Wandern in Reichenbach

Reichenbach

Leben in Reichenbach

Die Gemeinde Reichenbach liegt im Vorderen Bayerischen Wald in der reizvollen Landschaft des mittleren Regentals. Das Wahrzeichen des Ortes ist die 1118 gegründete ehemalige Benediktinerabtei.

Kloster mit Klosterkirche

Das Kloster ist eine Gründung des Markgrafen Diepold III. von Cham-Vohburg aus dem Jahre 1118, der durch Kauf und Schenkungen einen mächtigen Besitz erreichte.

mehr weniger

Bis um die Mitte des 16. Jahrhunderts blieb Reichenbach ein reiches Kloster, 1553-1669 wurde es dann säkularisiert und völlig ausgeraubt (Bildersturm der Kalvinisten). Eine 2. Säkularisation 1803 ließ von der früheren Klosterherrlichkeit nicht mehr viel übrig. Domvikar Georg Dengler kaufte schließlich 1883 das Kloster um es vor dem endgültigen Ruin zu retten. 1890 übernahmen die Barmherzigen Brüder das Kloster und brachten es mit viel Fleiß, Mühe und Arbeit in den heutigen Zustand. Sie gründeten eine Einrichtung für Behinderte. Heute beherbergt das Kloster Reichenbach über 410 behinderte Menschen, beschäftigt etwa 600 Mitarbeiter und gehört somit zu einem der größten Arbeitgeber des Altlandkreises Roding. Die wunderschöne Klosterkirche lädt ihre Besucher zum Staunen ein. Der kirchliche Festraum ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit 2 spätromanischen Spitztürmen. Die 2 bronzenen Löwenkopf-Türzieher an der Außentüre sind ebenfalls romanisch (Mitte 13. Jahrhundert). Die Anlage ist romanisch. Gotisch ist die Anlage des Chores, wie die gotischen Seitenschiffgewölbe barockisiert. Die Ausstattung und Verkleidungen sind Rokoko, auch das Gewölbe im Langhaus und im Chor (zumeist 1742). Zwei Kuriositäten befinden sich im mittleren Deckengemälde: Ein Vorderbein eines Pferdes ist in Stuck plastisch herausgearbeitet. Der ebenfalls auf dem Fresko abgebildete Hund verfolgt mit seinen Augen den Betrachter ganz egal in welcher Position dieser sich befindet. Man kann ihm also von allen Seiten in die Augen sehen. Eine weitere Besonderheit beherbergt die Klosterkirche: nach aufwändiger Restaurierung ist die „Verehrung Mariens“ oder „Rosenkranzspende“, ein wertvolles Gemälde voller Symbolik im Chorraum zu besichtigen.

Naturdenkmal „Pfaffenstein“ und Lourdesgrotte

Der sog. „Pfaffenstein“, auf dem im Jahre 1984 durch die Initiative von Pater Exprovinzial Matthäus Heidenreich vom Kloster der Barmherzigen Brüder ein neues Holzkreuz errichtet wurde. Jedes Jahr findet ein Pilgermarsch zum Pfaffenstein mit anschließendem Gottesdienst statt. Die Marienverehrung spielte in Reichenbach seit jeher eine wichtige Rolle. Davon zeugt unter anderem die Lourdesgrotte an der Apsis der Klosterkirche, die 1895 eingeweiht wurde.

Unterkünfte

 

Gemeinde Reichenbach
Pfisterstraße 12
93189 Reichenbach
Telefon +49 (0) 9464 / 266
Telefax +49 (0) 9464 / 940525

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.gemeinde-reichenbach.de

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen