Dienstag, 11 Oktober 2016 15:58

Porta Wupperana

Porta Wupperana

Porta Wupperana

Von Arrenberg bis Kohlfurth

Wir starten an der Haltestelle "Am Arrenberg", folgen der Viehhofstraße südwärts und biegen nach ca. 100m rechts ab in den Schwarzen Weg. Wir achten auf das Wegezeichen, das uns sicher zur Königshöhe leitet. Doch "Halt"! Zunächst lohnt ein kleiner Abstecher über eine steile Weg-/Treppenanlage zum Ehrenfriedhof. Hier oben genießen wir Wanderer einen atemberaubenden Blickgen Osten auf die gesamte Stadtlandschaft Elberfelds mit all ihren markanten Bauwerken und Wohnquartieren.

mehr weniger

Zurück auf unserem Dreiecksweg durchwandern wir eine Kleingartenanlage, die Talenge Porta Wupperana und erreichen auf der Höhe den Von-der-Heydt-Aussichtsturm. (Der Turm wurde im Jahr 1892 aus Spendenmitteln (10.000 Mark) des Wuppertaler Bankiers August Karl Freiherr von der Heydt errichtet und nach dem Stifter benannt. Er ist 20 m hoch. Ehrenamtliche Türmer ermöglichen heute Gruppen die Besichtigung des Turms.)

Ca. 1 km weiter südlich kommt von rechts die Hauptwanderstrecke X29, der wir vorbei an der Kaisereiche - die am 14. Juni 1871 von Schülern der Primarstufe des Elberfelder Gymnasiums gepflanzt wurde - bis zum Zimmerplatz folgen. Hier sind wir im Herzen des sehr interessanten und lehrreichen Arboretums Burgholz. Der Staatsforst Burholz beherbergt auf 250 ha über 130 unterschiedliche Baumarten aus 3 Kontinenten. Die Anlage dient Forschungszwecken und ist heute mit zahlreichen Wanderwegen und gekennzeichneten Bäumen erschlossen. Auf der Hauptwanderstrecke X 29 geht es weiter bis nach Cronenberg mit seinem historischen Stadtkern. Cronenberg wurde schon vor über 950 Jahren als Cronberga in den Aufzeichnungen des Klosters Werden erwähnt. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung gehört es seit 1929 zu Wuppertal. Industriegeschichtlich wurden hier wie in vielen Teilen des Bergischen Landes Werkzeuge hergestellt – in Cronenberg besonders Sensen. Auch heute noch sind hier viele Werzeugbetriebe beheimatet. Eine davon ist die größte Zangenfabrik Europas. Nun folgen wir dem Wanderzeichen W, begleiten auf etwa 400 m die historische Straßenbahnstrecke und gelangen zum Manuelskotten. Der Manuelskotten ist der letzte im Betrieb befindliche Schleifkotten, in dem bis heute nach alter Technik sog. Cuttermesser geschärft werden. Das neue Wanderzeichen N führt uns nach 20 min. zum Straßenbahnmuseum Kohlfurther Brücke, dem Ziel unserer Wanderung. Es beherbergt zahlreiche Triebwagen und E-Loks aus unterschiedlichen Jahrzenten. Die meisten Fahrzeuge sind einsatzbereit. Fahrten können über den Bergischen Ring gebucht werden. Viel Spaß beim wandern.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
10,0 km
AUFSTIEG
266 m
ABSTIEG
303 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
3:14 h
DOWNLOAD
GPX

 

Distance: {0} {2} Elevation: {1}
Distance: {0} {2} Speed: {1}
Distance: {0} {2} Heart Rate: {1}
http://www.wanderkompass.de/media/com_gpstools/markers/02marker.png
http://www.wanderkompass.de/media/com_gpstools/markers/default.png
#B90F22
4
50
google.maps.MapTypeId.TERRAIN
1
1
1
1
1
1
google.maps.ZoomControlStyle.DEFAULT
google.maps.MapTypeControlStyle.DEFAULT
Distance
Elevation
Speed
Heart Rate
km
kmph
m
km
mi
m
ft
mile/hr
ft/sec
km/hr
m/s

 

 

Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51° 14`46" Nord | v" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 11`26" Nord | 7° 6`41" Ost

Publiziert in Bergisches Land
Dienstag, 11 Oktober 2016 15:46

Durch das Gelpetal

Durch das Gelpetal

Durch das Gelpetal

Von Lichtenplatz bis Hahnerberg

Wir überqueren die Hauptstraße und verlassen den Lärm des Verkehrs durch den Görresweg. Unser Wegezeichen führt uns durch die ehemaligen Gelpetaler Parkanlagen nach Bergisch Nizza. Das historische Gelpetal aufwärts begleitet uns nun das Wanderzeichen W an zwei historischen Stätten vorbei die von der industriellen Vergangenheit des Bergischen Landes zeugen. Weiter bergan kreuzt der Dorner Weg, wo wir das Wanderzeichen W verlassen und geradeaus wandern.

mehr weniger

Am Ende dieses Weges erreichen wir nach einer Linkskehre die Fußgängerbrücke Am Kapellen. Nun befinden wir uns nicht nur an der höchsten Stelle unserer Wanderung sondern auch an dem mit 350 Metern geographisch höchsten Punkt Wuppertals, mit einem ausgezeichneten Fernblick in die Weiten des Bergischen Landes. Richtung Nordosten wandern wir nun zur Oberen Böhle (Wanderzeichen K), ein interessanter alter Hohlweg. Dieser führt uns über die Böhler Straße zur Oberbergischen Straße, unserem Wanderziel. Viel Spaß beim wandern.

Verkehrsanbindung zum Startort: Bus 615, 625, 635 (ab Hbf. W´tal) bis HST Görresweg

Verkehrsanbindung ab dem Zielort: Bus CE 61 (Ronsdorf – Wuppertal Barmen) HST Müngstener Straße, Fahrz. 13 min

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
4,7 km
AUFSTIEG
102 m
ABSTIEG
115 m
SCHWIERIGKEIT
leicht
ZEIT
1:24 h
DOWNLOAD
GPX

 

Distance: {0} {2} Elevation: {1}
Distance: {0} {2} Speed: {1}
Distance: {0} {2} Heart Rate: {1}
http://www.wanderkompass.de/media/com_gpstools/markers/02marker.png
http://www.wanderkompass.de/media/com_gpstools/markers/default.png
#B90F22
4
50
google.maps.MapTypeId.TERRAIN
1
1
1
1
1
1
google.maps.ZoomControlStyle.DEFAULT
google.maps.MapTypeControlStyle.DEFAULT
Distance
Elevation
Speed
Heart Rate
km
kmph
m
km
mi
m
ft
mile/hr
ft/sec
km/hr
m/s

 

 

Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51° 14`49" Nord | 7° 11`16" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 13`16" Nord | 7° 9`11" Ost

Publiziert in Bergisches Land
Mittwoch, 08 November 2017 16:17

Wuppertal

„Wandern

Wuppertal

Umgeben von bewaldeten Bergen

Wuppertal - Symbiose aus Stadt, Wald und Geschichte - heißt Sie herzlich willkommen! Umgeben von bewaldeten Bergen liegt Wuppertal lang gestreckt im Tal der Wupper und verliert sich am Stadtrand in hügeligen Wiesen und weiten Wäldern des Bergischen Landes. Neben Highlights wie Zoo, Tanztheater Pina Bausch, Von der Heydt-Kunstmuseum und der weltberühmten Schwebebahn bietet die Stadt eine lebendige Kleinkunstszene, weitläufige Einkaufsbereiche mit Einkaufscentern, Galerien und Boutiquen für jeden Geschmack.

mehr weniger

Reichverzierte Stuckfassaden, buntes Fachwerk, und enge Altstadtgassen setzen markante architektonische Akzente. In der Wuppertaler Nordstadt drängen sich allein 700 denkmalwürdige Häuser aus der Gründerzeit. Der Hügel nebenan beherbergt das größte zusammenhängende Villenviertel Deutschlands. Von jedem Punkt der Stadt sind ausgedehnte Grünanlagen und Wald mit einem 400 km langen gekennzeichneten Wanderwegenetz in wenigen Minuten erreichbar.

Das umliegende Bergische Land bietet dem Naturfreund erlebnisreiche Touren mit zahlreichen industriekulturellen Sehenswürdigkeiten, naturkundlichen Besonderheiten und romantischen, stillen Flecken an plätschernden Bachläufen. Der Staatsforst Burgholz beherbergt auf einer Fläche von ca. 1000 ha ein bundesweit einmaliges Arboretum, in dem zu Forschungszwecken Arten aus drei Kontinenten angepflanzt wurden. Seit 1999 ist er durch Lehrpfade mit Kennzeichnung der über 130 fremdländischen Baumarten für die Öffentlichkeit erschlossen. Zwischen Wuppertal-Cronenberg und Wuppertal-Ronsdorf, windet sich tief unten im Wald das Flüsschen Gelpe. Naturnaher Wald und Bachlauf beherbergen zahlreiche gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Bei einer Wanderung im historischen Gelpetal trifft man auf eine Vielzahl von Resten und Grundmauern ehemaliger Schleifkotten - Zeugnissen vom Beginn der Industrialisierung, deren Wiege in Kontinentaleuropa im Bergischen Land lag. Eine komplett erhaltene Anlage aus dieser Zeit lohnt einen ausgiebigen Stopp. Der „Manuelskotten“ ist das letzte noch heute in Betrieb befindliche Werk, in dem mit original Maschinen, nach alter Technik geschliffen und geschärft wird. Ein lokales Unternehmen versorgt das ambitionierte Projekt mit Aufträgen und trägt damit zu dessen Erhaltung bei. Auf diese Weise wird die Arbeits- und Lebenswelt des 19. Jahrhunderts bis in unsere Zeit transportiert und erlebbar.

Führungen nach Vereinbarung. www.erlebnis-industriekultur.de

Für Wanderfreunde und Liebhaber von historischen Verkehrsmitteln lohnt der Besuch im Bergischen besonders. Nach einer Fahrt mit der berühmten Wuppertaler Schwebebahn, heißt das Ziel der Wanderung durch den Staatsforst Burgholz „Straßenbahnmuseum Kohlfurter Brücke“. Der Verein Bergische Museumsbahnen e.V. stellt in dem Depot eine Sammlung historischer Straßenbahnwagen und einzelner E-Loks aus. Alle Fahrzeuge sind fahrtüchtig. Über den „Bergischen Ring“ können Touren zu unterschiedlichen Zielen gebucht werden.

Eine gute Wanderstunde entfernt, erhebt sich ein weiteres beeindruckendes Industriedenkmal des 19.Jahrhunderts. Die Müngstener Brücke überspannt in einer Länge von 465 Metern das wild romantische Wupper-Tal. Mit 107 Metern Höhe ist der „Eiffelturm des Bergischen Landes“ immer noch die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Zu ihren Füßen ist seit Mai 2006 der neu gestalteten „Brückenpark Müngsten“ fertig gestellt - ein Landschaftspark mit hohem Freizeitwert für die ganze Familie. Folgt man von hier aus dem Flusslauf der Wupper flussaufwärts, erreicht man nach einiger Zeit ein weiteres imposantes Ausflugsziel und macht einen Zeitsprung in das Mittelalter. Schloss Burg war der Stammsitz der Grafen von Berg und beherbergt Museum, Gastronomie und in seinem Umfeld Hotels und zahlreiche Kunsthandwerker. Im Übrigen haben nicht die Berge dem „Bergischen Land“ seinen Namen gegeben, sondern eben jene Grafen und Bauherren aus der Sippe der Bergs. Viel Spaß beim wandern.

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Wuppertal Touristik
Kirchstraße 16
42103 Wuppertal

Telefon +49 (0) 202 563 2270
Telefax +49 (0) 202 563 8199

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.wuppertal.de

Publiziert in Bergisches Land