Giengen Wanderroute 2

Ausgangspunkt der Wanderung, die ins Naturschutzgebiet Eselsburger Tal führt, ist das neu geschaffene Info-Zentrum Höhlen-Erlebniswelt unterhalb der Charlottenhöhe. Auf gut begehbaren Wegen mit Albvereinskennzeichnung kommen wir zunächst am sehenswerten Giengener Stadtmuseum vorbei. Die interessanten Exponate geben vielfältigen Einblick in die ältere und jüngere Vergangenheit. Auch die vogelkundliche Abteilung ist sehenswert. Rechts von einer Anhöhe aus grüßt die 1738 erbaute Kirche. Nach einem Besuch des Giengener Stadtmuseums, den Sie unbedingt einplanen sollten, erreichen wir auf dem „Eselsburger Weg“ bald den höchsten Punkt unserer kleinen Wanderung. Inzwischen sind nämlich von 461 m ü. NN zu Beginn der Wanderung 527 m ü. NN erreicht und wir können die BAB A7 auf einer Brücke überqueren. Nach insgesamt 3 km ist der zur Stadt Herbrechtingen gehörende Weiler Eselsburg erreicht.
Wir gehen am Talgrund rechts weiter und kommen nach ca. 1 km zu dem typischen Weißjurafelsen, dem Wahrzeichen des Tales: Steinerne Jungfrauen werden die beiden Felsnadeln genannt. Einer Sage nach sollen in „grauer Vorzeit“ zwei junge Mädchen, die auf der nahen Eselsburg – sie lag hoch über dem Weiler – im Dienst standen, von ihrer Herrin an dieser Stelle auf ewig zu zwei Steinsäulen verwandelt worden sein, weil sie sich beim Wasserholen in der Brenz mit einem jungen Burschen unterhielten. Seitdem stehen die zwei jungen Mädchen als „Steinerne Jungfrauen“ am Wegesrand. Geht man den Weg weiter, liegt linker Hand, direkt an der Brenz, das mit Liebe zum Detail ausgestattete Herbrechtinger Heimatmuseum. Noch ein paar hundert Meter weiter, dann ist das schöne Herbrechtinger Hallenbad in Sicht.
Die Wanderfreunde sollten es auf keinen Fall versäumen, dem mit beträchtlichem Kostenaufwand und größter Sorgfalt renovierten Herbrechtinger Kloster einen Besuch abzustatten. Dort besteht die Möglichkeit, gepflegt zu essen. Geht die Wanderin, der Wanderer in Eselsburg links des Weges, kommt man unterhalb des hoch über dem Talgrund liegenden Hofgutes Falkenstein vorbei. Der Bachfelsen rechts lugt durch die Bäume ins Tal. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Bindsteinmühle. Sonn- und feiertags kann direkt am Ufer der Brenz vis-a-vis des malerischen Bindsteinfelsens (Fischerfelsen) vor einer Bergwacht-Schutzhütte ein kleiner Imbiss einge- nommen werden. Wenn wir am Talrand noch etwa 1 km weiter wandern, wird das ehemalige Kloster Anhausen erreicht, wo man im nahen Gasthof „Zum Tor“ gutbürgerlich essen und vespern kann. Im Eselsburger Tal gibt es noch weitere beschilderte Wanderwege, u.a. über den waldigen Buigen zu dessen Sehenswürdigkeiten (z.B. Keltenschanze). Der Naturverbundene wird im Eselsburger Tal mit vielen unvergesslichen Eindrücken belohnt. Wandern in diesem Naturschutzgebiet ist ein Erlebnis.
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| Streckenlänge: |
5,4 km |
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| Summe Steigung: | 43 m | Summe Gefälle: | 79 m |
| tiefster Punkt: | 470 m | höchster Punkt: | 526 m |
GPS-Tracks
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