Gomadingen Wanderroute 2

Ausgangspunkt ist die Lauterbrücke vor dem Rathaus in Gomadingen. Wir kreuzen hier die Marbacher Straße und steigen der Ziffer 3 folgend die Schömbergstraße hinauf. Nach den letzten Häusern haben wir vom Schömberg aus einen herrlichen Rundblick ins Lautertal, nach Steingebronn und nach Gomadingen. Bald teilt sich der Weg und wir wählen den rechten Schotterweg, der durch das Wochenendhausgebiet führt. Wir erreichen den geteerten Bermannstalweg, kreuzen diesen und folgen dem links abzweigenden Weg über den Gemeinberg. Bald sehen wir schon die Pferde des Haupt- und Landgestüt auf den Koppeln. An der „Alten Hütte“ vorbei betreten wir den Gestütsbereich. Hier auf diesen Weiden tummeln sich den Sommer über die Fohlen mit ihren Müttern.

Rechts in dem alten Baumbestand finden wir „Julmonds Grab“. Der Hengst Julmond (1938 in Ostpreußen geboren), der 1960 nach Marbach kam, nahm über seine Nachkommen großen Einfluss auf die Gestütsherde und letztlich auch auf die Landeszucht. Diesem Hengst ist in Marbach ein Gedenkstein gesetzt worden. Julmond brachte in seiner fünfjährigen Hauptbeschälerzeit – er ist 1965 einem Herzschlag erlegen – rund 140 Nachkommen, 22 Söhne wurden gekört, 20 Töchter in die Stammstutenherde eingereiht. Danach folgen wir rechts dem Weg hinunter in den Gestütshof. In der Mitte des Innenhofes steht der 1844 errichtete Stutenbrunnen, das Wahrzeichen von Marbach.

Im Rechteck um den Brunnen gruppieren sich das Verwaltungsgebäude, die Wohnungen der Gestütsangehörigen und die Hengstställe. Parallel zu Hauptstraße steht der sogenannte „Engländerstall“. Die Ställe können besichtigt werden. Unterhalb der Straße sind die Gebäude für die Gestütshandwerker, Maschinenschuppen und die Beschälstation. Durch den unteren Hof treten wir den Heimweg auf dem Wanderweg an, der parallel zur Eisenbahnlinie und zur Lauter zurück nach Gomadingen führt.





Wanderstrecke:  4 km
Höhenmeter:  70 m
Wanderzeit:  1,5 Std.




























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