Sankt Andreasberg Wanderroute 2

Wir steigen in den Höhenwanderweg auf der Jordanshöhe am gesteinskundlichen Lehrpfad ein, dem höchstgelegenen Punkt des Rundweges (730 m). Wir folgen zunächst dem Fahrweg in westlicher Richtung – vorbei am Bergbauernhof Neigenfindt bis zur sogenannten Jagdhütte auf der rechten Seite. Von hier genießt man eine herrliche Aussicht zu Stöberhai, Ravensberg, Rothenberg, Knollen und Acker. Im Vordergrund sieht man die Bergstadt mit dem Matthias-Schmidt-Berg und dem Glockenturm als Wahrzeichen liegen. Direkt vor unseren Füßen breiten sich die Sperrentaler Wiesen aus, die sich zur Wiesenblütenzeit Mai/ Juni in ein einziges Blumenmeer verwandeln.

Von nun an geht es bergab über die Sperrentaler Wiesen, bis man nach ca. 2 km in einen Hochwald kommt und wenig später das Wegekreuz Treibholz mit der Kurt-Reulecke-Hütte erreicht. Hier biegen wir links ab in die Straße Treibholz, und nach 150 m halten wir uns wieder links, um durch den Hochwald hinunter in das Sperrental zu gelangen. Hier überqueren wir auf einer kleinen Holzbrücke die Sperrlutter und folgen dem Gerenner Weg, von dem man einen wunderschönen Blick hinüber zum Galgenberg mit dem Fritz-Schlamelcher-Weg, zum Glockenberg und auf die Unterstadt hat. Nach ca. 900 m erreichen wir den Bäckerhügel und überqueren die Untere Grundstraße. Auf der Mühlenstraße geht es nun ein kurzes Stück bergauf, bis wir rechts in die Krumme Straße einbiegen, um von ihr aus dem Fritz-Schlamelcher-Weg zu folgen, der um den Galgenberg herumführt. Dieser ca. 1,3 km lange, von Hand angelegte Fußweg mündet in die Straße Auf der Höhe auf dem Galgenberg. Auch vom Galgenberg bietet sich dem Wanderer ein herrlicher Rundumblick: im Norden auf die Sperrentaler Wiesen, im Westen zum Sieberberg mit dem davorliegenden Ortsteil Silberhütte und im Süden zum Stöberhai und zum Glockenturm. Der Wanderweg führt uns nun die Straße Auf der Höhe entlang und mündet in den Schwalbenherd. Zwischen den Hausnummern 13 und 14 biegt er dann rechts ab und führt über die Brücke der ehemaligen Zahnradbahntrasse zum Fußweg Schiefe Halbe. Auf ihm kommt man nach etwa 900 m an ein Wegekreuz, an dem wir rechts in den sogenannten Hüttenweg einbiegen. Dieser führt stetig bergab und endet auf dem tiefsten Punkt des Rundweges in 450 m Höhe auf der Straße Wäschegrund. Hier biegt man links ab und folgt der Landesstraße 520 ca. 30 m bis man rechts in den Forstweg Köhlergrund einbiegt.

Jetzt kommt der schwierigste Teil des Rundwanderweges. Es gehr von hier ca. 3 km stetig bergauf bis zur MatthiasSchmidt-Baude (Ausflugslokal) in 663 m Höhe. Dieser Punkt bietet sich für eine Rast geradezu an, hat man von hier oben doch einen einmaligen Blick auf die Bergstadt. Der Wanderweg führt dann in östliche Richtung, unter den Seilen der Sesselbahnen entlang, weiter zum Eschenberger Planweg. Hier wenden wir uns nach links und kommen bald zu einem Weg, der links hinunter zu den Talstationen der Lifte führt. Wir folgen diesem und biegen oberhalb des ersten Schleppliftes nach rechts in den Weg zum Beerberg ein. Wenig später erreichen wir die Jacober Halde, auf der eine Schutzhütte, Sitzgruppen sowie Tische zur Rast einladen. Dieser Teil des Höhenwanderweges ist gleichzeitig der geologisch-bergbauhistorische Lehrpfad, der um den Beerberg herum zum Lehrbergwerk Grube Roter Bär führt. Hier gibt es für unseren Höhenwanderweg eine weitere Einstiegs- bzw. Ausstiegsmöglichkeit durch das Kälbertal zur Oberstadt. An der Grube Roter Bär vorbei geht es nun bergauf über die Wiesenflächen des Roten Bären. Danach kommt man dann wiederum zum Eschenberger Planweg, auch Beerbergweg genannt, und erreicht links die Braunlager Straße (weitere Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten). Wir überqueren die Braunlager Straße und kommen bald zum Trinkwasserhochbehälter an den Dreijungfern. Auf diesem Stück genießen wir eine völlig neue Perspektive der Bergstadt mit den davor liegenden Bergwiesen. Auch von hier sind der Glockenturm, das Wahrzeichen von Sankt Andreasberg, sowie am Horizont die Aussichtstürme Großer Knollen und Hanskühnenburg zu sehen. Wir haben nun beinahe 17 km zurückgelegt und folgen dem Wanderweg Richtung Westen durch ein kurzes Waldstück, halten uns rechts, bis wir den Wiesenweg auf dem Gesehr erreichen. Rechter Hand liegt der Hausberg von Sankt Andreasberg, der Rehberg, und im Hintergrund sieht man den Wurmberg mit Sprungschanze. Der Fußweg mündet in die Straße Am Gesehr. Auf dieser Straße kommen wir vorbei an den Landschulheimen zur Clausthaler Straße und zurück gesteinskundlichen Lehrpfaden.nahme am Harzer Abend ist je nach Buchungstermin freitags oder samstags möglich. Viel Spaß beim wandern.




Länge
15,1 km
Wanderzeit
4,5 Std.
Summe Steigung
395 m
Summe Gefälle
396 m
Maximale Höhe
725 m ü.N.N.
Minimale Höhe
455 m ü.N.N.
Schwierigkeitsgrad
Mittel







GPX Exchange (*.gpx)

Top50 (*.ovl)

Google Earth (*.kml)






Benutzerbewertung: / 13
SchwachPerfekt