Kleinmachnow

Gerade einmal 200 Seelen hatte das einstige Gutsdorf Kleinmachnow vor 150 Jahren. Heute leben dort fast 20.000 Menschen. Die Siedlungstätigkeit Anfang des 20. Jahrhunderts ging auch an Ort nicht vorbei, denn die hiesigen Gutsherren erkannten im Verkauf ihrer Ländereien eine gute Einnahmequelle. Auch der Bau des Teltowkanals, dessen einzige Schleuse – ein imposantes Bauwerk – zu einem Touristenmagneten wurde, trug einen wesentlichen Teil zur Entwicklung bei. Als grüne Oase lockte Kleinmachnow zunächst vor allem gut betuchte Berliner an, die prächtige Villen in der Nähe zu Zehlendorf bauten. Später entstanden auch Häuser für das bescheidenere Bürgertum in dem 1920 zur Landgemeinde aufgestiegenen Ort.
Wenn auch der Krieg nicht spurlos an Kleinmachnow vorbeiging, so blieb der Ort im Großen und Ganzen von gesichtsloser DDR-Architektur verschont, und konnte neben seiner 400 Jahre alten Dorfkirche, einer Wassermühle und der Hakeburg viel Ursprüngliches erhalten. Prächtige Jugendstilvillen auf üppigen Grundstücken mit uralten Bäumen zieren den Ort, ebenso Bauhausarchitektur, funktionelle Bürgerhäuser und ganz moderne Bauten vom Reihen- bis zum individuellen Architektenhaus. Viel Spaß beim Wandern in Kleinmachnow.
Weitere Informationen über Kleinmachnow:

Gemeinde Kleinmachnow
Adolf-Grimme-Ring 10
14532 Kleinmachnow

