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Erzgräberweg

Von Goldbach bis Goldbach

„Ein abwechslungsreicher Naturraum in dem Wald und offene Kulturlandschaft eine ausgewogene Mischung bieten. Viele kulturhistorische und geologisch interessante Details, die mit Hilfe von Infotafeln erläutert werden. Tolle Aussichten, die das Wandererlebnis abrunden“, so lautet das Urteil des Deutschen Wanderinstituts über den Erzgräberweg. Der Erzgräberweg ist einer der Saar-Lor-Lux-Kulturwanderwege und führt zu den Zeugnissen der vorindustriellen Erzverhüttung in Schmelz. Bereits vor dem 30-jährigen Krieg (1618 – 1648) ist die Verhüttung von Eisenerz im Schmelzer Raum beurkundet. Im Zuge der Gründung der Dillinger Hütte (1686) errichtete die Familie de Lénoncourt auch in Bettingen ein Hüttenwerk, das erst in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts aus Rentabilitätsgründen seinen Betrieb einstellen musste und 1869 versteigert wurde.

mehr weniger

Grundlage für die Bettinger Schmelze waren die Vorkommen von ergiebigen Raseneisenerzen und Lebacher Eiern, sowie das Vorhandensein von Kalk, Holzkohle aus den ausgedehnten Wäldern und die Wasserkraft der Prims. Startpunkt ist der Wanderparkplatz „Dreihausen“ am Ende der Ambetstraße, Ecke Goldbacher Straße. Wir folgen der Goldbacher Straße etwa 300 m und biegen links in die Sollbachstraße ein. Der Weg führt weiter entlang des Sollbaches und dann links hinauf zu den aufgelassenen Erzgruben, die aufgrund ihrer Größe das Ausmaß der Abbautätigkeit erkennen lassen. Nachdem man die „Dicke Eiche“, einen mehr als 380 Jahre alten Baumriesen passiert hat, gelangt man zu Kohlemeilerplätzen und einem Schaumeiler, den Zeugnissen der Arbeit der Köhlerfamilien, die im Wald „Großer Horst“ lebten und arbeiteten. Auf einem breiten Waldweg wandern wir weiter zum „Bildstöckchen“. Hier öffnet sich der Wald und wir haben einen schönen Ausblick nach Osten. An einem idyllischen Weiher vorbei kommen wir wieder in den Wald. Auf dem Hangweg am Rand des Großen Horstes führt der Weg weiter zur Birg. Dazwischen bietet der Weg immer wieder herrliche Ausblicke. Die Birg ist eine Wehranlage, die in vorrömischer Zeit begründet und bis in das 7. bzw. 8. nachchristliche Jahrhundert immer wieder neu aufgebaut wurde und dem Schutz der Bevölkerung in Unruhezeiten diente.

Wir verlassen die Birg und wandern weiter zum Hoxfels, eine Felssteilkante aus Latitandesit (Alter 280 – 290 Millionen Jahre), die uns einen grandiosen Ausblick auf das enge Primstal und die gegenüberliegenden Hochflächen vulkanischen Ursprungs eröffnet. Auf einem breiten Waldweg gelangen wir zum Steinbruch Großer Horst, der uns wieder einen Panoramablick bietet. Bevor man nun zum Wanderparkplatz zurückgelangt, bietet der Rengeskopf, ebenfalls eine vulkanische Intrusion, einen sehr guten Blick auf die ehemalige Bettinger Schmelze und auf die sich ihr anschließenden Orte Schmelz und Hüttersdorf. Der Weg ist mit einer wegweisenden Beschilderung ausgestattet. Info-Tafeln vermitteln nützliche Informationen. Ein gesondertes Prospekt liegt vor. Viel Spaß beim wandern.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
12,5 km
AUFSTIEG
476 m
ABSTIEG
476 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
4:19 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
49° 27` 5" Nord | 6° 51` 28" Ost

ZielZielkoordinaten
49° 27` 5" Nord | 6° 51` 28" Ost

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