04. Okt 2017

Eiswandern in Kanada - Diesen Ratgeber sollten Sie kennen

 

Das Eiswandern zählt in Kanada schon längst zu den beliebtesten touristischen Aktivitäten. Vor allem mit der richtigen Planung haben die Besucher die Möglichkeit, einen unvergesslichen Trip zu erleben und die Schönheit des Landes aus einer ganz besonderen Perspektive zu bestaunen. Doch worauf ist zu achten, damit auch die eigene Wanderung zu einem solchen Erfolg wird?

Tipps zur Einreise

Bevor überhaupt an die Auswahl der gewünschten Route zu denken ist, muss zunächst die organisatorische Seite der Reise geklärt werden. Vor einigen Jahren wurde die Einreise nach Kanada umgestellt, wodurch sich der Gang zur Botschaft für die Beantragung eines Visums erübrigte. Nun gibt es im Internet die Möglichkeit, ein kleines Formular auszufüllen, um das elektronische Visum des Landes zu beantragen. Das sogenannte eTa ist für Reisende mit dem Flugzeug gedacht, die sich für bis zu drei Monate im Land aufhalten möchten. Dabei bietet es den Komfort, das Visum innerhalb von nur wenigen Stunden erfolgreich zu beantragen. Grundsätzlich ist es zu empfehlen, die Flüge bereits im Vorfeld zu buchen, um im Anschluss alle Dinge geklärt zu haben. Hier finden Sie weitere Informationen rund um Eta Kanada .

Welche Route ist geeignet?

Tatsächlich gibt es sehr viele Wanderrouten, die für das Eiswandern in Kanada in Betracht gezogen werden können. Zu großen Teilen fallen sie auf die bekannten Nationalparks, die schon lange zu den Wahrzeichen des Landes geworden sind. Um sich zwischen den steinernen Wänden auch als Tourist gut zurechtfinden zu können, muss zunächst für die passende Orientierung gesorgt werden. Wer nicht auf den klassischen Kompass vertraut, um den rechten Weg zu finden, der kann die geführte Tour mit einem Guide in Betracht ziehen. Dieser ist zugleich dazu in der Lage, über die Schönheiten vor Ort zu informieren und Sie zu den schönsten Plätzen in der Gegend zu führen. Gleichzeitig erhöht sich bei anspruchsvollen Routen die Sicherheit durch die Begleitung eines Guides erheblich. Für absolute Anfänger, die über keinerlei Kenntnisse im Eiswandern verfügen, ist es zum Teil sogar vorgeschrieben, sich nur mit einem Guide auf den Weg zu den Trails zu machen, um so stets eine zusätzliche Absicherung zu haben.

Die passende Jahreszeit finden

Natürlich gibt es auch in Kanada bestimmte Jahreszeiten, die sich für das Eiswandern besonders anbieten. In den Höhen der Rocky Mountains ist es zwar auch in den lauen Sommermonaten möglich, eine erfolgreiche Eiswanderung zu absolvieren, doch Experten raten eher zu den Monaten im Frühjahr und Herbst. Dies liegt unter anderem an der Möglichkeit, während dieser Zeit die Nordlichter zu Gesicht zu bekommen, welche die eigene Reise in jedem Fall abrunden. Auf der anderen Seite liegen die Temperaturen in diesen Monaten oft unter dem Gefrierpunkt. Im Sommer kann dagegen vom Eis abfließendes Schmelzwasser das Risiko des Abgleitens erhöhen. Je nach dem, wie viel Erfahrung bereits auf dem Gebiet des Eiswanderns vorhanden ist, muss die Entscheidung anhand dieser Faktoren abgewogen werden. So ist es möglich, die perfekte Zeit für die Reise zu finden und die Landschaft im großen Kanada für sich zu entdecken.

Die Anreise

Auch die Anreise zum eigentlichen Ort der Wanderung muss im Vorfeld geplant werden. Da sich die großen Nationalparks abseits der Metropolen des Landes befinden, bietet meist nur ein Mietwagen die Möglichkeit, den Weg zu absolvieren. Alternativ gibt es die Möglichkeit, eine der großen Bustouren zu nutzen, die für Touristen angeboten werden. So lassen sich die Stunden der Anreise noch entspannter verbringen. Dafür sprechen auch die niedrigen Kosten, die eine gemeinsame Tour im Bus mit sich bringt. Wer diese Faktoren in die eigene Abwägung einbezieht, findet stets das passende Verkehrsmittel, um pünktlich zum Start der Wanderung an Ort und Stelle zu kommen und das Geschehen zu genießen.