Gößweinstein

Jeder, der schon einmal in Gößweinstein war, muss unumwunden zugeben: Gößweinstein gehört zu den reizvollsten Landschaften Deutschlands. Da ragen schroffe Dolomitfelsen in den Himmel empor und gleichzeitig laden romantische Täler zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Je nach Jahreszeit buhlen saftig grüne Wiesen um die Aufmerksamkeit oder bunte Äcker, die wie Fleckerlteppiche aussehen. Im Herbst verzaubern die Mischwälder die Gäste mit einer wahren Symphonie an Farben.
Aber die Natur von ihrer schönsten Seite ist es nicht alleine, warum König Ludwig I. oder Prinzregent Luitpolt in Gößweinstein aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskamen. Rund um Gößweinstein existiert auch heute noch eine Vielzahl von Mühlen. Denn schon vor vielen Jahrhunderten hatten sich hier die Menschen die Wasserkraft zu nutze gemacht. Und zudem gibt es Bauwerke, die man einfach einmal gesehen haben muss. Sehr berühmt ist die Basilika von Gößweinstein. Sie wurde von dem berühmten Balthasar Neumann erbaut und gilt bis heute als Stück Barock in höchster Vollendung. Bis heute wird sie von Zahnschmerzgeplagten und Pilgern aller Art heimgesucht. Der Grund? In der Basilika steht der Altar der heiligen Apollonia. Die Heilige Apollonia ist bekannt dafür, dass sie Zahnschmerzen vertreibt und Leiden lindern kann. Für Kultur-Interessierte finden in der Basilika Konzerte statt. Eine Augenweide ist in Gößweinstein zudem die Burg. Sie thront über dem Ort und bietet einen sagenhaften Ausblick. In Gößweinstein können Gäste sogar die Nacht zum Tage machen. Begleiten Sie mal den Nachtwächter auf seiner Runde. Lohnenswert ist zudem ein Besuch im Spielzeugmuseum in Gößweinstein. Da werden Erinnerungen an die Kindheit wieder wach. Oder genießen Sie Natur pur und machen bei einer Kräuterwanderung mit. Es ist unglaublich interessant, welche Schätze die Natur in der Fränkischen Schweiz zu bieten hat. Geführte Wanderungen, Ausflugsfahrten sowie Minigolf, Bootsverleih, Mal- und Werkkurse und vieles mehr werden angeboten. Und nicht weit von Gößweinstein entfernt liegen die berühmte Theaterhöhle und die Fellner-Doline. Die muss man gesehen haben.
Im jüngst sanierten ehemaligen Mesnershaus des 18. Jh. liegt das erste Wallfahrtsmuseum der Erzdiözese Bamberg eingebettet in den Heiligen Bezirk und in engster Nachbarschaft zur großartigen Barockkirche Balthasar Neumanns. Auf zwei Geschossen präsentiert sich eine modere Dauerausstellung mit Videostationen zum Pilgern und Wallfahren in der Region und der Welt. Eine weitere Etage wird zur Sonderausstellung gewidmet sein. Herzstück der über Jahrhunderte in Gößweinstein niedergelegten Opfergaben sind über 100 lebensgroße, zumeist aus Wachs gefertigte menschliche Figuren, von Wickel- und Kleinkindern bis zu Erwachsenen. Neben diesen und anderen „Votivgaben“ ist die Kirche des berühmten Barockbaumeisters Balthasar Neumann ein Thema der Dauerausstellung.
Weitere Informationen über Gößweinstein:

Tourismusbüro im Haus des Gastes
Burgstraße 6
91327 Gößweinstein
Telefon (09242) 456
Telefax (09242) 1863
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www.ferienzentrum-goessweinstein.de
