Wandern in Niedersachsen

Hünenweg Etappe 3

Von Ankum bis Berge

Sagenumwobene Findlinge und geheimnisvolle Näpfchen

Auf der dritten Etappe geht es von den Ankumer Seen durch eine hügelige Landschaft mit ausgedehnten Wäldern bis nach Berge. Im Waldgebiet Maiburg, das zu den Ankumer Höhen gehört, finden sich viele eiszeitliche Findlinge, die vermutlich als Kultsteine genutzt wurden.

Nach dem Start in Ankum kommt der Wanderer schon bald an einem eiszeitlichen Granitfindling vorbei, der den ungewöhnlichen Namen „Deuvels Brotschapp“ trägt. Wegen seiner Größe und flachen Oberseite könnte er als Opfer- oder Kultstein genutzt worden sein. „Deuvels Brotschapp“ war einst durch eine Steinreihe, die noch in Ansätzen zu erkennen ist, mit dem nahe gelegenen, heute so bezeichneten „Hexentanzplatz“ auf dem Qualenberg verbunden.

mehr weniger

An diesem Ort, so glaubte man, hielten Hexen, die Dienerinnen des Teufels, ihre heidnischen Feste ab. Im nördlichen Teil der waldreichen Maiburg gelangt der Wanderer zur so genannten Tangenschlucht. Die Schluchtsysteme, Tangen genannt, sind typisch für dieses Gebiet, das heute unter Naturschutz steht. Wer dem Geheimnis des Restruper Schalen- oder Näpfchensteins nachspüren möchte, sollte dies nicht in der Dunkelheit unternehmen. Denn nachts, so erzählt man sich, sitzt der Teufel auf seinem „Deuvelstain“ und sinnt über sein Tageswerk nach. Beeindruckend ist das Hekeser Hünengrab. Es misst fast 100 Meter und besteht aus zwei gut erhaltenen Großsteinkammern, die durch einen langen Steingang verbunden sind. Diese Form ist in Nordwestdeutschland einzigartig. Die Größe der Anlage spricht dafür, dass es sich bei diesem Hünengrab um die Grabstätte eines Stammeshäuptlings oder Sippenführers gehandelt hat. Es gibt die Theorie, dass das Grab zum Zeitpunkt seiner Entstehung auf die Sommersonnenwende am 21. Juni ausgerichtet war. Über angenehme schmale Waldwege gelangt der Wanderer zu drei Hügelgräbern aus der Bronze- bzw. Eisenzeit. Diese können zugleich Kultstätte und damit ein „Dreihügelgräberheiligtum“ gewesen sein. Nach mündlicher Überlieferung wurde hier ein „Heidenkönig“, vermutlich also ein Stammes- oder Sippenführer begraben. Auf dem Weg ins hügelige Berge sind schon vom Osterberg aus die Kirchturmspitzen der beiden Dorfkirchen zu sehen.

 

Etappen

Hünenweg Etappe 1

Hünenweg Etappe 1

28,4
357
378
schwer
8:06
Osnabrück - Bramsche
Hünenweg Etappe 2

Hünenweg Etappe 2

31,2
296
276
schwer
8:31
Bramsche - Ankum
Hünenweg Etappe 3

Hünenweg Etappe 3

29,8
248
261
schwer
8:09
Ankum - Berge
Hünenweg Etappe 4

Hünenweg Etappe 4

18,7
87
121
mittel
4:52
Berge - Herzlake
Hünenweg Etappe 5

Hünenweg Etappe 5

29,4
73
56
schwer
7:34
Herzlake - Lähden
Hünenweg Etappe 6

Hünenweg Etappe 6

24,9
65
65
schwer
6:24
Lähden - Sögel
Hünenweg Etappe 7

Hünenweg Etappe 7

22,2
92
110
mittel
5:46
Sögel - Surwold
Hünenweg Etappe 8

Hünenweg Etappe 8

23,9
19
32
mittel
6:04
Surwold - Papenburg

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
29,8 km
AUFSTIEG
248 m
ABSTIEG
261 m
SCHWIERIGKEIT
schwer
ZEIT
8:09 h
DOWNLOAD
GPX

 

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m/s

 

Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
52° 32′ 36" Nord | 7° 52′ 15" Ost

ZielZielkoordinaten
52° 37′ 15" Nord | 7° 44′ 51" Ost

Wegzeichen:
Hünenweg
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