Wandern in Schöntal

Schöntal

... die Perle des Jagsttals.

Unsere Wanderregion gehört historisch zum 'Hohenloher Land' und ist Teil der südwestdeutschen Schichtstufenlandschaft. Die an der Oberfläche vorherrschende Gesteinsschicht ist der Muschelkalk. Dass der Muschelkalk sich aus zahlreichen verschiedenen Schichten zusammensetzt, lässt sich kaum besser erkennen als durch eine Wanderung entlang der 'Honigsteige' vom Kloster Schöntal hinauf nach Neusaß, wo der Bachlauf diese als Felsterrassen freigelegt hat.

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Dem Fleiß von Generationen von Landwirten und Weingärtnern sind die Steinriegel an den Talhängen zu verdanken, auf denen Steine angehäuft wurden, um den Boden für Obst- und Weinbau freizulegen, ebenso die 2-3 m hohen Trockenmauern aus Muschelkalkquadern zur Terrassierung der Hänge.

Die Geschichte unserer Wanderregion beginnt nicht erst mit der Geburt des Ritters Götz von Berlichingen im Jahre 1480 zu Jagsthausen, und sie endet auch nicht mit seiner Grablegung 1562 im Kloster Schöntal. Aber prägend ist diese Gestalt des Mittelalters schon für das lokale Geschichtsbewusstsein. Die historische Spuren wurden schon 2000 Jahre vor Götz gelegt, als die Kelten das Gebiet besiedelten, von denen noch einige Grabhügel bei Rossach und im Jagsthäuser 'Bannholz' Zeugnis ablegen. Sehr viel deutlicher als diese haben allerdings die Römer sich ins hiesige Geschichtsbuch eingetragen. Sie errichteten im 2.Jh. den Limes, jene römische Reichsgrenze, die - wie hier - fast durchgehend geradlinig über 180 km zwischen Main und Donau verläuft und als größtes Bodendenkmal Mitteleuropas gilt. Dieser Grenzwall ist in der Landschaft noch am Hang des Kessachtals und am Westrand des Waldgebiets 'Denzer' sichtbar. Die sicherlich eindrucksvollste Gebäudegruppe unserer Region stellt das ehemalige Zisterzienser-Kloster Schöntal dar, das als eine der am besten erhaltenen Klosteranlagen Deutschlands gilt. Seine Gründung geht auf eine Schutzurkunde Kaiser Barbarossas von 1157 zurück. Das Kloster (14.-18.Jh.) erlebte seine Glanzzeit unter Abt Benedikt Knittel, der es von 1683 bis 1732 leitete und seitdem als Bauherr und geistreicher Versdichter berühmt ist. Heute wird es als Bildungshaus der Diözese Rottenburg mit zahlreichen Kursen, Vorträgen und Seminaren genutzt. Auch stellt es einen der zentralen Orte für kulturelle Veranstaltungen im Rahmen des 'Hohenloher Kultursommers' dar. Weitere Sehenswürdigkeiten: Schloss der Grafen Zeppelin in Aschhausen, jüdischer Friedhof in Berlichingen, Wallfahrtskapelle und 500-jährige Linde in Neusaß, 'Großer Eichbaum' bei Oberkessach, Berlichingen'sches Schloss in Rossach, Naturschutzgebiet Lache/Felsenwiesen in Winzenhofen.

Unterkünfte

 

Bürgermeisteramt Schöntal
Klosterhof 1
74214 Schöntal
Telefon +49 (0) 7943 91000
Telefax +49 (0) 7943 1420

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www.schoental.de

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