Goldsteig Etappe 20 Nordroute

Auf dem Weg zum Gipfel des Haidel passiert der Wanderer die Kricklsage und Leopoldsreut, dessen Geschichte beachtenswert ist: 1618 gegründet, war der Ort Mautstelle am „Goldenen Steig“, bis harte Winter, Wasser- und Strommangel seine Aufgabe einleiteten. Heute ist Leopoldsreut eine Wüstung mit der Kapelle St. Nepomuk, dem Forsthaus und der höchstgelegenen Schule Deutschlands, eine Idylle, die zum Verweilen einlädt. Der Haidel (1167 m) schließlich ist mit 35 m hohem Aussichtsturm und wunderschönem Rundblick – bei klarem Wetter sogar bis in die Alpen! – ausgestattet. Anschließend führt der Goldsteig den Wanderer bergab an den Ortsrand von Obergrainet und weiter zum Wallfahrtsort Kohlstattbrunn. Die folgende Wegstrecke präsentiert dann Zeugen längst vergangener Zeiten, wie einen Schwemm- und den Osterbachkanal und einen Markierungsstein, der den Zusammenfluss von Weberaubach, Goldgrubenbach und Rothbach zur Kalten Moldau kennzeichnet. Durch den Forst ist es dann nicht mehr weit bis zum Etappenziel, der Wassertretstelle vor Haidmühle.
Unser Tipp für Sie
Ganz interessant, dass einer der beiden Quellflüsse der Moldau, die Kalte Moldau, hier am Fuß des Haidels entsteht. Der andere, die Warme Moldau, entspringt nördlich des Lösen auf der böhmischen Seite.
Wanderfreundliche Gastgeber:
Philippsreut-Mitterfirmiansreut
Haidmühle
| Streckenlänge: |
23 km |
||
| Summe Steigung: | 381 m | Summe Gefälle: | 511 m |
| tiefster Punkt: | 822 m | höchster Punkt: | 1.159 m |
GPS-Tracks
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