Neustadt a. d. Aisch

Die Stadt Neustadt an der Aisch
Die Stadt Neustadt an der Aisch ist hervorgegangen aus dem fränkischen Königshof Riedfeld, an einem wichtigen Flussübergang der süddeutschen Magistrale Frankfurt - Nürnberg an der Nahtstelle zwischen dem Steigerwald im Norden und der Frankenhöhe im Süden. Die erste urkundliche Erwähnung von Riedfeld erfolgte 741 im Zusammenhang mit der Gründung des Bistums Würzburg. Sie ist in ihrer Bestätigung durch Kaiser Arnulf aus dem Jahr 889 erhalten. Durch die zollerischen Burggrafen von Nürnberg, erfolgte 5 Jahrhunderte später die Gründung der neuen Stadt am Südufer der Aisch. Die erste bekannte urkundliche Erwähnung als "Nivenstadt" erfolgte am 22. Dezember 1285. Die Stadt wurde in den folgenden Jahrzehnten als zollerischer Hauptort in Franken weiter ausgebaut. 1318, 1332 und 1345 ausgestellte Stadtprivilegien sicherten die bürgerliche Mitbeteiligung am Stadtregiment: Kaufleute, Ackerbauern und Handwerker erwarben städtische Freiheitsrechte. Ein von Karl IV. gewährtes Münzrecht wurde 1372 auf Goldmünzen erweitert. Während der Regierungszeit von Markgraf und Kurfürst Albrecht Achilles erhielt die Stadt im 15. Jahrhundert den Umfang, den die heute noch weitgehend vorhandene Stadtmauer mit rund 1.600 m Länge dokumentiert. Sechs der ehemals 16 Stadtmauertürme sind noch erhalten, von damals errichteten vier Stadttoren ist heute nur noch das Nürnberger Tor zu sehen - eines der Wahrzeichen der Stadt. Neustadt an der Aisch blieb dem Haus Zollern bis zum Übergang an Bayern im Jahr 1810 verbunden, sieht man von dem kurzen Intermezzo der französischen Besetzung zwischen 1806 und 1810 ab. In all den Jahrhunderten prägten die Landesherren die Nebenresidenz Neustadt, eine der fünf Hauptstädte des Fürstentums Brandenburg - Kulmbach - Bayreuth. Schon früh erlangte die Stadt überregional Bedeutung als zentraler Ort im Aischgrund, als Behörden- und Schulstandort, als Einkaufs-, Handels- und Versorgungsschwerpunkt für den gesamten umliegenden Bereich.
Auch Naherholung und Tourismus hat in der Region ständiges Wachstum zu verzeichnen. Unsere Gäste schätzen die Sehenswürdigkeiten der denkmalgeschützten Altstadt ebenso wie die Messen, Märkte und Feste, das Kulturprogramm vor meist historischer Kulisse und die variantenreichen Ausflugsmöglichkeiten in die reizvolle Umgebung.
Die besondere Lage der Stadt im breiten Tal der Aisch, an der Nahtstelle der beiden Naturparke Steigerwald und Frankenhöhe, lädt geradezu ein, auf Schusters Rappen die nähere Umgebung zu erkunden.
Sehenswertes:
Schmucke Innenstadt mit Marktplatz, geführter Stadtrundgang, spätgotische evangelische Kirche mit 500 Jahre altem Altar und Kirchenbibliothek, Neugotische katholische Kirche (1881), Museum im Alten Schloss mit Ausstellung Kinderspielwelten und dem Aischgründer Karpfenmuseum
Freizeitmöglichkeiten:
Angeln, Ballonfahrten, Fallschirmspringen, vielfältige Fitnessangebote, Freibad/Waldbad, Hallenbad, Inline-Skaterbahn, Kegeln, Reiten, Rundflüge, Squash, Tennis.
Weitere Informationen über Neustadt an der Aisch:

Stadt Neustadt an der Aisch
Marktplatz 5
91413 Neustadt an der Aisch
Telefon (09161) 6660
Telefax (09161) 6 07 93
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www.neustadt-aisch.de

