Donnerstag, 23 März 2017 09:59

Rheinsteig Etappe 4

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Rheinsteig Etappe 4

Rheinsteig Etappe 4

Von Bad Honnef bis Unkel

Die letzte Etappe im Siebengebirge gibt Gelegenheit zu einem Rückblick, am liebsten vom Leyberg. Um die Region spannt sich ein Netz von Sagen. So sollen einst sieben Riesen einen Graben für den Rhein ausgehoben haben, nachdem dieser zuvor vergeblich gegen die Felsen anbrandete. Als die Riesen es geschafft hatten, machten sie sich auf den Heimweg. Weil sie aber nicht mit schmutzigen Spaten zurückkommen wollten, klopfte ein jeder sein Werkzeug am Boden ab, damit die Erde sich löste. So entstanden die Hügel des Siebengebirges.

Vom Bahnhof Bad Honnef geht es durch den Ort hindurch zum Mucherwiesental, wo man auf den Rheinsteig trifft. Von rechts mündet eine Talsenke ein, der die Route aufwärts bis zur Barbarahütte (abgebrannt) folgt.

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Von hier ist der Aufstieg zum nahen Leyberg zu empfehlen, einem Basaltkegel mit herrlichem Rund- und Rückblick auf das Siebengebirge. Wieder am Fuß der Kuppe angelangt, folgt man einem Hangweg hinüber zum Wegetreffpunkt am Bildstock Auge Gottes. Früher hatten die Waldbesitzer häufig mit Holzdieben zu kämpfen. Deswegen errichteten sie eine Tafel mit der Warnung „Ein Auge ist, was alles sieht, auch was in dunkler Nacht geschieht“. Ob sich die Diebe davon beeindrucken ließen, ist nicht überliefert.

An der Wegespinne beginnt der Abstieg hinunter ins Breitbachtal, vorbei an den Resten einer früheren V-1-Abschussrampe im Wald. In der gesamten Gegend wurden früher in vielen Gruben Erze geschürft, ein großes Kreuz erinnert an verunglückte Bergleute. Im Tal wendet sich der Rheinsteig kurz vor einer ehemaligen Schmelze nach links (Süden) und es beginnt der stetige Anstieg hinauf zum Marienberg (ehemals Schullandheim), dem Ehrenfriedhof von Bruchhausen sowie zur Bruchhauser Heide (Campingplatz). Am Rande des dortigen Geländeplateaus schert ein schmaler Pfad aus, der sich bis zu einem kleinen Wasserfall im Hähnerbachtal hinabwindet. Dort lässt man den Rheinsteig links weiterlaufen und gelangt nach Unkel.

 

 

Etappen (1-23)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
9,3 km
AUFSTIEG
292 m
ABSTIEG
319 m
SCHWIERIGKEIT
leicht
ZEIT
3:11 h
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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 38`42" Nord | 07° 13`37" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 36`03" Nord | 07° 12`54" Ost

Wegzeichen:
RheinBurgenWeg Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 09:58

Hermannsweg Etappe 1

Geschrieben von

Hermannsweg Etappe 1

Von Rheine bis Hörstel

Die erste Etappe des Hermannsweges startet direkt am Bahnhof Rheine in unmittelbarer Nähe des Verkehrsamtes und verläuft zu Beginn durch die barocke Altstadt und an der Emspromenade entlang. An der alten Bahnunterführung unterqueren wir die Bahn und unmittelbar danach die Bundesstrasse 481. Über die Haidackerstrasse verlassen wir Rheine, wandern ein Stück auf dem Schwarzen Weg entlang und biegen dann ab in Richtung Heine. Der nördlichste Abschnitt des Hermannsweges führt Sie dann durch die ebene Münsterländer Parklandschaft mit ihren eng verzahnten Wäldern, Wiesen und Feldern sowie eingestreuten Alleen, mächtigen Solitärbäumen und Fachwerkhöfen. Einen Kulturgenuss entlang der Strecke bieten Ihnen das Heimatmuseum in Bevergern und das Kunsthaus Kloster Gravenhorst mit Klosterkirche, Mühle, Back- und Brauhaus. Nach Überschreiten des Mittellandkanals endet die erste Etappe des Hermannsweges kurz vor den Toren Hörstels.

 

 

Etappen (1-8)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
18,2 km
AUFSTIEG
24 m
ABSTIEG
18 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
4:33 h
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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
52° 17′ 0" Nord | 7° 26′ 0" Ost

ZielZielkoordinaten
52° 18′ 0" Nord | 7° 35′ 14" Ost

Wegzeichen:
Hermannsweg
Donnerstag, 23 März 2017 09:53

Rheinsteig Etappe 3

Geschrieben von
Rheinsteig Etappe 3

Rheinsteig Etappe 3

Von Königswinter bis Bad Honnef

Der Drachenfels gilt als der meistbestiegene Berg Europas, wobei „meistbetreten“ eher zutrifft und auch die Bezeichnung „Berg“ der Kuppe schmeichelt. Seit der englische Landschaftsmaler William Turner den Kegel künstlich aufsteilte, pilgern jährlich tausende Touristen zur Aussichtsterrasse hinauf. Wanderer schaffen es auf dem Eselsweg zu Fuß bergan, alle Übrigen gelangen mit Deutschlands ältester Zahnradbahn zum Gipfel. Auf halbem Weg zum Gipfel steht die Drachenburg, häufig als „Neuschwanstein am Mittelrhein“ bezeichnet.

Vom Bahnhof schlendert man zum Besucherzentrum. Nun geht es entweder zu Fuß oder mit der Bahn den Berg hinauf. Es lohnt sich, auf halbem Weg auszusteigen und die Drachenburg sowie die Nibelungenhalle mit dem zugehörigen Reptilienzoo zu besuchen, bevor man zum Drachenfels weiterläuft.

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Über dem klobigen Beton-Zweckbau an der Bergstation der Zahnradbahn thront die Ruine der Drachenburg. Sie erinnert an die Sage von Siegfried, die erzählt, ein Drache habe von seiner Höhle aus vorbeifahrenden Schiffen aufgelauert und sie in Brand gespuckt. Siegfried soll es gewesen sein, der den Drachen tötete.

An der Aussichtsterrasse beginnt der steile Abstieg zum Ulanendenkmal von Rhöndorf, dem Wohnort des verstorbenen Altbundeskanzlers Adenauer. Man läuft nicht direkt ins Dorf, sondern biegt zum Friedhof hin ab und beginnt dort den langgezogenen Anstieg hinauf zur Ruine Löwenburg, einer Grenzfeste der Grafen von Sayn. Zurück geht es steil hinunter ins Ohbachtal und jenseits wieder stetig bergan. In der Flanke des Wingstberges schlägt der Rheinsteig einen langen Linksbogen bis unter den Himmerich, wo die Route plötzlich nach rechts abbiegt und anfangs sehr steil, später etwas flacher ins Mucherwiesental hinabführt. Dort lässt man den Rheinsteig nach links laufen und folgt dem Talgrund in den Ortskern Bad Honnef und zum Bahnhof.

 

 

Etappen (1-23)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
13,4 km
AUFSTIEG
637 m
ABSTIEG
721 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
5:23 h
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km/hr
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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 40`36" Nord | 07° 11`29" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 38`42" Nord | 07° 13`37" Ost

Wegzeichen:
RheinBurgenWeg Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 09:49

Hermannsweg

Geschrieben von

Hermannsweg

Einer der schönsten Höhenwege Deutschlands

Der 156 Kilometer lange Hermannsweg gilt als einer der schönsten Höhenwege Deutschlands und verläuft über den Kamm des Teutoburger Waldes. Der Weg führt durch zwei Naturparke: „Terra Vita“ und „Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald“. Sein Name leitet sich von Hermann dem Cherusker ab, der im Jahre 9 nach Christus den römischen Feldherren Varus besiegte und drei römische Legionen schlug. Beginnend in der Münsterländer Parklandschaft in Rheine führt der Hermannsweg über Höhen von 100 bis 400 m nach Horn-Bad Meinberg, wo er auf der 441 m hohen Felsgruppe der Lippischen Velmerstot endet und Sie einen herrlichen Ausblick in die Umgebung haben. An die historischen Ereignisse erinnert das Hermannsdenkmal, eines der vielen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die ebenso wie die Dörenther Klippen, die Externsteine, die Sparrenburg in Bielefeld und die Adlerwarte Berlebeck die Strecke säumen. Der Weg bietet mit seinem von zahlreichen Tälern unterbrochenen Gebirgskamm ein abwechslungsreiches Höhenrelief mit weitreichenden Aussichten in die Landschaft.

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Etliche weitere Zeugen lebendiger Geschichte begleiten den Weg des Wanderers: Historische Stadtkerne, Schlösser und Klöster, Museen und Befestigungsanlagen wie die Burg Ravensberg dokumentieren die Geschehnisse vergangener Epochen. Die abwechslungsreiche geologische Beschaffenheit des Untergrundes und interessante Orte wie Tecklenburg oder Bad Iburg mit ihren historischen Ortskernen lassen diese Tour zu einem Natur- und Kulturerlebnis werden. Haben wir Ihre Neugier geweckt und möchten Sie am liebsten gleich loswandern? Dann informieren Sie sich auf diesen Seiten über die vielfältigen Möglichkeiten, die Ihnen der Hermannsweg bieten.

Der Hermannsweg zählt gemeinsam mit den Fernwanderwegen Altmühltal Panoramaweg • Eifelsteig • Frankenweg • Goldsteig • Harzer-Hexen-Stieg • Hochrhöner • Rennsteig • Rheinsteig • Rothaarsteig • Saar-Hunsrück-Steig • Westerwald-Steig und dem Westweg zu den schönsten Weitwanderwegen Deutschlands.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Hermannsweg ist in 8 (Tages)Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Laufrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks im GPX Formate. Viel Spass beim wandern auf dem Hermannsweg

 

 

Etappen (1-8)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
155,5 km
AUFSTIEG
1.172 m
ABSTIEG
937 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
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km/hr
m/s

 

 

Ferienorte am Weg

 

Impressionen

 

 

Kontakt / Wetter

Teutoburger Wald Tourismus
Turnerstr. 5-9
33602 Bielefeld

Telefon +49 (0) 521 / 96733-25
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.teutoburgerwald.de

 

Donnerstag, 23 März 2017 09:45

Rheinsteig Etappe 2

Geschrieben von
Rheinsteig Etappe 2

Rheinsteig Etappe 2

Von Dollendorf bis Königswinter

Zu Füßen des Petersberges schmiegen sich Nieder- und Oberdollendorf an die Hardt, wie die Hänge hier heißen. Die Geschichte beider Orte ist eng mit dem Weinbau verknüpft. Es waren vor allem die Zisterziensermönche der Abtei Heisterbach, die ihn vorantrieben – ähnlich wie ihre Glaubensbrüder im Rheingauer Kloster Eberbach – und ihre Erfahrungen an die ortsansässigen Bauern weitergaben. Heisterbach blieb lange geistiger und wirtschaftlicher Mittelpunkt der Region, eine Statue des Priors Cäsarius steht am Rheinsteig-Zuweg.

Hat man den Rheinsteig vom Bahnhof aus entlang des Mühlenbachtales erreicht, gelangt man schon bald zur Abtei. Die imposante Chorruine der früheren Klosterkirche gilt als Denkmal europäischen Ranges, der weitläufige Park lädt zum Verweilen ein.

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Es lohnt sich dort kurz Kraft zu tanken, denn der erste steile Anstieg der Tour steht an: hinauf zum Petersberg. Hier lebten die Heisterbacher Mönche vor ihrem Umzug ins schützende Tal. International bekannt wurde die Kuppe mit dem 1949 unterzeichneten Abkommen, das der jungen Bundesrepublik Souveränität zusicherte. Über viele Jahre stand hier das Gästehaus der Bundesregierung.

Hat man den Ausblick lange genug genossen, geht es hinunter ins Mirbesbachtal, um jenseits an der Guilleaume-Hütte vorbei lang zum Aussichtspavillon auf dem Geisberg anzusteigen. Hier beginnt der Abstieg zum Milchhäuschen, einem beliebten Ausflugsrestaurant. Nach einer Rast läuft man an der Hirschberghütte vorbei hinüber zum nahen Nachtigallental unterhalb des berühmten Drachenfels. Wer noch genügend Luft (und Lust) hat, kann jetzt in einer Viertelstunde zum bekanntesten Ausflugsgipfel des Siebengebirges aufsteigen und anschließend mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands nach Königswinter hinabfahren. Alle übrigen schlendern im Nachtigallental bergab, einem Hohlweg mit mehr als zehn Meter hohen Lösslehmwänden. In ihm steht der Willi-Ostermann-Gedenkstein zur Erinnerung an den bekannten Kölner Liederdichter und -sänger.

 

 

Etappen (1-23)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
8,7 km
AUFSTIEG
451 m
ABSTIEG
350 m
SCHWIERIGKEIT
leicht
ZEIT
3:28 h
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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 41`39" Nord | 07° 10`44" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 40`36" Nord | 07° 11`29" Ost

Wegzeichen:
RheinBurgenWeg Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 09:38

Rothaarsteig Etappe 8

Geschrieben von
Rothaarsteig Etappe 8

Rothaarsteig Etappe 8

Von Wilgersdorf bis Dillenburg

Nach der Tiefenrother Höhe teilt sich der Rothaarsteig wieder auf, nach rechts zurWesterwaldvariante und links zur Dillvariante. Sie wandern zu einem beeindruckenden Naturdenkmal, der Lucaseiche, deren Alter auf ca. 220 Jahre geschätzt wird. Ein hartnäckiges Stück Baum. Es überstand 1978 ­sogar den Übermut zündelnder Kinder - wenn auch mit einigen danach notwendigen Ausmauerungen. Nach Kilometer 139 Ihrer Tour, vorbei an Dillbrecht und Fellerdilln, ­haben Sie die größten Waldgebiete hinter sich gelassen und genießen in offener Wiesen-Landschaft einen wunderschönen Abstieg nach Rodenbach, das Sie ebenfalls durchqueren. Am Galgenberg betreten Sie den Stadtrand von Dillenburg.

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Nach einem kurzen urbanen Wegestück führt der Weg am östlichen Stadtrand von Dillenburg zum Bismarcktempel, der einen grandiosen Überblick über die gesamte Stadt bis hin zum gegenüberliegenden Wilhelmsturm auf dem Schloßberg bietet. Der Abstieg führt über Pfade und Straßen führt Sie dann hinunter in die Dillenburger Innenstadt. Der offizielle Abschluss der Tour ist das Rothaarsteig-Portal in der Parkanlage Hofgarten. Hier endet Ihre Wanderung. Wenn es Ihre Zeit zuläßt, lohnt sich noch der Spaziergang hinauf zum Wilhelmsturm mit seinen weltberühmten Kasematten.

 

 

Etappen (1-8)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
19 km
AUFSTIEG
292 m
ABSTIEG
561 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
5:48 h
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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 48′ 54" Nord | 08° 08′ 42" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 44′ 29" Nord | 08° 17′ 02" Ost

Wegzeichen:
Rothaarsteig Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 09:36

Rheinsteig Etappe 1

Geschrieben von
Rheinsteig Etappe 1

Rheinsteig Etappe 1

Von Bonn bis Dollendorf

Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt – so wie die Wanderung auf dem Rheinsteig. Er startet in Bonn, der Geburtsstadt von Beethoven. Hier steht heute noch an der Stelle des ehemaligen Römerlagers ein römischer Gedenkstein „bonna solum felix“ – „Bonn, du glücklicher Boden“. Das wussten auch die Nachfahren der Römer zu schätzen, die prächtige Gotteshäuser, Barockresidenzen und eine Universität errichteten. Besonders sehenswert: die Museumsmeile und das ehemalige Regierungsviertel.

Die ersten eineinhalb der 320 Kilometer geht der Rheinsteig noch linksrheinisch fremd, bevor er auf die rechte Fluss-Seite wechselt. Nach dem Brückenschlag läuft man am Ufer des Rheines entlang zum Freizeitpark Rheinaue – seit der Bundesgartenschau 1979 eine grüne Lunge mit Spazierweg, Seen, Gärten und Lokalen. Bei den Bauten von T-Mobile und T-Online weist die Route vom Rheintal weg in Richtung Küdinghoven.

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Hier beginnt der erste von vielen folgenden Anstiegen, zunächst noch sehr sachte: Auf der Fußgängerbrücke geht es über die Autobahn hinweg hinauf zum Foveaux-Häuschen. Nächstes Ziel ist der Parkplatz am Dornheckensee. Der ehemalige Steinbruch ist vollständig mit Wasser gefüllt und ein Laichgewässer für Amphibien geworden. Obwohl Baden verboten ist, wagen sich immer wieder Unvernünftige hinein. Einige hat das kalte Wasser nicht mehr hergegeben. Die Route berührt den See nicht, sondern folgt der Geländekante leicht ansteigend. Hier reiht sich ein herrlicher Ausblick an den nächsten. Über Rabenlay und Kuckstein geht es auf dem Nücker Felsweg zum Ortsrand von Oberkassel. Jenseits der Landesstraße L 490 taucht der Rheinsteig in den Wald ein, den er erst wieder oberhalb von Niederdollendorf beim Rheinblick am Weinlehrpfad verlässt. Nun ist es nicht mehr weit bis ins idyllische Mühlenbachtal, wo man den Rheinsteig nach rechts verlässt und nach Niederdollendorf zum Bahnhof schlendert.

 

 

Etappen (1-23)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
13,3 km
AUFSTIEG
328 m
ABSTIEG
274 m
SCHWIERIGKEIT
leicht
ZEIT
4:11 h
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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 44`02" Nord | 07° 05`59" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 41`39" Nord | 07° 10`44" Ost

Wegzeichen:
RheinBurgenWeg Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 09:33

Rothaarsteig Etappe 7

Geschrieben von
Rothaarsteig Etappe 7

Rothaarsteig Etappe 7

Von Lahnhof bis Wilgersdorf

Vorbei an einem kleinen Waldfriedhof führt der Rothaarsteig zur Ilsequelle, einer seit dem Mittelalter bekannten Heilquelle. Vor Ort bereit gestellte Trinkbecher laden zu ­einer Probe ein. Weiter geht es über den Jagdberg. Kurz vor Hainchen passieren Sie einige besonders knorrige Eichen. Die in Stein eingefasste Dillquelle ist das nächste Highlight. Nach der Tiefenrother Höhe ­müssen Sie den Steig für Ihre nächste ­Übernachtung verlassen.

 

 

Etappen (1-8)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
18,5 km
AUFSTIEG
280 m
ABSTIEG
381 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
5:28 h
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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 53′ 45" Nord | 08° 14′ 45" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 48′ 54" Nord | 08° 08′ 42" Ost

Wegzeichen:
Rothaarsteig Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 09:29

Rothaarsteig Etappe 6

Geschrieben von
Rothaarsteig Etappe 6

Rothaarsteig Etappe 6

Von Lützel bis Lahnhof

Die heutige Etappe beginnt mit ausgeprägter Moorlandschaft entlang der Eder bis zur Ederquelle. Auf der Kohlenstraße, einem historischen Wirtschaftsweg für Holzkohlengespanne, geht es auf den Ort Benfe zu. Nach Benfe und Großenbach erreichen Sie die Siegquelle, um die sich eine Sage um ­einen geizigen Riesen rankt, der die Quelle für sich allein beanspruchte. Hier beginnt ein kleiner und sehr anschaulicher Walderlebnispfad, auf dem in mehreren Stationen das Thema Wald dargestellt wird. Nach etwa dreieinhalb Kilometern erreichen Sie Ihr ­Tagesziel - die Lahnquelle.

 

 

Etappen (1-8)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
13,5 km
AUFSTIEG
260 m
ABSTIEG
225 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
4:01 h
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Elevation
Speed
Heart Rate
km
kmph
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km/hr
m/s

 

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 58′ 06" Nord | 08° 10′ 28" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 53′ 45" Nord | 08° 14′ 45" Ost

Wegzeichen:
Rothaarsteig Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 09:26

Heidschnuckenweg Etappe 13

Geschrieben von
Wandern in Niedersachsen

Heidschnuckenweg Etappe 13

Von Dehningshof bis Celle

Endspurt

Die Wälder der Südheide wollen erwandert werden. Die Wege auf der Karte sehen nach wenig Abwechslung und eher ereignisarm aus. Sie verlaufen keineswegs so schnurgerade, wie es auf der Karte aussieht. Sie pendeln auf einer breiten Wegtrasse leicht nach links und rechts. Entlang der Wegränder breite, abwechslungsreiche Heide- oder Buschstreifen, erst dann folgt der Kiefernwald. Vom Dehningshof sind es noch nicht einmal 2 Kilometer, da liegt die kleine Severloher Heide am Wegesrand. Dieses kleine sanft nach Westen abfallende Gelände ist tatsächlich die letzte größere zusammenhängende Heidefläche auf dem Weg nach Celle. Nur knapp 500 Meter sind es vom Beginn bis zur mächtigen Eiche am anderen Ende. Ein kleiner Heidebach, die Brücke für die Wanderer, die Furt für die Pferde. Und dann hinauf auf den 84 Meter hohen Citronenberg. In dem Graben auf der östlichen Seite fuhr übrigens im Jahre 1892 für insgesamt 16 Tage eine militärische Schmalspurbahn – übungshalber, dann wurde die Strecke wieder abgebaut.

mehr weniger

Die Wildecker Teiche verstecken sich hinter einem kleinen Damm. Überraschend groß breitet sich die Wasserfläche aus, ein Paradies für Zugvögel. Für Zugvögel mit Rucksack kommt die Bank unter den alten Buchen gerade recht. Der Weg sucht seine Bahn auf der breiten Trasse, von links nach rechts, wird sandig, umkurvt tiefe Pfützen. Am Forsthaus Kohlenbach findet er zwischen einer Baumallee seine feste Form wieder. Kleine Wiesen zur Linken. Wieder pendelt der Weg zwischen den Seiten. Birken stehen am Rand. Im Herbst leuchten die gelben Blätter. Dichter Wald auf dem letzten Stück vor Scheuen.

Hinter Scheuen beim Segelflugplatz liegt eine kleine Heidefläche. Urig ist die Waldlandschaft vor Groß-Hehlen. Ein See träumt vor sich hin. Hübsche Waldrandwege auf dem Weg Klein Hehlen. Am Klein Hehlener Waldsee ist die Aller schon nah. Endlich die Allerwiesen und das Ziel vor Augen: Geradeswegs geht es auf Celle zu, am Altarm der Aller entlang. Schließlich die Bahnhofsbrücke. Jetzt noch das letzte kleine Stück bis in die Stadtmitte. In den Triftanlagen ein letztes Schlängeln – diesmal an Beeten entlang. Dann das Celler Schloss. Majestätisch erhebt es sich im Schlosspark, umgeben von einem Wassergraben. Das Ziel ist erreicht. In der nahen Altstadt wartet weit mehr als nur ein Milchkaffee … Sie haben es sich verdient.

 

 

Etappen (1-13)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
27,6 km
AUFSTIEG
63 m
ABSTIEG
82 m
SCHWIERIGKEIT
schwer
ZEIT
7:03 h
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GPX

 

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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
52° 50`2" Nord | 10° 8`6" Ost

ZielZielkoordinaten
52° 37`27" Nord | 10° 4`44" Ost

Wegzeichen:
Heidschnuckenweg