Wupperweg Etappe 3

Wupperweg Etappe 3

Von Wipperfürth bis Radevormwald

Über das Stauwehr der Wupper-Vorsperre fällt das Wasser in die Wupper-Talsperre. Die Fließgeschwindigkeit ist sehr gering. Der Wupperweg verläuft am Ufer entlang. Hinter der Wiebach-Vorsperre steigt der Weg zur Hofschaft Berg auf. Im unteren Wiebachtal wurde einst Eisenerz gefördert. Anschließend quert der Wupperweg abfallend die alte Bahntrasse Wuppertal-Radevormwald und erreicht bei der Hofschaft Heidersteg wieder das Ufer der Wupper-Talsperre. Am Wanderparkplatz Niedernfeld ist der Staudamm der Wupper-Talsperre bald erreicht.

mehr weniger

Hochwasserschäden und auch Probleme für die Industrie in niederschlagsarmen Zeiten hatten schon um 1900 an eine Wupper-Talsperre denken lassen. Das Vorhaben wurde jedoch erst mit Baubeginn 1974 und Fertigstellung 1987 Realität. Die Luftaufnahme zeigt das leergeräumte Tal vor dem Bau des Hauptdammes. Wo heute die Wupper-Talsperre die Wupper staut, erstreckte sich früher das Krebsöger Tal. Der Name Krebsöge geht auf die vielen Krebse zurück, die früher unter Steinen in der Aue (= Öge) zu finden waren und in Eimern gesammelt wurden. Erst die Krebspest im Jahre 1885 ließ die Krebse verschwinden. Der Ort musste zum großen Teil der Wupper-Talsperre weichen. Die südlichen Teile des Ortes Krebsöge und der Ort Öge versanken in der Wupper. Einige Gebäude wurden abgerissen. Der Bahnhof Krebsöge war in seinen besten Zeiten ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt, an dem sich die Verbindungen nach Lennep, Wuppertal und Radevormwald kreuzten. Mit Krebsöge sind viele Erinnerungen verbunden. Vor dem Bau der Wupper-Talsperre führte ein Wanderweg ins Wiebachtal. Wanderer kamen an drei Felsen im Fluss vorbei. Einer Sage nach nutzten Riesen diese als Trittsteine über das Wasser. Das untere Foto zeigt ein ehemaliges Wohnhaus in Kräwinklerbrücke-Oege. Die Wupper-Talsperre leistet heute den bedeutendsten Teil des Hochwasserschutzes für das unterhalb gelegene Gebiet, vor allem für die Stadt Wuppertal. Im Winterhalbjahr hält die Wupper-Talsperre einen Stauraum mit einem Volumen von rund 10 Millionen Kubikmetern für die niederschlagsreiche Zeit bereit. Insgesamt kann die Wupper-Talsperre rund 26 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen.

 

Etappen

Wupperweg Etappe 1

Wupperweg Etappe 1

27,2
400
346
schwer
7:45
Böhrlinghausen - Ohl
Wupperweg Etappe 2

Wupperweg Etappe 2

27,2
400
346
schwer
7:45
Ohl - Wipperfürth
Wupperweg Etappe 3

Wupperweg Etappe 3

27,2
400
346
schwer
7:45
Wipperfürth - Radevormwald
Wupperweg Etappe 4

Wupperweg Etappe 4

27,2
400
346
schwer
7:45
Radevormwald - Dahlerau
Wupperweg Etappe 5

Wupperweg Etappe 5

27,2
400
346
schwer
7:45
Dahlerau - Beyenburg
Wupperweg Etappe 6

Wupperweg Etappe 6

27,2
400
346
schwer
7:45
Beyenburg - Cronenberg
Wupperweg Etappe 7

Wupperweg Etappe 7

27,2
400
346
schwer
7:45
Cronenberg - Leichlingen
Wupperweg Etappe 8

Wupperweg Etappe 8

27,2
400
346
schwer
7:45
Leichlingen - Leverkusen
Wupperweg Etappe 9

Wupperweg Etappe 9

27,2
400
346
schwer
7:45
Leverkusen - Wuppermündung

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
21,9 km
AUFSTIEG
423 m
ABSTIEG
429 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
6:37 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51° 7`6" Nord | 7° 23`0" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 11`56" Nord | 7° 18`27" Ost

Wegzeichen:
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