Erlebnis-Wanderweg

Erlebnis-Wanderweg

Von Lindenfels bis Lindenfels

Vom Löwenbrunnen folgen wir der Straße an der katholischen Kirche vorbei hinauf zur Burg. 1123 nannte sich Berthold der Jüngere Graf von Lindenfels. 1156 kam Lindenfels unter die Verwaltung der Pfalzgrafen und gelangte 1277 durch Kauf in ihren Besitz. Unter ihnen wurde die Burg ständig ausgebaut. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg aufgegeben und dem Verfall überlassen, welcher mit gezieltem Abriss durch Versteigerung beschleunigt wurde. 1803 übernahm Hessen die Burg und stellte sie unter Schutz.

mehr weniger

Zurück zum Löwenbrunnen folgen wir der örtlichen Markierung Li 6 durch das „Innere“ und das „Äußere Fürther Tor“ hinab nach Schlierbach. Siedlungszelle von Schlierbach war vermutlich ein karolingischer Fronhof. Bis um 1000 war der Ort im Besitz des Klosters Lorsch. 1277 übernahmen ihn die Pfalzgrafen. Eine Besonderheit des Ortes sind die calvinistischen „Stickel-Bretter“ auf dem Kirchfriedhof und zahlreiche denkmalgeschützte Fachwerkhäuser. Durch Schlierbach verläuft der „Gerichtspfad“, der von Glattbach zum Gericht nach Fürth führt und die Ortschaften im Schlierbachtal miteinander verbindet. Ihm folgen wir das Tal aufwärts nach Winkel und von dort durch den Ort hinauf zum Parkplatz „Sauwaad“. Hier beginnt der geologische Lehrpfad von Lindenfels. Der Rundweg Li 6 folgt diesem Lehrpfad durch einen Steinbruch zur Bismarckwarte auf der Litzelröder Höhe. Dieser Aussichtsturm wurde 1907 vom Verschönerungs- und Verkehrsverein sowie der OWK-Ortsgruppe Lindenfels errichtet und bietet einen herrlichen Panoramablick vor allem ins Weschnitztal. Südlich vom Turm tritt der seltene variszische Glimmerschiefer zutage. Von der Bismarckwarte führt der Weg zur „Ludwigshöhe“. Von hier ergibt sich ein prachtvoller Ausblick auf den mittelalterlichen Stadtkern von Lindenfels und die Burgruine. Danach kommen wir an dem stilvollen Ehrenmal der gefallenen Soldaten inmitten einer großartigen Felsformation vorbei. Auch der weitere Rückweg nach Lindenfels durch das Schenkenberggebiet führt an zahlreichen sehenswerten Felsformationen vorbei.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
11,2 km
AUFSTIEG
321 m
ABSTIEG
319 m
SCHWIERIGKEIT
leicht
ZEIT
3:36 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
49° 40` 59" Nord | 8° 46` 47" Ost

ZielZielkoordinaten
49° 40` 59" Nord | 8° 46` 47" Ost

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