Wandern in Bogen

Bogen

Wiege des bayerischen Rautenwappens

Bogen, ein durch und durch bayerisches Städtchen. Woran man das heute erkennt? An der Gastfreundschaft: bayerisch herzlich. An der Lage: Bogen ist die Eingangspforte zum Bayerischen Wald . An Küche und Keller: regionale Schmankerl in Gaststätten und Läden. Und natürlich an den Festen: Tradition und Brauchtum spielen hier immer eine Rolle. Ihre Wurzeln dagegen hat die „bayerische Seite“ Bogens aber weit in der Vergangenheit: Wussten Sie, dass Bogen die Heimat des bayerischen Rautenwappens ist? Im Jahre 1204 heiratete die schöne Bogener Gräfin Ludmilla den Wittelsbacher Herzog Ludwig I. Diese Hochzeit war das Fundament für die Rauten im bayerischen Staatswappen.

mehr weniger

Das Herzogsgeschlecht der Wittelsbacher übernahm nämlich nach Ableben des letzten Bogener Sohnes der Gräfin Ludmilla die bayerische Raute in das Hauswappen, welches wiederum später das heutige Landeswappen des Freistaates Bayern bedeutend mitgeprägt hat. So ist an der niederbayerischen Donau zu einem entscheidenden Zeitpunkt des Mittelalters bayerische Landesgeschichte geschrieben worden, wie sie bayerischer kaum sein kann.Der Bogenberg ist mit seiner Tier- und Pflanzenwelt nicht nur eine naturkundliche Besonderheit. Als „heiliger Berg“ Niederbayerns besitzt er auch eine äußerst wichtige kultur- und kirchengeschichtliche Bedeutung! Verschiedene Übersichts- und Informationstafeln führen den Besucher zu den Themen Natur, Kultur und Geschichte rund um den Bogenberg. Entdecken Sie dieses Naturerlebnis!

Kreismuseum auf dem Bogenberg

Besonders sehenswert ist außerdem das Kreismuseum auf dem Bogenberg. Auf zwei Ausstellungsebenen zeigt es unter anderem Zeugnisse zur Geschichte der Bayerischen Rauten und der Wallfahrt Bogenberg. Öffnungszeiten zwischen 15. April und 15. Oktober: Mi. und Sa. von 14 – 16 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr. Für Gruppen ab 10 Personen nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 09422/5786)

Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt auf dem Bogenberg

Entstanden aus einer Orts- und Eigenkirche der Grafen von Bogen, entwickelte sich im 12. und 13. Jahrhundert neben der Pfarrei Bogen (berg) auch eine Wallfahrt zur heiligen Maria. Eine fromme Legende verweist auf das Jahr 1104. Pfarrei Wallfahrt und ein Priorat wurden bis 1803 von den Benediktinern des Klosters Oberalteich betreut. Das einzigartige Gnadenbild der Muttergottes in der Hoffnung, eine Steinfigur des späten 13. Jahrhunderts, ist das älteste, ununterbrochen verehrte Marienbild Bayerns. Der heutige Kirchenbau wurde 1463 vollendet, seine Inneneinrichtung wiederholt verändert. Hier findet jährlich an Pfingsten die Kerzenwallfahrt statt. Führungen: Dauer ca. 30 Minuten, Kosten: Freiwillige Spende für die Kirche Infos: Pfarramt Bogenberg – Tel. 09422/1546

 

 

Unterkünfte

 

 

Stadt Bogen
Stadtplatz 56
94327 Bogen

Telefon +49 (0) 9422 / 5050
Telefax +49 (0) 9422 / 505182

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www.bogen.de

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