Freitag, 12 Januar 2018 12:23

Klausfelsenweg

Klausfelsenweg

Klausfelsenweg

Rundwanderweg

Die Wanderung beginnt am Parkplatz an der Nahebrücke. Hier befand sich bereits in vorgeschichtlicher Zeit ein wichtiger Flussübergang, der auch in keltischer und römischer Zeit benutzt wurde. Er stellte damals die Verbindung zwischen den großen Fernverbindungen über den Hunsrück (Ausonius-Straße) und der Römerstraße Mainz -- Metz bei Reichenbach dar. Hier lag im Mittelalter der Ort Tal - Frauenberg. Am Hang unter dem Viadukt sehen wir ein Haus, das an der Stelle der alten Bannmühle steht und als einziges Haus den Untergang des Ortes überstanden hatte. Mühlenteich und Mühlengraben dieser bedeutenden wirtschaftlichen Einrichtung sind verschwunden.

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Den Markierungen und dem Hinweisschild zur Frauenburg folgend, kommen wir nach der Schranke an einen Gedenkstein für den untergegangenen Ort. Nach überqueren der Brücke links erkennt man die Ruinen der Burgkapelle. An der Einmündung in den Querweg biegen wir nach rechts ab. Durch den Halsgraben und Mauerreste erreichen wir den Innenhof der Frauenburg und besteigen den Turm. Auch ein Rundgang in und um die Anlage vermittelt Eindrücke der spätmittelalterlichen Festung.

Auf dem gleichen Weg den wir kamen gehen wir bis zum scharfen Knick zurück, queren aber jetzt den Bach und erreichen nach kurzem steilen Anstieg die Panzerstraße zum Truppenübungsplatz Baumholder. Diese Zufahrt, die die Stadt Idar-Oberstein vom Militärverkehr entlastet, überqueren wir und erreichen nach 200 m einen Aussichtspunkt mit Bänken, der uns einen grandiosen Blick auf die Frauenburg und das Nahetal mit seinen Verkehrswegen ermöglicht. Nahefurt, Römerstraße, Eisenbahn und die modernen Brückenbauten geben uns einen Vorgeschmack auf die nächste Fernsicht.

Wir gehen ca. 30 m zurück, folgen den Markierungen und erreichen nach einer kurzen Steigung den Nahekopf. An der Weggabelung biegen wir nach links ab und erreichen nach ca. 300 m einen Aussichtspunkt mit einem weiten Ausblick. Hier kann man bei guter Sicht halbrechts den Aussichtsturm der Wildenburg (ca. 15 km) erkennen. Ganz rechts den Idar-Obersteiner Stadtteil Algenrodt, die Rilchenbergkasernen, sowie den Stadtteil Hammerstein. Sonnenberg und Winnenberg liegen gegenüber auf dem anderen Naheufer. Dahinter am Horizont liegen die bewaldeten Höhen des Hunsrücks mit der höchsten Erhebung von Rheinland-Pfalz, dem Erbeskopf. Die Sitzgruppe lädt zum Ruhen und Rasten ein.

Nach ca. 50 m biegen wir an der Weggabelung nach links in ein Wiesental ab. Es geht weiter an der Schutzhütte vorbei, durch einen Eichenwald, unter den Hochspannungsleitungen hindurch, an der nächsten Weggabelung nach rechts der Markierung folgend, bis wir die Kreisstraße "K 12" erreichen.

Wir folgen der "K 12" ca. 100 m bis ein schmaler Pfad stark ansteigend nach rechts in den Wald führt. An der Schutzhütte wählen wir den linken Weg, dem wir bis zu einem kleinen Brunnen (Quelle) folgen.

Danach biegt unser Weg (steil) nach links ab bis zum Erreichen der "L 176" die wir unterqueren. Jetzt haben wir den Nahe Radweg erreicht, dem wir nach links bis zu unserem Ausgangspunkt folgen.

Unterwegs sehen wir auf der gegenüberliegenden Naheseite den Klausfelsen, der auch als die Naheloreley bekannt ist. Die "Burgschänke" bietet die Möglichkeit zur Stärkung (Öffnungszeiten beachten).

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
10,7 km
AUFSTIEG
256 m
ABSTIEG
259 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
3:19 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Elevation
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km
kmph
m
km
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m
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ft/sec
km/hr
m/s

 

 

Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
49° 35`60″ Nord | 7° 14`59″ Ost

ZielZielkoordinaten
49° 35`60″ Nord | 7° 14`59″ Ost

Wegzeichen:
Publiziert in Naheland
Freitag, 12 Januar 2018 12:11

3-Kirchen-Wanderweg

3-Kirchen-Wanderweg

3-Kirchen-Wanderweg

Rundwanderweg

Fünf Ortsgemeinden aus der Verbandsgemeinde Baumholder (Berglangenbach, Heimbach, Rückweiler, Eckersweiler und Berschweiler) haben sich zusammengetan, um einen gemeinsamen, ortsübergreifenden Wanderweg auf die Beine zu stellen. Das verbindende Thema des Wanderweges sind die katholischen und die evangelische Kirche in den einzelnen Orten. Die Kirchen sind alle unterschiedlich und jede einzelne ist einen Besuch wert.

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• Die Evangelische Pfarrkirche Berglangenbach aus dem Jahr 1907, die mit einem Kreuzgrundriss gebaut ist.
• Die Pfarrkirche „Heilige Schutzengel“ in Heimbach, die 1925 anstelle der Kapelle zu Ehren der heiligen Schutzengel errichtet wurde. Sie enthält Bilder des schlesischen Kirchenmalers Alfred Gottwald.
• Die Pfarrkirche „Herz-Jesu“ Rückweiler, die auch als Heidedom bezeichnet wird; eine neugotische Pfarrkirche aus dem Jahr 1908.

Diese Route hat 11 km. Man kann an jeder Kirche auf dem Weg mit Wanderung beginnen. Möchte man 5 Kirchen besuchen, liegen 25,5 km Wegestrecke vor einem. Der Weg ist mit den Buchstaben A ausgezeichnet und schließ noch 2 weitere Kirchen ein:

• Die Evangelische Pfarrkirche Eckersweiler aus dem Jahr 1742, mit einem noch älteren runden Turm, dessen wahres Alter nur aus Sagen und Erzählungen vermutet werden kann.
• Die Evangelische Pfarrkirche Berschweiler, aus dem Jahr 1743 als Nachfolge der untergegangenen Nopri-Kapelle zu Fohren-Linden, einfacher Saalbau mit Dreiseitschluss und dreigeschossigem Turm.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
11,1 km
AUFSTIEG
225 m
ABSTIEG
221 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
3:05 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
49° 35`60″ Nord | 7° 14`59″ Ost

ZielZielkoordinaten
49° 35`60″ Nord | 7° 14`59″ Ost

Wegzeichen:
Publiziert in Naheland
Montag, 11 September 2017 13:14

Baumholder

„baumholder

Baumholder

Herzlich willkommen in Baumholder

Die Stadt Baumholder liegt in Rheinland-Pfalz im Kreis Birkenfeld in unmittelbarer Nähe zum Saarland und wird aus geologischer Sicht betrachtet als Ausläufer des Hunsrücks angesehen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Baumholder unter der Bezeichnung „Bemondula“ im Jahre 1156. Heute hat die Stadt ca. 4400 Einwohner und ist Sitzgemeinde der gleichnamigen Verbandsgemeinde mit rund 10.000 Einwohnern und 13 Ortsgemeinden. Die Ansiedlung umfangreicher amerikanischer Truppen hat das Stadtgebiet stark ausgedehnt und die Entwicklung der Stadt enorm beeinflusst. Auch heute leben hier noch ca. 13000 Amerikaner, Soldaten, Familienangehörige und amerikanische Zivilisten.

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Eine Besonderheit der Verbandsgemeinde Baumholder stellt sicherlich der Truppenübungsplatz dar. Für die Anlegung des Übungsgeländes wurden in den Jahren 1937 und 1938; ca. 4000 Menschen umgesiedelt. Bereits 1945 übernahmen die französischen Streitkräfte die Kommandohoheit, bevor sie dann 1960 an die Bundeswehr überging. Noch heute treffen sich viele Betroffene aus den ehemaligen Gemeinden zu einem jährlichen Heimattreffen, um die Erinnerung wach zu halten. Der Truppenübungsplatz ist mit seinen militärischen Arbeitsplätzen für Baumholder und Umgebung auch weiterhin einer der größte Arbeitgeber in der Region. Neben seiner militärischen Funktion als Übungsgelände für Soldaten hat der Truppenübungsplatz auch eine große Bedeutung für den Naturschutz und die Landschaftspflege.

Das Herzstück der Stadt bildet jedoch der Stadtweiher von Baumholder. Der Naturbadeweiher bietet bei kostenlosem Eintritt viele Aktivitäten im und am Wasser. Die Badeaufsicht trägt die Stadt und die DLRG. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt und Verbandsgemeinde sind insbesondere das Leichenpförtchen, der Dicke Turm, das Heimatmuseum, die Burgruine Frauenberg und eine Vielzahl an Kirchen.

Insbesondere die vielfältige Landschaft der Region lädt zum Wandern und Entdecken der Natur ein. Vor allem die zertifizierten Traumschleifen „Bärenbachpfad“ in Baumholder und „Gräfin Loretta“ in Frauenberg bieten herrliche Aussichten, Natur pur, kulturelle und geschichtliche Höhepunkte. Viele weitere Wege kennzeichnen ein dichtes Wegenetz der Verbandsgemeinde mit herrlichen Wander- und Radstrecken unterschiedlichster Streckenlängen. Ebenso ermöglicht die günstige Lage der Verbandsgemeinde neben den Wander- und Radwegen eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten wie beispielsweise Nordic Walking, den Biotop-Lehrpfad „LebensRaumTour“ und den Hochseilgarten.

Die Sittichfarm ist die größte Sittichfarm in Privatbesitz innerhalb Deutschlands und lockt mit über 900 Weltmeistervögel und Züchter zahlreiche Besucher an. Rund um das Jahr bieten die vielen Feste, Märkte und Sportveranstaltungen einen schönen Anlass Baumholder zu erleben.

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Touristinformation Baumholder
Am Weiherdamm 1
55774 Baumholder

Telefon +49 (0) 6783 / 8116
Telefax +49 (0) 6783 / 8160

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www.vgv-baumholder.de

Publiziert in Naheland