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Keltenrundwanderweg

Von Oberursel bis Oberursel

Die Kelten werden bei griechischen Historikern zum ersten Mal um 550 v. Christus erwähnt. Nach Herodot sollen sie an der Quelle der Donau wohnen. Sehr ausführlich schildert Caesar in seinen Berichten über den Gallischen Krieg die verschiedenen Stämme in Gallien. Unter dem Begriff „Kelten“ verbergen sich, nach heutiger Forschung, wahrscheinlich unterschiedliche Stämme, mit ähnlicher Sprache und einer gemeinsamen Zivilisation, die aber keinesfalls insgesamt ein Volk bilden. In den Wäldern des Taunus um Oberursel verbergen sich zahlreiche Spuren aus den keltischen Jahrhunderten. Überregionale Bedeutung haben die Wallanlagen auf dem Bleibeskopf, dem Altkönig, der Altenhöfe und der Goldgrube.

mehr weniger

Die Keltenstraße verbindet die wichtigsten keltischen Fundstätten in Hessen. Ob die Fürstengräber von Glauburg, die Salinen von Bad Nauheim, das Oppidum vom Dünsberg, die Wallanlagen von Butzbach oder die Sandsteinbrüche bei Büdingen, sie alle geben interessante Einblicke in die Welt der Kelten. Die Kelten vollbrachten handwerkliche Meisterleistungen. Werkzeuge, Halbfabrikate, Gussformen und Gussabfälle belegen auf dem Heidetränk Oppidum Metallhandwerk in großem Umfang. Ein Großteil der Funde aus dem Heidetränk Oppidum befindet sich heute im Vortaunusmuseum Oberursel. Ein Besuch lohnt sich. Eine riesige Siedlung der Kelten, umgeben von einer heute noch als Wall erkennbaren Stadtmauer, erstreckte sich in den letzten Jahrhunderten v. Chr. über die beiden Höhenrücken „Altenhöfe“ und „Goldgrube“ beiderseits des Heidetränkbaches bis ins Tal, dem Ausgangspunkt der Wanderung.

Sie war wohl die erste Siedlung mit großstadtähnlichem Charakter im heutigen Rhein-Main-Gebiet. Auf dem archäologischen Rundwanderweg über die Goldgrube lernen Sie einen wesentlichen Teil dieses größten vorgeschichtlichen Geländedenkmals auf hessischem Boden kennen. Der Weg führt Sie auf einer Strecke von etwa 4,3 km vorbei an den markantesten Stellen der damaligen keltischen Stadt. Sie benötigen für die Wanderung etwa zwei Stunden. Folgen Sie dem Rundwanderweg mit Hilfe des Wegesymbols, das an allen Weggabelungen angebracht ist: Diese zeigt den stilisierten Kopf eines Kelten auf einer hier geprägten Münze, dem so genannten „Nauheimer Quinar“. Auf 16 Tafeln in deutscher, englischer und französischer Sprache werden mittels Rekonstruktionen, Karten und Bildern die im Gelände sichtbaren Überreste der Ringwallanlage (Stadtmauer, Tore und Siedlungsflächen) erklärt. Dies gibt einen informativen Einblick in das Leben der Kelten im Taunus. Viel Spaß beim wandern.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
4,3 km
AUFSTIEG
173 m
ABSTIEG
173 m
SCHWIERIGKEIT
leicht
ZEIT
1:37 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 10` 54" Nord | 8° 32` 9" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 10` 54" Nord | 8° 32` 9" Ost

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