Drei beliebte Wanderrouten in den Vereinigten Staaten von Amerika

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat Touristen so einiges zu bieten. In den schnelllebigen Metropolen wie Las Vegas, New York oder Los Angeles lässt sich Kultur genießen oder nachts in einem der zahlreichen Clubs und Discotheken feiern. Doch besonders schön sind die Staaten abseits des Großstadtlebens, denn nur dort erlebt man, was wohl auch die ersten europäischen Siedler dazu bewegte, ihre Heimat zu verlassen: Die atemberaubende Natur. Und wer sie wirklich aus nächster Nähe erfahren möchte, sollte die Mühe auf sich nehmen und einer der zahlreichen Wanderrouten folgen. Im Folgenden stellen wir die drei schönsten davon vor.

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Der Yosemite Nationalpark

Der Yosemite Nationalpark ist eines der Wahrzeichen Amerikas. Gegründet wurde er 1890, damit fortan die Landschaften unter besonderem Schutz stünden und nicht durch Besiedelung zerstört würden.

Das gesamte Gebiet per Fuß zu erkunden, ist kaum möglich, da es ca. 3000 km² umfasst und zudem von hohen Bergen umgeben ist, die teils unpassierbar sind. Stattdessen beschränken sich die meisten Wanderer auf das Yosemite Valley. Durch das Tal verläuft eine Straße, die einen Rundbogen beschreibt und dabei alle Ziele durchkreuzt, die sehenswert sind. Hierunter fällt beispielsweise das Yosemite Village, in dem es ein Visitor Center und ein Museum zu sehen gibt und daneben auch eine Gastronomie geboten wird. Übrigens sollte man den Park besser außerhalb der Saison aufsuchen, da er vor allem in den Sommermonaten stark überlaufen ist.

Wandern im Grand Canyon

Der Grand Canyon liegt im Bundesstaat Arizona und in der Nähe von Las Vegas. Neben u.a. dem Great Barrier Reef oder der Halong Bucht in Vietnam gilt er als ein Weltwunder der Natur. Doch so atemberaubend und einzigartig seine Erscheinung auch ist, liegt er mitten in der Wüste und man muss bei Wanderungen im Sommer mit entsprechend hohen Temperaturen über 40° C rechnen. Daher ist die Route vorab genau zu planen und darauf zu achten, dass ausreichend Flüssigkeit und feste Schuhe mitgenommen werden. Zudem ist es verboten, abseits der Wege zu gehen, da andernfalls Steine losgetreten werden könnten, die schlimmstenfalls andere Wanderer verletzen.

Der Appalachian Trail – Wandern für Hartgesottene

Der Appalachian Trail ist das amerikanische Pendant zu unserem Jakobsweg. Er erstreckt sich über eine Distanz von ca. 3500 km und durchquert insgesamt 14 Bundesstaaten. Ganz Hartgesottene wandern die gesamte Strecke innerhalb weniger Monate am Stück, was zwar einiges an Durchhaltevermögen erfordert, jedoch logistisch betrachtet relativ einfach zu verwirklichen ist. Denn anders als etwa beim Grand Canyon ist die Zivilisation nie zu weit entfernt und man kommt ständig an Städten vorbei, in denen sich die Vorräte aufstocken oder auch einmal im Hotelzimmer übernachten lässt. Übrigens gibt es in Amerika mit dem Contintental Divide Trail und dem Pacific Crest Trail und noch zwei weitere Wanderwege, die von der Länge her mit dem Appalachian Trail vergleichbar sind.

Was muss vorab beachtet werden

Egal, für welche Route man sich entscheidet, sollte die Strecke vorab wohl überlegt geplant werden. Dabei ist es wichtig, die Reise so zu organisieren, dass man regelmäßig an Supermärkten vorbei kommt, um neuen Proviant einzukaufen. Besser ist es darüber hinaus, sich weniger zuzumuten, da gerade bei starker Ermüdung Unfälle leichter passieren und in der Wildnis teils schon kleine Verletzungen eine Katastrophe darstellen können.

Außerdem sollte man beim Buchen des Fluges auch gleich etwaige Unterkünfte oder gegebenenfalls einen Mietwagen ordern. Passiert das erst vor Ort, ist möglicherweise nichts mehr frei. Bei der Einreise ist außerdem noch zu beachten, dass mindestens ein ESTA vorliegen muss. Alternativ kann auch ein Touristen-Visum beantragt werden. Weitere Informationen findet man auf dieser Infografik.

Quelle: https://www.estaformular.org