Wandern in Marktleuthen

Marktleuthen

Im Herzen des Fichtelgebirges

Marktleuthen ist im Herzen des Fichtelgebirges mit allem was dazugehört. In den letzten Jahrzehnten entstanden. Auch ein kleines Freibad im Ortsteil Großwendern fehlt nicht, und das historische Rathaus wurde von Grund auf renoviert. Ein markanter Punkt an der Straße aus Richtung Wunsiedel ist die Grundschule. Das Gebäude wurde 1927 erbaut und in den Jahren 2001 und 2002 mit großem Aufwand renoviert. Der Marktplatz wird dominiert von der evangelischen Kirche St. Nikolaus und dem Rathaus.

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Sehenswert in der evangelischen St. Nikolaus-Kirche ist die Kassettendecke aus dem Jahr 1718 mit ca. 2 x 2 m großen Deckengemälden von den Malern Matthes Gebhard aus Marktleuthen und Johann Jacob Radius aus Kirchenlamitz. Als weiteres die Spätrenaissance-Kanzel von 1617, der 1780 in Bayreuth gefertigte Taufengel und der Akanthus-Altar von 1667 mit einem Altarbild der Abendmahlsszene von 1643, welches am 15. April 1643 von einem Johann Erhard Buchta gestiftet wurde. Die katholische Kirche St. Wolfgang wurde 1956 erbaut. Sie ist modern gestaltet und zweckmäßig eingerichtet. Der größte Arbeitgeber ist die Porzellanfabrik Winterling.

Daneben gibt es an kleineren Bertieben: kunsthandwerkliche Zinngießerei, Porzellanmanufaktur, Steinverarbeitende Betriebe, Druckereien etc. Marktleuthen und seine Ortsteile bieten sich für einen erholsamen Urlaub in herrlicher ruhiger Landschaft an. Eingebettet in den "Naturpark Fichtelgebirge" steht ein Netz von Rundwanderwegen um die Stadt und das ausgedehnte Wanderwegenetz des Fichtelgebirgsvereins zur Verfügung. Durch die Höhenlage sind die Temperaturen im Sommer angenehm und im Winter liegen schneesichere Skigebiete in unmittelbarer Umgebung (Skiabfahrten am Kornberg und Ochsenkopf, außerdem vielfältige Langlaufmöglichkeiten). Unser Name hat seinen Ursprung in einem alten Gewerbe unserer waldreichen Gegend, und zwar dem Ruß- und Pechbrennen. In speziellen Öfen wurde harzreiches Holz mit geringer Luftzufuhr verbrannt und dadurch Ruß in verschiedenen Qualitäten gewonnen. Dieser wurde in Holzspanbutten verpackt und zum Drucken und Färben, zu Schuh- und Wagenschmiere verwendet. Die Roußbuttnboum waren meist arme Burschen, die diese Rußbutten transportierten und weiterverkauften.

Karolinenhain - Ruggenmühle

Karolinenhain ist eine Siedlung aus weit verstreuten landwirtschaftlichen Einzelgehöften mit ca. 10 Einwohnern. Der Wunsiedler Zuckerfabrikant Florentin Theodor Schmidt ließ um 1813 mitten im Wald ein Landhaus errichten und nannte dieses zu Ehren seiner Verlobten Juliane "Linnenhain". Es wurde die Keimzelle der nach und nach entstehenden Streusiedlung. Außergewöhnlich für unsere Gegend war eine Windmühle, die etwa bis Mitte unseres Jahrhunderts stand und mit der vor allem Knochenmehl hergestellt wurde. In der Nähe, idyllisch im Wald versteckt, befindet sich die Ruggenmühle, die erstmals 1499 erwähnt wird. Das heutige Gebäude wurde um 1770 durch den Müller Johann Jakob Vogel errichtet. Das altdeutsche Mahlwerk arbeitete bis 1955 und ist bis heute vollständig erhalten.

 

 

Stadt Marktleuthen
Marktplatz 3
95168 Marktleuthen

Telefon +49 (0) 9285 / 9690
Telefax +49 (0) 9285 / 96969

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www.marktleuthen.de

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