Nordeifel Wanderroute 9

Stille Weiten!
In Dreiborn (Einkehrmöglichkeiten), am Parkplatz Holter starten wir zur Tour über die Dreiborner Hochfläche und ins Erkensruhrtal. Rasch führen uns Hinweise an den Rand des Nationalparks. Nach Querung der alten Panzerstraße ist es dann soweit: wir stehen am Rand der Dreiborner Hochfläche! Wir laufen links auf einem Grasweg Richtung Hirschrott . Schier unendlich breitet sich das von dunkelgrünen Ginstern durchsetzte Grasland vor uns aus.
Am nächsten Wegweiser biegen wir rechts auf einen geschotterten Weg Richtung Hirschrott ab. Fast unmerklich verlieren wir etwas an Höhe und sind begeistert von der Weite um uns herum. Ganz nach Belieben können wir den Blick schweifen lassen und werden dabei nicht von störender Zivilisation abgelenkt. Neben dem offenen Grasland gibt es immer wieder kleine Heckenareale und vor allem üppige Ginsterbüsche zu bewundern. Doch das allerbeste ist die Stille! Lediglich unsere eigenen Geräusche stehen zwischen uns und der Natur – ein Genuss der sehr selten geworden ist.
Wir erreichen die nächste Weggabelung und wechseln nach rechts auf den Weg Richtung Erkensruhr. Bald begleitet uns eine Ginster-Allee! Die fast mannshohen Büsche flankieren die Strecke und stellen v.a. zur Blütezeit einen unvergesslichen Anblick dar. Dann weichen die Ginster wieder dem Grasland und eine Bank lädt zum „Fernsehen“ ein. Voraus erkennen wir den Taleinschnitt bei Einruhr, doch noch immer liegt die Zivilisation in weiter Ferne. Es geht abwärts, wir umrunden den Gierberg und stoßen an der folgenden Wegkreuzung auf den Wildnis-Trail.
Wir biegen nach links Richtung Hirschrott ab. Schon nach kurzem verlässt uns der Wildnis-Trail nach rechts. Wir aber wollen den Bogen über Leykaul nicht auslassen und folgen dem Wegweiser (Hirschrott 4 km) geradeaus leicht bergan. An einer Tafel stoßen wir auf Schöpfungspfad, Rur-Olef-Route und den Südzweig des Wildnis-Trails von Höfen. Gemeinsam biegen wir rechts ab, queren einen Lärchenriegel und biegen noch einmal rechts ab. Das Gehöft Leykaul im Blick, wandern wir pfadig abwärts und tauchen in die neue Umgebung Wald ein.
Abwechslungsreich streben wir durch Mischwald und dichten Tannenforst, vorbei an den schroffen Felsklippen des Rubelsberges talwärts. Fast am Waldrand angelangt, biegt der Wildnis-Trail an einem Hohlweg nach rechts ab, während wir links mit der Rur-Olef-Route nach Hirschrott laufen. Außerhalb des Waldes passieren wir ein Gasthaus und wechseln von der Zufahrtsstraße nach 100 m auf einen Waldpfad. Mit stetem Auf und Ab laufen wir zur Erkensruhr. Per Steg queren wir das muntere Flüsschen und trennen uns von der Rur-Olef-Route.
Mit T3 wandern wir links auf breitem Forstweg talaufwärts. An einer Kreuzung mit Schutzhütte biegen wir links Richtung Dreiborn ab. Hohe Felsen wecken unsere Neugier und schließlich passieren wir sogar eine vergitterte Höhle, die Fledermäusen ein geschütztes Domizil bietet.
Per Brücke gelangen wir über den nahen Bach. Am nächsten Wegweiser halten wir uns links Richtung Dreiborn und beginnen (begleitet vom Wildnis-Trail) den Aufstieg zur Hochfläche. Schließlich öffnet sich der Wald und entlässt uns auf freie Wiesen. Auf grasigem Untergrund bewältigen wir die letzten Meter aufwärts bis zum breiten Querweg, an dem wir uns endgültig vom Wildnis-Trail verabschieden. Rechts geht es mit der Rur-Olef-Route weiter nach Dreiborn.
Die einzigartige Mischung aus offener Graslandschaft, vielfältigen Hecken und ausgedehnten Ginstern gibt uns erneut Gelegenheit die Stille der Natur zu genießen. In einer Senke trennen wir uns endgültig von der Rur-Olef-Route und laufen links Richtung Dreiborn. Die Ginster verschwinden und die Grasweite der Dreiborner Hochfläche hat uns wieder. Kurz nachdem sich von rechts der Weg aus Schönseiffen zu uns gesellt hat, queren wir die Panzerstraße. Hinter der Bank auf dem Wall schwenken wir links auf einen Waldpfad. Mitten durch ein Tannendickicht laufen wir zwischen Panzerstraße und Feldern mit Lokalweg 1 nach Nordosten. Viel zu früh endet der Pfad am querenden Wirtschaftsweg, den wir vom Beginn der Tour kennen. Wir nehmen Abschied von der Natur und kehren rechts zurück zum Ausgangspunkt in Dreiborn.
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| Streckenlänge: |
14,8 km |
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| Summe Steigung: | 296 m | Summe Gefälle: | 286 m |
| tiefster Punkt: | 405 m | höchster Punkt: | 590 m |
GPS-Tracks
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