweise finden Sie im Onlineshop der Marke Leatherman unter http://www.leatherman-shop.de/ multifunktionale Produkte, die neben einem Kombi-Messer Schraubendreher, Zangen oder Drahtschneider beinhalten. Derartiges Equipment erleichtert nicht nur den Umgang mit Kochutensilien, sondern dient bei Wanderungen gleichzeitig als Allzweckhelfer in diversen Situationen.

Ein Topf für alle Fälle: Aluminiumtöpfe

Für anspruchsvolles Kochen, sollten keine Töpfe aus unbehandeltem Aluminium oder Titan verwendet werden. Stattdessen sind anodisierte Alternativen aus Aluminium ratsam, da sie relativ leicht und robust sind sowie ein Anbrennen verhindern.

Einfach kochen, besser essen

Zwar lässt sich draußen auch ein 6-Gänge-Menü zaubern, doch wer das Gewicht des Rucksacks in Grenzen halten will, um unbeschwert zu wandern, darf nicht zu viel erwarten. Nichts destotrotz gibt es ein paar Tricks, die aus der einfachsten Suppe etwas Besonderes machen. Hier ein paar Kleinigkeiten zum Verfeinern von Fertiggerichten:

  • frischer Knoblauch
  • Trockengemüse
  • Currypulver
  • Paprikapulver
  • Majoran
  • Chiliflocken
  • Cashewkerne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gemüsebrühe

Alle hier aufgeführten Zutaten sind relativ leicht und aufgrund ihrer Größe in jedem Wanderrucksack gut zu verstauen. Die Wirkung ist allerdings wesentlich größer, als das Packmaß. Bereits mit den Gewürzen lässt sich das Tütenessen aufpeppen. Auf dem Blog unter http://feel4nature.com/ hat Blogger Christian 25 Outdoor-Tipps zusammengefasst, darunter folgender Hinweis: „Gewürze wie Pfeffer und Salz kannst Du bereits vermischt als Gewürzmischung in kleine handliche Tic-Tac Dosen füllen und diese dann in einem Zip-Beutel mit auf Deine Touren nehmen.“

knaeckebrot

Trockengemüse ist ebenfalls leicht und verleiht der Zwischenmahlzeit tolle Aromen sowie einen wesentlich abwechslungsreicheren Geschmack. Ergänzend dazu dienen Cashewkerne als gehaltvoller Energielieferant, der nicht nur im Outdoorherd zum Einsatz kommen kann, sondern auch als Snack zwischendurch. Die klassische Gemüsebrühe ist ebenfalls ein Leichtgewicht und liefert dem Wanderer reichlich Kraft.

Wer unter Kreislaufbeschwerden leidet oder generell einen Energiekick zwischendurch benötigt, sollte Traubenzucker mitführen. Studentenfutter oder Knäckebrot gilt unter Wanderern als leichte und praktische Lösung für Snacks.

Nährstoffversorgung - Auf die ideale Mischung kommt es an

Viele unerfahrene Wanderer wundern sich unterwegs, wenn sie unter Schwindel, Schwäche oder Übelkeit leiden. Nicht selten liegt das an einer unzureichenden Nährstoffversorgung. Im Idealfall besteht die Outdoor-Ernährung aus rund 60 Prozent Kohlenhydraten, rund 25 Prozent Fett und 15 Prozent Eiweiß. Die integrierte Tabelle informiert über die optimale Tagesration:

 Kohlenhydrate   Pro 1 kg Körpergewicht 7-8 Gramm / täglich 
 Fett    Pro 1 kg Körpergewicht 1,5 Gramm / täglich
 Eiweiß    Pro 1 kg Körpergewicht 1 Gramm / täglich

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Entscheidend ist, dass zu nährstoffreichen Produkten gegriffen wird. Kalorienreiche Alternativen mit wenig bis keinen essentiellen Mineralstoffen und Vitaminen wie Zucker, Cola, Limonaden, Weißmehlprodukten oder poliertem Reis sind zu meiden. Unter den Kohlehydraten wären beispielswiese Vertreter mit Langzeitwirkung empfehlenswert. Dazu gehören Kartoffeln, Bananen, Knäckebrot, Zwieback oder Müsli.

Weitere Informationen zur idealen Ernährung für unterwegs, finden Sie in unserem Ratgeber "Die ideale Wanderverpflegung - bekömmlich und nährstoffreich".

Fazit

Bei Wanderungen muss keinesfalls auf Genuss verzichtet werden. Mit den richtigen Zutaten im Gepäck und sinnvollem Zubehör lassen sich leckere Mahlzeiten zubereiten. Die Nährstoffversorgung darf grundsätzlich nicht vernachlässigt werden.

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