Bad Grund Wanderroute 1
Der Hübichenstein, Wahrzeichen von Bad Grund, besteht aus zwei Felsnadeln, die aus Korallenkalk gebildet wurden. Um den Hübichenstein herum waren zwischen dem 16.-19. Jahrhundert mehrere kleinere Eisensteingruben und unter dem Stein hat der Sagenkönig Hübich sein Herrschaftsgebiet. Vor dem Hübichenstein wird alljährlich auf der Naturfestspielbühne zu Walpurgis (30. April) ein Festspiel aufgeführt. Kurz nach dem Hübichenstein führt der Weg in das obere Arboretum, wo fremdländische Sträucher und Bäume ab 1975 angepflanzt wurden. Talseits wird nach Verlassen des Arboretums der Blick frei auf das Wohngebiet des oberen Hübichwegs.
Hier wurde um 1500 herum die erste Hütte des Grunder Eisenerzreviers angelegt. Auf diesem Wegabschnitt befindet sich die Wassertretstelle für Fuß- und Armanwendungen nach Kneippscher Methode und die Kayser-Quelle. Am Ende des Wegeabschnitts wird eine befestigte Straße gekreuzt, die zu früherer Zeit eine wichtige Verbindung zwischen Gittelde und Grund und in die Grunder Feldmark war.Herrliche Ausblicke auf die Bergstadt werden hier dem Wanderer geboten. Der wohl beste Ausblick auf den Grunder Markt mit der Antoniuskirche liegt an diesem Wegeabschnitt. Hier wird das Wohngebiet Grüne Tanne durchwandert, das erst nach den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden ist. Früher stand hier nur das Restaurant Grüne Tanne.(um den Knollen) Beginn des Wegeabschnitts ist der Kopfpunkt der 18 % steilen Anfahrtsstraße vom Grunder Tal aus zur heutigen Bergmannssiedlung Taubenborn, weiter zum Hübichenstein. Die gesamte Schachtanlage der 1992 stillgelegten Grube Hilfe Gottes mit den Klärteichen kann eingesehen werden. Über die Klärteiche hinaus werden dem Auge stellenweise gute Ausblicke in das weite Harzvorland ermöglicht. Viel Spaß beim wandern.
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Wanderstrecke: 11,5 km
Höhenmeter: 140 m
Wanderzeit: 3 Std.
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