Sintfeld-Höhenweg Etappe 5

Sintfeld-Höhenweg Etappe 5

Von Blankenrode bis Bad Wünnenberg

Auf langen Waldpfaden zum Wasser

Wer Blankenrode in Richtung Bad Wünnenberg verlässt, passiert ein außergewöhnliches Naturschutzgebiet, denn bis ins 20. Jahrhundert wurden an diesem Ort Bleiglanz und Zink abgebaut. Der Boden um die entstandenen Bleikuhlen und Abraumhalden ist so stark schwermetallhaltig, dass gewöhnliche Pflanzen hier nicht wachsen können. Bestimmte Arten der Galmei-Pflanze haben sich jedoch an diesen Lebensraum angepasst und sind als Blaue Blume von Blankenrode bekannt geworden. Das blauviolette Galmeiveilchen „Viola guestphalica“ wächst nur in dieser Bleikuhle. Wie alle Galmei-Pflanzen steht es unter Naturschutz und darf nicht gepflückt werden. Auch ein Umsetzen ist nicht möglich, es würde an keinem anderen Ort überleben.

mehr weniger

Auf engen Waldwegen passiert der Wanderer am fünften Tag den Marsbergblick; die Route schlängelt sich dann am Wald entlang bis zur kleinen Ortschaft Oesdorf. Hinter Oesdorf eröffnet sich ein weiterer Blick in die Landschaft – der Diemeltalblick. Zu lange sollte man hier nicht verweilen, denn auch die fünfte Etappe ist mit 27 Kilometern recht lang. Also schlägt man sich hinter der Ortschaft Essentho gleich wieder nordöstlich in die Felder. Auf malerischen Wegen durchquert man den Fürstenberger Wald und erreicht die Aabach-Talsperre. Sie ist ein beliebtes Naherholungsgebiet mit einem 9 km langen Rundweg. Vor allem in den Tälern der Zuflüsse sind viele Wanderer unterwegs.

Durch das Naturerlebnis-Aatal führt der Weg nun direkt nach Bad Wünnenden. Wer noch Kraft und Interesse hat, kann sich von Deutschlands längster Seilrutsche, dem Wildgehege mit Auerochsen oder dem Barfußpfad zu einem Abstecher verleiten lassen. Sehenswert sind in Bad Wünnenden vor allem der historische Spanckenhof, ein wirklich imposanter Fachwerkbau, und der Wehrturm, der mit über 20 Metern die Stadt überragt. Im Mittelalter gehörte der originalgetreu wiederaufgebaute Turm zur Stadtbefestigung. Bad Wünnenberg ist seit 1972 Luftkurort und seit 1980 Kneippkurort. Hier findet man vielfältige Angebote, um die geschundenen Knochen und Muskeln für die weitere Wanderung fit zu machen.

 

Etappen

Sintfeld-Höhenweg Etappe 1

Sintfeld-Höhenweg Etappe 1

13,5
192
236
mittel
3:56
Büren - Wewelsburg
Sintfeld-Höhenweg Etappe 2

Sintfeld-Höhenweg Etappe 2

27,1
570
479
mittel
8:11
Wewelsburg - Kloster Dalheim
Sintfeld-Höhenweg Etappe 3

Sintfeld-Höhenweg Etappe 3

22,2
343
255
mittel
6:27
Kloster Dalheim - Herbram
Sintfeld-Höhenweg Etappe 4

Sintfeld-Höhenweg Etappe 4

26,8
413
388
mittel
7:42
Herbram - Blankenrode
Sintfeld-Höhenweg Etappe 5

Sintfeld-Höhenweg Etappe 5

25,2
442
495
mittel
7:29
Blankenrode - Bad Wünnenberg
Sintfeld-Höhenweg Etappe 6

Sintfeld-Höhenweg Etappe 6

17,4
421
377
mittel
5:27
Bad Wünnenberg - Harth
Sintfeld-Höhenweg Etappe 7

Sintfeld-Höhenweg Etappe 7

16,2
215
345
mittel
4:42
Harth - Büren

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
25,2 km
AUFSTIEG
442 m
ABSTIEG
495 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
7:29 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51° 32′ 19" Nord | 08° 54′ 35" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 31′ 00" Nord | 08° 42′ 00" Ost

Wegzeichen:
Sintfeld-Höhenweg Markierung
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