Sipplingen Wanderroute 4

Sipplinger Rebwege
Am Parkplatz P2 beginnt unser Rundgang durch Sipplingen mit seinen farbenfrohen Fachwerkhäusern und romantischen Gassen. Wir wandern vorbei an der Tourist-Information im alten Bahnhof und überqueren die Straße. Links an der Bäckerei Schille vorbei geht es jetzt auf einem versteckten Weg, in den Ort. Diesem schmalen Weg folgen wir bergauf, bis er im Fischerweg endet. Dort halten wir uns ein kurzes Stück links und biegen dann rechts in den Rebweg ab. Früher gab es in Sipplingen zahlreiche dieser kleinen Rebweg und es wurde viel Wein angebaut. Im Torkelhaus bei Frau Beirer-Maier können Sie den letzten alten Sipplinger Torkel betrachten. (Am Brunnenberg 8).
Am Ende dieses Rebweges kommen wir an eine Kreuzung und überqueren die Schulstraße. Jetzt durchlaufen wir die St.-Martin-Straße. An deren Ende sehen wir das Alten- und Pflegeheim „Haus Silberdistel“, nach dem wir rechts in den Laupenweg abbiegen. Geradeaus weiter folgen wieder einem Fußpfad, der auch einst ein alter Rebweg war, bis wir schließlich unseren höchsten Punkt erreicht haben. Bei einem kurzen Blick zurück genießen wir die wunderschöne Sicht auf den See.
Oben angekommen haben wir uns eine kurze Verschnaufpause verdient. Hier befindet sich ein schöner Brunnen, neben einer kleinen Bank die zum verweilen einlädt.
Den Schallenberg hinunter geht es nun weiter, bis wir an einer Kreuzung auf einen Wegweiser stoßen. Diesem folgen wir in Richtung Süßenmühle aus dem Ort hinaus.
Vorbei an kleinen Gärten können wir die schöne Natur genießen. Und wenn wir ganz leise sind, hören wir das Rauschen eines kleinen Baches, dem wir folgen werden. Das Plätschern führt uns rechts in den Wald hinein, auf einen versteckten Trampelpfad, der uns wieder zurück in den Ort führt. Diesen wandern wir bergab unter einer kleinen Brücke hindurch, die zu einem wunderschönen Baumhaus führt. Am Ende des Weges stehen wir wieder auf einer geteerten Straße.
Nun halten wir uns links und passieren das Gasthaus Linde. Geradeaus vorbei an der Figur des Heiligen Nepumuck, dem Schutzpatron der Brücken, biegen wir links in den Widenbachweg ein. Der schmale eingezäunte Fußweg, den man über einen Hof erreicht, schlängelt sich durch kleine Gärten, vorbei an alten Fachwerkhäusern und führt schließlich in der Rathausstraße.
Jetzt geht es wieder ein kleines Stück bergauf zum Hänselebrunnen. Einem der drei alten Hauptbrunnen Sipplingens, der schon um 1730 den Einwohnern zur Wasserversorgung diente. Seit der Fastnacht 1970 ist auf der Brunnensäule die älteste Sipplinger Narrenfigur der Trube-Kriese-Rätscher (Hänsele) zu sehen. In der einen Hand trägt er einen Korb mit Weintrauben und Kriese (Kirschen) und in der anderen Hand eine Rätsche um damit die gefräßigen Vögel zu vertreiben.
An dieser Kreuzung gehen wir rechts an dem Brunnen vorbei und durchlaufen das Eckteil. Hier biegen wir rechts in den Bützenrainweg ab, ein Fußweg der uns eine traumhafte Aussicht über den See bietet. Am Ende des Kiesweges führt uns eine Treppe wieder zurück in die Rathausstraße mit dem Rathausplatz. Jetzt sind wir mitten im historischen Ortskern. Hier befindet sich neben dem Rathaus der wahrscheinlich älteste Brunnen Sipplingens, der Marienbrunnen. Auf der Brunnensäule thront die Muttergottes mit dem Jesuskind auf dem Arm, beschützt durch ein Dach aus Kupferblech.
Die Straße weiter geradeaus kommen wir an der Metzgerei Ullrich vorbei, nach der wir rechts in einen Hof einbiegen. Von hier aus führt uns ein versteckter Fußweg, der Fischerweg zurück zu unserem Ausgangspunkt. Die erste Abzweigung gehen wir links und gelangen an der Bäckerei Schille vorbei wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.>>
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| Streckenlänge: |
2,3 km |
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| Summe Steigung: | 57 m | Summe Gefälle: | 58 m |
| tiefster Punkt: | 394 m | höchster Punkt: | 452 m |
GPS-Tracks
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