Wandern in Syrau

Syrau

Herzlich willkommen in Syrau – ein Ort mit sagenhafter Unterwelt

Unser kleiner Ort befindet sich im sächsischen Teil des Vogtlandes, nicht weit vom Dreiländereck Sachsen, Bayern und Tschechien und nur etwa 5 km von der Spitzenstadt Plauen entfernt. Syrau  besitzt 1450 Einwohner. Der Name des von slawischen Siedlern gegründeten Ortes wird erstmals 1282 als „Syraw“ (Weide, Futter – Ort im Weideland) belegt. In dieser Zeit beginnt bereits die deutsche Besiedlung des Vogtlandes. Im ausgehenden 19. Jh. entwickelte sich bei zunehmender Einwohnerzahl und Anschluss an die Eisenbahn neben der Landwirtschaft auch die Textilindustrie.

mehr weniger

Der Abbau von Kalkstein in kleinen Brüchen führte zu einer sensationellen Entdeckung, in deren Ergebnis Syrau zu einem beliebten Ausflugsziel wurde. Heute ist Syrau durch die Drachenhöhle weit über die Grenzen des Vogtlandes bekannt und wird jährlich von vielen tausend Gästen besucht.


Drache Justus grüßt die Gäste der Drachenhöhle

Die Drachenhöhle Syrau – einzige Schauhöhle des Freistaates Sachsen – wurde 1928 durch Zufall bei Steinbrucharbeiten von Ludwig Undeutsch entdeckt. Als damals bei Arbeiten im Steinbruch sein Meisel in einer Spalte verschwand, ahnte noch niemand, dass Diese  in eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands führt. Heute kann man die Unterwelt von Syrau ganz bequem auf etwa 350 m gut ausgebautem Führungsweg durchstreifen. Neben kristallklaren Seen und herrlichen Tropfsteinen kann man auch bizarre Lehmkegel an den Höhlenwänden bewundern. Der geführte Rundgang dauert etwa 50 – 60 Minuten und wird zu bestimmten Zeiten mit einer effektvollen Lasershow bereichert. Drache Justus wacht über das unterirdische Reich in etwa 16 m Tiefe, dass durch die neue LED-Beleuchtung noch mystischer wirkt.



Hat man das Tageslicht wieder erreicht, kann man es sich im herrlichen Höhlenpark gemütlich machen. Die Kinder können sich auf dem Spielplatz austoben oder den Erlebnisgarten „Terra Viva- -lebendige Erde“ erobern und die Eltern genießen einen guten Kaffee im Schatten der Bäumen. Das ehemalige Steinbruchgelände wurde zu einem idyllischen Park umgestaltet, der zu jeder Jahreszeit zum Verweilen einlädt.

Das Bild des historischen Dorfkerns wird durch die Kirche bestimmt, die ihre barocke Gestalt gegen Ende des 17 Jh. erhielt. In der Kirche befindet sich ein Altar des Schleizer Malers Paul Keil (1573-1646) und eine reich mit Intarsienarbeiten geschmückte Kanzel. Die Grabsteine für Georg Friedrich und Agnisia von Watzdorf werden Sebastian Walther, Dresden zugeschrieben und stehen als Denkmale unter dem Schutz der UNESCO.

Verlässt man den Ort in nördliche Richtung, so grüßt von der „Drachenburg“ die letzte Windmühle des Vogtlandes herüber. Ihre mächtigen Ruten trotzen seit über 130 Jahren den Stürmen und erinnern uns an die schwere Arbeit der Müller. Heute ist die Windmühle als technisches Museum zu bewundern. Riesige, hölzerne Zahnräder setzen zu bestimmten Terminen die Königswelle und Mahlsteine in Gang und die Besucher in Erstaunen.

Folgt man der Straße weiter, so gelangt man nach Fröbersgrün.  Der Ort liegt idyllisch zwischen Hügeln eingebettet und hat eine bemerkenswerte kleine Kirche. Der vogtländische Maler Paul Söllner verlebte viele seiner Jahre in dem kleinen Ort und hielt in dieser schaffensreichen Periode die Eigenart unserer vogtländischen Landschaft und seiner Bewohner im Bild fest.

Wir laden Sie ein, einen Teil dieser herrlichen Landschaft wandernd zu erobern.

 

 

Unterkünfte

 

 

Impressionen

 

Gemeinde Syrau
Höhlenberg 10
08548 Syrau

Telefon +49 (0) 37431 / 3735
Telefax +49 (0) 37431 / 877767

info@syrau.de
www.syrau.de

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