30. Jun 2017

Reisebegleiter Trend 2017: Minidrohnen mit Selfie-Funktion

 

Selfies regieren seit geraumer Zeit die Onlinewelt der sozialen Netzwerke. Bis dato mussten sich Reiselustige aber mit Schnappschüssen von ihrem Smartphone begnügen. Nun steht eine neue Möglichkeit zur Verfügung: atemberaubende Selfies mithilfe von Drohnen.

Minidrohnen sind der neuste Schrei bei Wanderern, die auf ihrer Reise spektakuläre Luftaufnahmen erstellen wollen. Die fliegenden Begleiter werden immer intelligenter und sind inzwischen in der Lage, Selfies von ihren Besitzern zu erstellen. Tipps zum Kauf einer Minidrohne mit Selfie-Funktion und was beim Einsatz der fliegenden Objekte zu beachten ist, gibt es im Anschluss.

Der Selfie-Stick ist Schnee von gestern

Der Selfie-Stick war ein Geniestreich, der den Smartphone-Markt revolutionierte. Überall sieht man Touristen mit den Sticks herumlaufen, auf der Suche nach dem idealen Schnappschuss an ungewöhnlichen Orten. In Deutschland war die Teleskopstange einer Umfrage von YouGov zufolge nie sonderlich beliebt:

  • 68 Prozent findet sie nervig
  • 64 Prozent peinlich
  • 66 Prozent hält sie für eine Geldverschwendung

70 Prozent der Deutschen sind auch davon überzeugt, dass der Trend bald vorbei sein wird.

Da die Umfrage im Jahr 2016 durchgeführt wurde, ist deer Selfie-Stick inzwischen außer Mode geraten. Der nächste Selfie-Trend steht bereits vor der Tür: Drohnen mit Selfie-Funktion.

Atemberaubende Selfies mit Drohnen

Irgendwo hat man sie mit Sicherheit schon am Himmel gesehen: Die kleinen Flugobjekte, die wie ein Spielzeug aussehen. Gesteuert werden sie aber nicht vom Nachwuchs, sondern von Erwachsenen.

Drohnen sind keineswegs Spielzeug; in ihnen steckt modernste Technik, wie die Yuneec-Breeze-Selfie-Drohne beweist. Sie macht nicht nur atemberaubende Aufnahmen in Ultra HD (4K), sondern besitzt auch eine intelligente Selfie-Funktion. Diese wird über die zur Drohne gehörende App gesteuert: Einfach die Distanz und Flughöhe einstellen – schon bleibt die Drohne in der gewünschten Position und macht einen einmaligen Schnappschuss, den Wanderer auf den sozialen Netzwerken teilen können.

So könnte ein mit einer Drohne aufgenommenes Selfie aussehen:

https://www.instagram.com/p/BQOZ-GdB_KX/

Die Steuerung moderner Drohnen ist relativ einfach, insbesondere die Nutzung der Selfie-Funktion. Dennoch sollte man den Umgang mit dem fliegenden Objekt vor der Wanderung üben, damit der Schnappschuss später auch gelingt.

Tipps für das perfekte Selfie

Natürlich gibt es grundlegende Unterschiede zwischen einem Selfie-Stick und einer Drohne. Ersterer ist ein fixes Objekt mit einer recht geringen Reichweite. Da man ihn in der Hand hält, kann man Wackler fast komplett vermeiden. Hinzu kommt die Software in modernen Smartphones, die eine zittrige Hand gekonnt ausgleicht.

Bei einer Drohne spielen andere Faktoren eine Rolle. Je nachdem, wo man gerade wandert, kann es recht windig sein, sodass die Drohne Probleme hat, ihre Position zu halten. Teure Modelle haben verschiedene Sensoren, die eine stabile Lage ermöglichen. Dennoch sollten Wanderer einen möglichst ruhigen Tag und Ort aussuchen, um das perfekte Selfie zu erstellen.

Ob mit Selfie-Stick oder Drohne – wer sich selbst ablichten will, sollte sich niemals in Gefahr bringen. Leider sieht man Menschen immer wieder in waghalsigen Momenten. Ein solches Bild ist aber nicht mehr wert, als das eigene Leben. Es ist dringend zu vermeiden, nahe eines Abhangs zu wandern oder einen steilen Berg hinaufzuklettern, nur um sich von oben ablichten zu lassen.

Die Regeln für den Einsatz von Drohnen berücksichtigen

Vor dem Kauf und dem Einsatz während einer Wanderung sollte man sich mit den rechtlichen Bedingungen befassen. Inzwischen gibt es in einigen Ländern Drohnengesetze, an die man sich zwingend halten muss; hinzu kommt das Thema Datenschutz, über das Wanderer mit Selfie-Drohnen Bescheid wissen sollten.

In Deutschland gilt beispielsweise das Recht am eigenen Bild, sodass man es vermeiden sollte, Dritte zu fotografieren. Eine große Menschenmenge wäre kein Problem, wenn man nicht jede einzelne Person identifizieren kann.

Im Ausland gelten wiederum andere Gesetze. Nur in wenigen Ländern sind Drohnenflüge nicht geregelt. Generell gilt: Mitmenschen in niemals behindern oder belästigen und in keinem Fall über Personengruppen fliegen. In einigen Staaten ist übrigens eine Genehmigung nötig, um eine Drohne fliegen zu dürfen. Vor der Wanderung im Ausland sollte man sich zwingend über die Drohnengesetze informieren.

Gut versichert sein

Als Wanderer sollte man ohnehin gut versichert sein, schließlich setzt man sich einer höheren Gefahr aus als klassische Touristen. Wer zudem noch eine Drohne nutzt, braucht eine spezielle Haftpflichtversicherung, die für eventuelle Schäden aufkommt; die private Haftpflichtversicherung kommt für durch Drohnen verursachte Schäden im Regelfall nicht auf. Entweder muss die Police gewechselt oder mit Zusatzleistungen aufgestockt werden.

Wer gut versichert ist und die Drohne perfekt steuern kann, der darf sich auf einmalige Selfies freuen.