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Peitzer Land

Das Peitzer Land – Karpfen & mehr

Das Peitzer Land – unmittelbar vor den Toren von Cottbus zwischen Spreewald und Schlaubetal gelegen- ist voller Kontraste. Einerseits befindet sich hier eines der größten Teichgebiete Mitteleuropas, eine naturnahe Kulturlandschaft des 16. Jahrhunderts mit einer bemerkenswerten Flora und Fauna. Es entstand in der Regierungszeit des Markgrafen Johann von Küstrin zeitgleich mit der Erbauung der Peitzer Festungsanlagen und der Errichtung des Eisenhüttenwerkes. Die Teiche sind terrassenförmig angelegt und können über einen künstlichen Nebenarm der Spree, dem Hammergraben, unter Ausnutzung des Gefälles geflutet und auch wieder abgelassen werden. In den Teichen wird vor allem der berühmte Peitzer Karpfen gezüchtet.

mehr weniger

Andererseits wird das Peitzer Land und Teile der Landschaft durch den Braunkohleabbau und die Energiegewinnung geprägt. In unmittelbarer Nähe zum Kraftwerk Jäschwalde und zum Teichgebiet befindet sich in der Gemeinde Teichland die Bärenbrücker Höhe. Auf einer Fläche von etwa 440 Hektar erhebt sie sich etwa 30 Meter über die ansonsten flache Landschaft und entstand in den 1970er Jahren durch den Aufschluss der Tagebaue Cottbus-Nord und Jänschwalde. Zahlreiche seltene Tierarten sind hier inzwischen anzutreffen. Am Westhang des Höhenzuges nahe Neuendorf befindet sich der im Jahr 2008 eröffnete Erlebnispark Teichland mit Angeboten zu Erleben, Erholen und Entdecken für alle Altersgruppen. Anziehungspunkte sind natürlich die Sommerrodelbahn, der Slawischem Götterhain, Irrgarten, Geologische Uhr, der 50 m hohe Aussichtsturm und weitere sportliche Attraktionen und Spielbereiche.

Im Norden des Peitzer Landes befinden sich weitläufige Waldgebiete mit einigen natürlichen Badeseen und Moorgebieten. Hier beginnt der Naturpark Schlaubetal, der sich fast bis nach Frankfurt/Oder erstreckt. Der westliche Teil des Peitzer Landes wird von einem ebenen und von Flüssen und Gräben durchzogenen Wiesengebiet bestimmt. Dieser Naturraum wird als Vorspreewald bezeichnet. Ganz im Osten des Peitzer Landes bildet der Grenzfluss Neiße eine abwechslungsreiche Landschaft. Aber was ist eine Landschaft ohne Menschen? Hier in der Lausitz lebt eine slawische Minderheit, die Wenden/Sorben. Auch in den Dörfern des Peitzer Landes werden die wendischen/sorbischen Traditionen lebendig gehalten. Der Zapust (Fastnacht) und der Kokot (Erntefest mit Hahnrupfen) im Spätsommer sind ganz besondere Höhepunkte, bei denen auch die typischen Trachten getragen werden. Ein Abstecher in die wendischen/sorbischen Museen oder Heimatstuben in den Gemeinden des Amtes Peitz lohnt immer. Der Besucher erfährt Wissenswertes über das bäuerliche Leben einstiger Bewohner, über Traditionen und Handwerk.

Die alte Fischer- und Festungsstadt Peitz im Zentrum des Peitzer Landes hat natürlich auch einiges zu bieten. So zählt die historische Innenstadt mit den Resten der ehemaligen Festung zu den wertvollen Altstädten Brandenburgs und ist deshalb neben 30 weiteren Städten, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg". In der Stülerkirche, die im Inneren in den 1970er Jahren neu gestaltet wurde, befindet sich eine große Kirchenorgel, die 1995/96 aus Berlin-Spandau nach Peitz umgesetzt wurde. In unmittelbarer Nähe zur Kirche steht der mächtige Festungsturm aus dem 13./16. Jahrhundert mit bis zu 6 Meter dicken Mauern. Er wurde früher von der wendischen/sorbischen Landbevölkerung als „Picariska pata- Peitzer Glucke" bezeichnet. Der Turm wird heute als Museum, für Trauungen und verschiedene kulturelle Veranstaltungen genutzt. Im Außenbereich des Festungsturmes entsteht in den nächsten Jahren ein interessanter Themenpark. Zahlreiche sanierte, geschichtsträchtige Gebäude charakterisieren die Altstadt und Tafeln weisen den Weg zu historischen Zeitzeugen.

Am südlichen Stadtrand, direkt an den Ufern der Peitzer Teiche, befindet sich das bedeutende Denkmalareal Hüttenwerk Peitz. Im Hütten- und Fischereimuseum erfährt der Gast vor allem Wissenswertes über die frühindustrielle Eisenproduktion in Peitz, über traditionelle Karpfenzucht in Peitz sowie die brandenburgische Fischerei. Gastronomische Einrichtungen, ein Naturlehrpfad im Teichgebiet sowie Kahnfahrten vervollständigen hier die touristischen Angebote. Übrigens: Das Peitzer Land lässt sich am besten mit dem Fahrrad auf einem gut ausgebauten Radwegenetz erkunden, das direkt an überregionale Fernradwanderwege angebunden ist! Sehenswerte Abstecher zum Braunkohletagebau (bei Heinersbrück), zur Holländermühle in Turnow, zum Camping- und Erholungsgebiet am Großsee (Tauer), Stadtführungen oder Führungen durch die Teichlandschaft oder auch Besuche der zahlreichen Veranstaltungen in der Stadt und den Gemeinden des Amtes Peitz empfehlen wir unseren Besuchern.

 

 

Unterkünfte

 

 

Impressionen

 

Kultur- und Tourismusamt Peitz
Markt 1
03185 Peitz

Telefon +49 (0) 35601 / 8150
Telefax +49 (0) 35601 / 81515

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www.tourismus.peitz.de

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