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Wolfsweg

Von Merzig bis Merzig

Im folgendem wird der Rundweg mit dem Start am Wolfpark beschrieben. Der Hinweg zum Garten der Sinne führt über die südliche Wegführung, der Rückweg über die nördliche Teilstrecke (siehe Plan). Folgen Sie dabei einfach den Spuren des Wolfes, der Wolfstatze als Symbol für diesen Premiumweg. Der Start an der Infotafel beginnt mit einen besonderem Erlebnis: Europäische Grauwölfe aus Spanien und Litauen, weiße Polarwölfe, indische oder sibirische Wölfe können in ihrem natürlichen Umfeld beobachtet werden. Der Wolfsweg führt in diesem Teil an den Südgehegen vorbei, die nördlichen Freianlagen werden auf dem Rückweg passiert. 200 m nach dem Verlassen des Wolfsparks zweigt der Wolfsweg erstmalig von dem breiten Waldweg ab und schlängelt sich als Trampelpfad durch den Mischwald, trifft wieder auf einen anderen Waldweg und führt bei der nächsten Kreuzung nach rechts.

mehr weniger

Kurz darauf wird die Verbindungsstraße zum Kreuzberg überquert. Sie folgen auf der Hangkante einem schönen Wirtschaftsweg (Rundweg 5). Junge Eschen, amerikanische Roteichen, Buchenhochwald und Hainbuchen im Unterbewuchs bieten Heimat für die Tierwelt. Der Wolfsweg verlässt zweimal den Hauptweg, verläuft weiter tiefer am Hang entlang, um sich später wieder auf den breiten Waldweg zu treffen. Nach 2 km geht die Strecke in Serpentinen hinab ins Bachtal der Grät. Die Hainsimen unter den Buchen sind ein sicheres Zeichen für das zunehmende saure Milieu des von Sandstein geprägten Talbodens. Feuchtigkeitsliebende Pflanzen begleiten den Weg, der kurz darauf unvermutet in eine Baumsteigleiter mündet. Ein Hauch von Abenteuer verspricht der Aufstieg auf der Lärchenstamm-Treppe hinauf zur Hangkante. Von dort haben Sie einen imposanten Blick in die enger werdende „Grät“-Klamm mit wunderschönen Sandsteinstufen und -bänken. Alte Buchen, Eichen. Lärchen und Fichten sind hier Nahrungsbiotop und Lebensraum für Insekten und zahlreiche Vögel. Auf schrägem Gelände wird die Brücke über die Grät erreicht. Die Vegetation wechselt in einen urwaldähnlichen Hain mit Robinien, Buchen und Haselnusssträuchern mit langen speerförmigen Austrieben. Kurz darauf öffnet sich der Wald und zwischen alten Obstbäumen, wilden Kirschen und Robinienhecken führt der Weg schräg am Hang durch eine frühere Grünweide- und Nutzlandfläche – heute ein ideales Revier für Wildschweine, Waldschnepfe, Sperber,Misteldrossel, Kleiber und viele Tiere mehr.

Mit Misteln bewachsene uralte Obstbäume und Heckengewächse dominieren diesen Teilabschnitt, bevor der Wolfsweg in eine Obstplantage eintaucht. Nach ca. 300 m durch die Apfelbaumreihen wird wieder allmählich bewirtschaftliches Kulturgut erreicht. Sinnenbänke, weitere Bänke und eine Aussichtskanzel laden zum Verweilen ein. Herrliche Ausblicke in das Merziger Becken bis hinüber zum Hochplateau „Steine an der Grenze“ oder zu den bewaldeten Höhen der Saarschleife belohnen den/die Wanderer/in. Entlang von Heckensträuchern und alten Obstbäumen wird nach 4,6 km der Garten der Sinne erreicht. Es empfiehlt sich ein lohnenswerter Besuch. Der Rückweg (4,8 km) zum Wolfspark führt an der zweiten Infotafel und am Rande des Parkplatzes entlang. Parallel zur Fahrstraße durch eine entstehende Kleingartenanlage geht es über die Hochfläche nach Norden. Nach 200 m wird an alten Baumschulbeständen vorbei einem abknickenden Feldweg gefolgt. Am Wegrand laden wiederum Sinnenbänke zum Genießen ein. Weite Blicke sind auch hier garantiert. Unter ausladenden, schattenspendenden Hecken aus Weißdorn, Feldahorn und Hainbuche erhält der Wolfsweg romantischen Charakter. Über Grasböden geht es weiter in Richtung der nahe gelegenen Bundeswehr-Kaserne „Auf der Ell“, bevor der Weg wieder hangabwärts in die verbuschte Streuobstlandschaft führt und den Wald erreicht.

Durch schöne Altbuchenbestände schlängelt sich der Trampelpfad weiter. Am Gelände der Standortschießanlage vorbei gibt der Weg Blicke nach Brotdorf, Losheim und in den Hochwald frei. Stetig verliert der Weg an Höhe. Im weiteren Verlauf biegt der Weg nach rechts ab. Über Treppenstufen kommen Sie an die Verbindungsstraße und überqueren sie. Auf einem Waldweg geht es weiter zügig bergab, bis Sie auf einen festerer Waldweg stoßen. Hier biegen Sie nach links ab. Nach 250m geht es an der nächsten Wegkreuzung nach rechts. Der Weg führt durch eine urwüchsige Senke – eine Bank lädt zur Rast ein. 300 m weiter knickt der Wolfsweg wieder nach links ab. Schon bald lassen sich die Südgehege des Wolfspark erkennen, die auf dem Hinweg passiert wurden. Sie verlassen den Waldweg kurz davor nach rechts und folgen dem Trampelpfad durch die Bäume, der zum Anfang der Nordgehege führt. Nochmals können dort die Merziger Wölfe beobachtet werden. Der Wolfsweg führt ansteigend direkt um die Gehege herum, so dass sich immer wieder neue Einblicke in den Lebensraum der Wölfe ergeben. Nach einer fast vollständigen Umrundung biegt der Weg nach rechts ab und führt mit leichten Gefälle zum Startpunkt der Wanderung zurück.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
9,1 km
AUFSTIEG
271 m
ABSTIEG
272 m
SCHWIERIGKEIT
leicht
ZEIT
2:59 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
49° 27` 10" Nord | 6° 38` 58" Ost

ZielZielkoordinaten
49° 27` 10" Nord | 6° 38` 58" Ost

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