Ökumenischer Pilgerweg Etappe 20

Auf den Pilgerweg zurückgelangt, führt nun die Ausschilderung zuerst nach Burla, und über die Verbindungsstraße nach Hastrungsfeld. Im Ortskern biegt der Pilgerweg nach links ab und erklimmt den Großen Hörselberg. Der sagenumwobene Berg wurde früher aus Angst vor dem dort hausenden Wotan, der lockenden Venus oder mancherlei singender Geister gemieden. Tatsächlich verursachte der Wind in den Höhlen des Muschelkalkberges seltsame Geräusche, die von der Via Regia, die südlich in Tallage vorüberführte, zu hören waren. Der Pilger geht heute durch den Wald entlang alter Grenzgemarkungen bis zum Kleinen Hörselberg.

Dahinter steigt er ab nach Eichrodt, geht durch den Garten des Rasthauses „Kleiner Hörselberg“ und wendet sich, am Fluss angekommen, nach rechts. Nach einigen Metern biegt der Weg nach links ab und unterquert die Bahnstrecke, an deren linker Seite sich der Verlauf bis nach Eisenach hineinzieht. Ein altes Industriegebiet muss durchschritten werden, bevor sich Eisenach in seiner historischen und kulturellen Vielfalt offenbart. Drei Herbergen stehen zur Verfügung, von denen aus ein entsprechender Entdeckungsgang möglich ist. Wie ein von Wäldern umrahmter Spiegel zeigt Eisenach etwa 900 Jahre deutscher Geschichte, geprägt durch die Landgräfin Elisabeth, Martin Luther, Johann Sebastian Bach, Richard Wagner und vielen anderen.


Wanderfreundliche Gastgeber:
Hotel-Pension Klostergarten • Eisenach






Start / Ziel
Mechterstädt -
Eisenach
Länge
13,1 km
Wanderzeit
3,5 Std.
Summe Steigung
255 m
Summe Gefälle
348 m
Maximale Höhe
458 m ü.N.N.
Minimale Höhe
214 m ü.N.N.






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