Mössingen

Von lichten Wäldern und ausgedehnten Streuobstwiesen umgeben, durchzogen vom Flüsschen Steinlach und eingebettet in bunte Blumenwiesen, liegt die Große Kreisstadt Mössingen (gut 20.000 Einwohner) landschaftlich sehr reizvoll am Fuß der Schwäbischen Alb. Besondere Aufmerksamkeit erlangte die prämierte „Blumenstadt“ Mössingen durch ihre auffallenden Blumenwiesen, die sich vom Frühjahr bis zum Herbst farbenprächtig und duftig durch Mössingen und seine Stadtteile weben. Die abwechslungsreiche Landschaft mit ausgeprägtem Erholungscharakter, zahlreichen Freizeitangeboten und noch intakter Natur lässt sich vielfältig zu Fuß oder per Rad erleben.
Das lohnenswerteste Ausflugsziel ist dabei sicherlich der direkt am HW 1 gelegene Bergrutsch am Hirschkopf: am 12. April 1983 gerieten am Mössinger Albtrauf vier Millionen Kubikmeter Erde und Kalkgestein mit einem Gesamtgewicht von über acht Millionen Tonnen in Bewegung und hinterließen eine Urlandschaft, aus der sich erst nach und nach eine faszinierende neue Natur entwickelte. Der einzigartige Bergrutsch steht mittlerweile, wie große weitere Teile der städtischen Markung, unter Naturschutz und wurde 2006 wurde zum Nationalen Geotop erklärt. Er kann selbstständig auf den ausgeschilderten Wegen durchwandert werden oder Sie erleben die erdgeschichtliche Entwicklung der Alb im Zeitraffer bei einer Erlebnisführung.
Von der auch heute noch zahlreich sichtbaren Geschichte Mössingens künden viele herausragende Bauten. Darunter, als eine der ältesten romanischen Chorturmkirchen des Landes, die Belsener Kirche mit ihren rätselhaften Steinreliefs am Westgiebel. Weitere Zeitzeugen sind beispielsweise eine Keltische Viereckschanze, das Alte Mössinger Rathaus von 1567 oder die 873 erstmals urkundlich erwähnte Talheimer Bergkirche. Aus neuer Zeit stammen die von Manfred Lehmbruck entworfenen Gebäude der weltbekannten Textildruckerei Pausa. Mit den dortigen Sammlungen als Sachgesamtheit 2004 unter Denkmalschutz gestellt sind sie ein einzigartiges Zeugnis der württembergischen Textilindustrie.
Das Öschinger Holzschnitt-Museum beherbergt die „Kunststiftung Klaus Herzer“ mit über 1.500 Holz- und Metalldrucken, die im Wechsel gezeigt werden, sowie Druckstöcke, Pressen und vieles mehr. Das Museum „Historische Messerschmiede“ ist mit seiner weitgehend original erhaltenen Werkstatt und Bausubstanz ein „absolutes Schmuckstück“, das in dieser Form einmalig ist.
Jährliches Highlight unter den vielfältigen Festen ist der Mössinger Rosenmarkt & Kunstgalerie, der jeweils am vorletzten Sonntag im Juni stattfindet und mehrere zehntausend Besucher anlockt. Hier finden Sie eine große Auswahl rund um Rosen und Kunst – von Pflanzen, Zubehör & Floristik über Schmuck & Bilder bis zu Kosmetik und Duft & Küche.
Baden hat in Mössingens kleinstem Stadtteil eine lange Tradition. Schon im Mittelalter wegen seines schwefelhaltigen Mineralwassers bekannt, wurde Bad Sebastiansweiler 1933 auch die staatliche Anerkennung als „Heilbad“ zuteil. Das Schwefelwasser entsteht im Schiefergestein am Rand der Schwäbischen Alb und ist durch seinen außergewöhnlichen Schwefelgehalt von besonders hoher Qualität. Mit dem jüngst eingeweihten Trinkpavillon samt Kneippbecken und Heilkräutergarten sowie einem weitläufigen Kurpark, ist Bad Sebastiansweiler auch beliebtes Ziel von Tagestouristen.
Die Dreieckslage zwischen den Landkreisen Tübingen, Reutlingen und Zollernalb bietet ideale Voraussetzungen zur Erkundung der näheren und weiteren Umgebung. Besuchen Sie uns und lassen Sie sich von der Blumenpracht und den vielfältigen Angeboten in und um Mössingen begeistern.
Weitere Informationen über Mössingen:

Stadt Mössingen
Wirtschaftsförderung/ Tourismus
Freiherr-vom-Stein-Str. 20
72116 Mössingen
Telefon (07473) 370-121
Telefax (07473) 370-163
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www.moessingen.de

