Donnerstag, 23 März 2017 11:24

Rheinsteig Etappe 17

Geschrieben von
Rheinsteig Etappe 17

Rheinsteig Etappe 17

Von St. Goarshausen bis Kaub

Es gibt Gipfel, denen haftet ein mächtiger Mythos an: Der Watzmann gehört dazu, der Brocken – und auch die Loreley. Seit Clemens von Brentano der holden Lore auf dem Ley (Felsen) Leben einhauchte, ist der Aussichtspunkt über der engsten Stelle des Rheines ein Exportschlager erster Güte. Das güldene Haar der Jungfrau hat das Rheintal bis in die entferntesten Gegenden des Globus bekannt gemacht, das Lied von der Loreley ist längst ein Evergreen.

Doch vor das Lied haben die Rheinsteig-Planer die Leistung gesetzt. Die Königsetappe der gesamten Strecke (keine andere ist länger und addiert mehr Höhenmeter auf) startet mit einem steilen Aufstieg zum Patersberg, wo man am Dreiburgenblick die Postkartenansicht genießt, bevor es wieder steil hinuntergeht nach St. Goarshausen.

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Zeit zum Ausruhen bleibt kaum, denn der Rheinsteig führt nun hinauf zum Ortsteil Heide. Von dort aber flugs hinüber zum Loreley-Besucherzentrum mit Museum und Mystikraum. Es folgen noch ein paar Treppenstufen, bis man endlich auf dem sagenumwobenen Felsen steht, 125 Meter über dem Normalpegel des Stromes.

Hat man die Aussicht lange genug genossen, läuft man hinüber zum Startpunkt des Weinlehrpfades Loreley und gelangt am Leiselfeld zum Geländeplateau. Was folgt, lässt sich nur schwer beschreiben, man muss es erleben: Spektakuläre Aussichtspunkte an der Spitznack, der Felsenkanzel, dem Fünf-Seen-Platz und der Waldschule. Danach heißt es erst einmal wieder absteigen ins Urbachtal und jenseits erneut hinauf zur Alten Burg. Ganz in der Nähe beginnt ein schmaler Pfad, der sich eng an den Hang schmiegt. Er führt zu den Rosssteinen, herrlichen Aussichtsfelsen gegenüber von Oberwesel. Nun sind es nicht mehr viele Höhenmeter hinauf zum Geländeplateau, auf dem Dörscheid liegt. Dort beginnt der lange Abstieg in den steil terrassierten Weinbergen von Kaub mit herrlichem Blick auf die Zollburg Rheingrafenstein.

 

 

Etappen (1-23)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
21,7 km
AUFSTIEG
1.114 m
ABSTIEG
1.131 m
SCHWIERIGKEIT
schwer
ZEIT
8:54 h
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km/hr
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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 09`17" Nord | 07° 42`59" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 05`17" Nord | 07° 45`45" Ost

Wegzeichen:
Rheinsteig Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 11:23

Hünenweg

Geschrieben von
Wandern in Niedersachsen

Hünenweg

Faszinierende Natur- und Kulturlandschaft

Der Hünenweg führt von Osnabrück nach Papenburg und bietet auf insgesamt 208 km eine faszinierende Natur- und Kulturlandschaft. Im Osnabrücker Land führt der Fernwanderweg durch den UNESCO Geopark „TERRA.vita“. Vom idyllischen Nettetal bei Osnabrück geht es über die sanften Hügel des Wiehengebirges und die Ankumer Höhen in die Weiten des Emslandes. Hier erwarten den Wanderer einzigartige Moorlandschaften, ursprüngliche Flussniederungen und schöne Heidelandschaften.

Der Hünenweg ist der einzige Wanderweg, der direkt zu den berühmten Megalithgräbern beider Regionen führt. Die über 4000 Jahre alten Großsteingräber, auch Hünengräber genannt, gelten als die ältesten Bauwerke in Nordwestdeutschland. Sie sind älter als die Pyramiden von Gizeh und geben den Menschen noch heute Rätsel auf.

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Auf der Wanderroute gibt es neben der landschaftlichen Vielfalt und der einzigartigen Megalithkultur auch bedeutende kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. So beginnt der Hünenweg in der Friedensstadt Osnabrück am Rathaus des Westfälischen Friedens und endet in Papenburg, der ältesten und größten Fehnkolonie Deutschlands. Über einen Zubringerweg von Emmen (NL) nach Haselünne lässt sich der Hünenweg auch bequem per von den Niederlanden aus erreichen. Auf der Route, die über Klazienaveen, Twist und Meppen führt, sind außergewöhnliche Landschaften zu sehen. Im „Internationalen Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen“ stößt der Wanderer auf eine atemberaubende Moorlandschaft. Denn zahlreiche Pflanzen und Tiere, die mit der Kultivierung des Moores verschwunden waren, sind mit der Renaturierung zurückgekehrt. Einmalig ist auch der Weg durch die Auenlandschaft des unteren Hasetals zwischen Meppen und Haselünne.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Hünenweg ist in 8 (Tages)Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Laufrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks im GPX Formate. Viel Spass beim wandern auf dem Hünenweg.

 

 

Etappen (1-8)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
208,7 km
AUFSTIEG
485 m
ABSTIEG
559 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
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m/s

 

 

Ferienorte am Weg

 

Impressionen

 

 

Kontakt / Wetter

Emsland Touristik GmbH
Ordeniederung 2
49716 Meppen

Telefon +49 (0) 5931 / 442266
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.emsland.com

 

Donnerstag, 23 März 2017 11:17

Rheinsteig Etappe 16

Geschrieben von
Rheinsteig Etappe 16

Rheinsteig Etappe 16

Von Kestert bis St. Goarshausen

Ein Tunnel tief unter dem Rhein hindurch? Gibt es nicht! Gab es aber. Und zwar bis zum 15. September 1958. An diesem Tag stellte die „Grube Gute Hoffnung“ oberhalb des St. Goarshäuser Ortsteiles Wellmich ihren Betrieb ein. Weil die Aufbereitungsanlage für die Erze, die hier jahrhundertelang geschürft wurden, auf der linken Rheinseite stand, sprengten die Bergleute in 136 Meter Tiefe einen Stollen unter dem Rhein hindurch, legten Gleise hinein und ließen eine Lorenbahn darauf fahren. Die Erinnerung daran hält ein Lehrpfad wach.

Wer tief schauen will, muss zunächst hoch hinauf – das erste Ziel ist Oberkestert, eine Siedlung oberhalb des Rheintales. Ist sie erreicht, geht es bald in den Wald hinein und gemütlich hinüber zum oberen Ende der Pulsbachklamm. Der Rheinsteig spart die Klamm aus (sie ist einen Abstecher wert) und lehnt sich oberhalb eng an den steilen Hang an.

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Der schmale Pfad erinnert an einen alpinen Steig und bietet unterwegs immer wieder schöne Blicke auf das Rheintal. In stetem Auf und Ab zieht die Route hinüber zum Graben des Ehrenthaler Baches. Hier trifft man auf die Infotafeln des Bergbau- und Landschaftspfades, der an die jahrhundertelange Bergbautradition erinnert. Eine geräumige Schutzhütte auf dem Sachsenhäuser Feld lädt zur verdienten Rast.

Man bleibt auf dem Lehrpfad und schlendert in langgezogenen Serpentinen im Wald hinunter ins Wellmicher Bachtal. Am gegenüberliegenden Hang thront Burg Maus, das nächste Ziel. Sie verdankt ihren volkstümlichen Namen der benachbarten Burg Katz, deren Besitzer sie verächtlich Burg Maus nannten. Heute beheimatet sie einen Adler- und Falkenhof. Nahe beim Eingangstor beginnt ein schmaler Pfad, der steil hinaufführt zur oberen Kante des Geländeplateaus. An ihr entlang wandert man über die freie Feldflur hinüber zum Wanderparkplatz Nocherner Brünnchen. Bevor es nun auf einem Serpentinenpfad wieder steil hinuntergeht nach St. Goarshausen, sollte man sich eine Rast mit schönem Blick auf die gewaltige Burg Rheinfels am linken Rheinufer gönnen.

 

 

Etappen (1-23)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
12,2 km
AUFSTIEG
574 m
ABSTIEG
628 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
4:48 h
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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 11`08" Nord | 07° 39`00" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 09`17" Nord | 07° 42`59" Ost

Wegzeichen:
Rheinsteig Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 11:11

Rheinsteig Etappe 15

Geschrieben von
Rheinsteig Etappe 15

Rheinsteig Etappe 15

Von Osterspai bis Kestert

Es waren einmal . . . zwei böse Brüder. Beim Teilen des Erbes betrogen sie ihre blinde Schwester. Anders als diese vergeudeten sie das Geld, das sie der Schwester abgenommen hatten. Doch ihr Vermögen zerrann und sie gerieten in Streit. Als alles aufgebraucht war, beschlossen die Brüder, sich bei einer Jagd wieder zu versöhnen. Wer am nächsten Morgen zuerst munter sei, sollte den anderen mit einem Pfeil an den Fensterladen wecken. Beide erwachten zugleich, öffneten den Laden, schossen ihren Pfeil ab – und trafen das Herz des Bruders.

So schaurig wie die Sage, so schön ist der Rheinsteig zwischen Osterspai und Kestert dort, wo der Rhein eine 180-Grad-Kehre macht. Hat man den Rheinsteig erst einmal erreicht, läuft die Route in stetem Auf und Ab durch Wald und Feld hinüber nach Filsen. Dort beginnt ein steiler Serpentinenaufstieg mit herrlichen Blicken auf Boppard.

mehr weniger

Am Aussichtspavillon an der Geländekante des Kamper Hanges darf man durchatmen. Lange zieht sich der Weg nun hinüber zur „Allee der Bäume“, auf der an jedem 25. April ein neuer Baum des Jahres gepflanzt wird. Noch einmal geht es kurz steil hinauf, bis der Jakobstempel (Aussichtspavillon) auf dem Pfählsberg zur Rast lädt. Nächstes Ziel ist die Wilhelmshöhe, wo man die Burgen Liebenstein und Sterrenberg scheinbar zum Greifen nah vor sich hat. Um sie zu erreichen, muss man auf einer „Himmelsleiter“ im Wald 82 Stufen ins Bornhofener Bachtal hinabsteigen und jenseits wieder hinauf zu den Burgen (beide bewirtschaftet).

Dort zweigt ein Pfad in den Wald, der im Hang zu einem großflächig umzäunten Gebiet ansteigt, in dem englische Exmmoor-Ponys und südafrikanische Burenziegen weiden. Sie sollen das Gestrüpp kurz halten. Wieder außerhalb des Areals steilt es noch einmal kräftig auf bis zum Geländeplateau von Lykershausen, dem höchsten Punkt am Rheinsteig. Fast schon gemütlich schlängelt sich die Route im Wald leicht bergab bis zum herrlichen Aussichtspavillon an der Hindenburghöhe oberhalb von Kestert, wohin man zum Schluss kurz steil absteigt.

 

 

Etappen (1-23)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
16,8 km
AUFSTIEG
727 m
ABSTIEG
691 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
6:11 h
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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 14`44" Nord | 07° 36`58" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 11`08" Nord | 07° 39`00" Ost

Wegzeichen:
Rheinsteig Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 11:07

Hermannsweg Etappe 8

Geschrieben von

Hermannsweg Etappe 8

Von Detmold bis Horn/Bad Meinberg

Beginn der Etappe ist am Hermannsdenkmal bei Detmold, Der Höhepunkt dieser Etappe sind die erhabenen Externsteine, das bedeutendste Natur- und Kulturdenkmal des Teutoburger Waldes. Um die fünf senkrecht aufragenden Steine ranken sich Mythen und Sagen. Schwindelfreie können die Felsen besteigen und werden mit einem fantastischen Panoramablick belohnt. Ein Zugangsweg führt Sie in den historischen Stadtkern von Horn und den Kurpark von Bad Meinberg. An den Externsteinen beginnt der Eggeweg, der bis zum Ende der Etappe mit dem Hermannsweg überwiegend parallel verläuft. Vor dem Anstieg auf den lippischen Velmerstot passieren Sie das romantische Silberbachtal, an dessen Anfang der Gasthof Silbermühle liegt. Als Höhe- und Höhenpunkt erreichen Sie schließlich den kargen Lippischen Velmerstot (441 m ü. NN) mit seiner zerklüfteten Felsenlandschaft. Hier endet der Hermannsweg.

 

 

Etappen (1-8)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
16,9 km
AUFSTIEG
497 m
ABSTIEG
415 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
5:30 h
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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51° 56′ 0" Nord | 8° 53′ 0" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 53′ 0" Nord | 8° 58′ 0" Ost

Wegzeichen:
Hermannsweg
Donnerstag, 23 März 2017 11:06

Rheinsteig Etappe 14

Geschrieben von
Rheinsteig Etappe 14

Rheinsteig Etappe 14

Von Braubach bis Osterspai

Sie ist so etwas wie der Prototyp einer deutschen Burg: die Marksburg. Die einzige unzerstört gebliebene Höhenburg am Mittelrhein gehört zu den schönsten Wehrbauten Europas. Schaurig sehenswert sind die in den Fels gehauene Reitertreppe, die mittelalterliche Folterkammer, die Kanonenbatterien sowie der Kräutergarten. Seit 1900 residiert in dem Gemäuer die Deutsche Burgenvereinigung, ein Zusammenschluss der Besitzer von 30.000 Burgen und Burganlagen im deutschsprachigen Raum.

Unsere „Eroberung“ der Burg startet vom Ortskern Braubach aus auf einem Serpentinenpfad. Nach einer Führung (50 Minuten, sehr lohnend) verlässt man den Burghügel wieder und läuft kurz hinunter zur St. Martinskirche.

mehr weniger

Von dort führt ein Treppenweg bis zu den Bahngleisen hinab, wo der steile Zecherweg beginnt. Im Aufstieg lohnt es öfter, sich umzudrehen und den Blick auf die Marksburg zu genießen. Am Lusthäuschen (Aussichtspavillon) angekommen hat man die erste Anstrengung geschafft. Was folgt, ist Genusswandern pur parallel am Hang, bis der Rheinsteig plötzlich wieder scharf nach rechts abwärts abbiegt und in Serpentinen ins Dinkholder Bachtal zum Sauerbrunnen hinabsteigt. Eine Analyse von 1565 besagt, dessen Wasser werde „für den täglichen Trunk genutzt, um die Nachwirkung gestriger Trunkenheit aufzulösen."

Man folgt dem Tal zunächst leicht ansteigend, bis die Route erneut nach rechts ausschert und steil zu einem Rastplatz mit herrlichem Blick ins Rheintal aufsteigt. Nun geht es weiter in stetem Auf und Ab, wobei mehrere Seitentäler ausgelaufen werden müssen. Man stößt schließlich auf den Pilgerweg, den Wallfahrer nutzten, um die Strecke zum Kloster Bornhofen abzuschneiden. Ein Stück später erinnert das Hexenköpfel an die grausige Verbrennung von vermeintlichen Hexen im Mittelalter. Von dort ist es am Wanderparkplatz „Alter Ellig“ vorbei nicht mehr weit bis zu einem Abzweig mitten im Wald, von dem aus man flugs hinab nach Osterspai gelangt.

 

 

Etappen (1-23)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
11 km
AUFSTIEG
718 m
ABSTIEG
657 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
5:07 h
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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 16`29" Nord | 07° 38`46" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 14`44" Nord | 07° 36`58" Ost

Wegzeichen:
Rheinsteig Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 11:03

Hermannsweg Etappe 7

Geschrieben von

Hermannsweg Etappe 7

Von Oerlinghausen bis Detmold

Diese Etappe der Hermannshöhen führt Sie auf dem breiter werdenden Kamm des südlichen Teutoburger Waldes bis zu seinem Ende und gleichzeitigem Übergang zum Eggegebirge, den Zwillingsgipfeln des Velmerstot. Am Fuße des Gebirksrückens erstreckt sich die weite Sand- und Heidelandschaft der Senne. Das Bergstädtchen Oerlinghausen zeigt in seinem archäologischen Freilichtmuseum das damalige Alltagsleben. Ein steiler Aufstieg auf den Tönsberg führt Sie zu weiteren Spuren historischer Besiedelung. Die moosbedeckten Ruinen der mittelalterlichen Verteidigungsanlage und Wallfahrtstätte strahlen heute noch eine magische Kraft aus. Auf der weiteren Wanderung kommen Wasserfans auf ihre Kosten. Die Rethlager Quellen mit ihrer starken Schüttung bei Hörste sind in ihrer 20 m tiefen Quellschlucht ausgesprochen beeindruckend. Ein weiterer Ort der Idylle ist das Naturschutzgebiet mit dem Donoper- und Krebsteich sowie dem nahe gelegenen „Hiddeser Bent“, dem einzigen noch lebenden Hangmoor im Teutoburger Wald. Dann folgt der Aufstieg zum geschichtsträchtigen Hermannsdenkmal – dem Wahrzeichen der Hermannshöhen und des Teutoburger Waldes.

 

 

Etappen (1-8)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
15,3 km
AUFSTIEG
384 m
ABSTIEG
266 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
4:46 h
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kmph
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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51° 57′ 34" Nord | 8° 39′ 54" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 56′ 0" Nord | 8° 53′ 0" Ost

Wegzeichen:
Hermannsweg
Donnerstag, 23 März 2017 11:02

Vulkanring Vogelsberg Etappe 6

Geschrieben von

Vulkanring Vogelsberg Etappe 6

Von Ulrichstein bis Laubach

Auf dieser Etappe faszinieren vor allem Laubwälder, durchsetzt mit Wiesen- und Bachtälern. Abwechslungsreich ist der Weg, einmal idyllische Wildnis, ein anderes Mal ländlich mit Kuhwiesen und Pferdekoppeln. Und immer wieder herrliche Ausblicke. Der Weg führt durch das romantische „Gründchen“, durch Kölzenhain, ein typisches Vogelsbergdorf, vorbei an Basaltbrocken, ehemaligen Mühlen und durch den Schloßpark in die Altstadt von Laubach. Eine leichte Tour, mit einigen verwurzelten und steinigen Wegen.

Schlossberg mit Vogelsberggarten Ulrichstein

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Ulrichstein, auf einem Vulkanschlot, ist Hessens höchst gelegene Stadt. 600m hoch ist der Schlossberg. Hier befand sich eine Burg, die wegen ihrer Rundumsicht über Jahrhunderte heftig umkämpft wurde. Die Rundsicht kann man auch heute noch genießen und den Vogelsberggarten, eine botansiche Schauanlage die zu einem Streifzug durch die typische Vogelsberger Kulturlandschaft einlädt.

Naturdenkmal Schleuningsteine

Bei Eckmannshain präsentiert sich eine urig große Basaltblockhalde inmitten alter Hainbuchen – die Dicken Steine und die Schleuningsteine sind beide Überbleibsel von Vulkanschloten.

Fachwerk-Kirche Kölzenhain

Fachwerkkirchen sind eine Vogelsberger Besonderheit. Protestanten begannen im 17.Jahrhundert mit dieser sparsamen Kirchenbau. Die Kirche in Kölzenhain zeigt einen tyischen, als Haubendachreiter aufgesetzten Kirchturm. Typisch ist auch der beengende und schlichte Innenraum.

Laubacher Schloss

Umgeben von einem schönen Park mit uraltem Baumbestand und romantischem Schlossteich liegt das alte Grafenschloss mitten in der historischen Altstadt.

 

 

Etappen (1-6)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
22,6 km
AUFSTIEG
247 m
ABSTIEG
211 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
6:14 h
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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 35′ 00" Nord | 09° 12′ 00" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 32′ 31" Nord | 08° 59′ 13" Ost

Wegzeichen:
Vulkanring Vogelsberg Markierung
Donnerstag, 23 März 2017 10:59

Hermannsweg Etappe 6

Geschrieben von

Hermannsweg Etappe 6

Von Bielefeld bis Oerlinghausen

Von Bielefeld bis Oerlinghausen überwiegen leichte bis mittlere Steigungen und breite Wege. Für Verköstigung ist auf der gesamten Strecke ausreichend gesorgt. Viele Gasthöfe und Cafés liegen direkt am Weg. Sie gehen von der Sparrenburg anschließend weiter über die Promenade wieder in den Wald. Nach dem Waldhotel Brand’s Busch kommen Sie zu einem kleinen Monument, das den 52. Grad nördlicher Breite kennzeichnet. Der Hermannsweg führt leicht bergauf zum Ebberg (309 m ü.NN) mit dem Aussichtsturm „Eiserner Anton“, errichtet vom Unternehmer Heinrich Christoph Fricke. Ohne große Höhenunterschiede verläuft der Hermannsweg zunächst bis zur L 788 und nach weiteren 3.000 m erreichen Sie die Autobahn A 2. Sie durchqueren das Wohngebiet von Lämmershagen und wandern über den Wandweg bis Sie das kleine Bergstädtchen Oerlinghausen erreichen, wo schließlich die Etappe endet.

 

 

Etappen (1-8)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
13,3 km
AUFSTIEG
304 m
ABSTIEG
189 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
4:03 h
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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
52° 1′ 14" Nord | 8° 31′ 56" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 57′ 34" Nord | 8° 39′ 54" Ost

Wegzeichen:
Hermannsweg
Donnerstag, 23 März 2017 10:57

Vulkanring Vogelsberg Etappe 5

Geschrieben von

Vulkanring Vogelsberg Etappe 5

Von Herbstein bis Ulrichstein

Die längste Tour mit einigen stärkeren Anstiegen erfordert mittlere Kondition. Doch vergeht die Zeit im Fluge. Das Naturerlebnis, das Abschalten und Besinnen beginnt am Schalksbachteich an dessen Ufer man zu träumen wagt und endet auf dem Schlossberg in Ulrichstein mit einem fantastischen Ausblick. Dazwischen die parkartige Landschaft mit Feldern, offenen Wiesen und Hecken, die wie kunstvolle Raumteiler die Landschaft gliedern. Interessante kulturelle Stätten liegen am Weg, wie die Galgen bei Hopfmannsfeld und der Tötenköppel bei Meiches.

Historische Grenzsteine

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Die Grenzsteine am Wegesrand um Herbstein liefern Zeugnis vom Ende langjähriger Streitigkeiten zwischen der ehemaligen fuldischen Enklave Herbstein, den Riedeseln, Freiherren zu Eisenbach und dem Herzogtum Hessen-Darmstadt. Mitte des 18. Jhd. gesetzt, sind viele bis heute erhalten und am Wegesrand oder mitten in verwachsenen Lesesteinwällen zu entdecken.

Schalksbachteiche

2 blaue Tupfen mitten im Grün: Fischteiche, die Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt wurden. Sie haben eine herausragende Funktion als Rast- und Brutplatz seltener Wasservögel, als Lebensraum von Libellen, Schmetterlingen und Lurchen. Die Haubentaucher gehören zu den seltenen Wasservögeln, die sich hier heimisch fühlen. Das gesamte Gebiet (31ha) ist wegen seinerseltenen Grünland- und Wasserpflanzen heute Naturschutzgebiet.

Totenköppel bei Meiches

Der geschichtsträchtige Ort war ehemals Kultstätte der Chatten. Um 1300 wurde die erste Kirche gebaut. Lange diente der Köppel als Wallfahrtsort, sogar Bonifatius soll hier gepredigt haben. Bemerkenswert sind der Sippenfriedhof, die historischen Grabsteine, die uralten Buchen und nicht zuletzt der Blick bis zur Rhön oder zur Burg Herzberg. Ein überaus friedlicher Ort für eine Rast.

 

 

Etappen (1-6)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
25,3 km
AUFSTIEG
575 m
ABSTIEG
439 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
7:46 h
DOWNLOAD
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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50° 33′ 00" Nord | 09° 21′ 00" Ost

ZielZielkoordinaten
50° 35′ 00" Nord | 09° 12′ 00" Ost

Wegzeichen:
Vulkanring Vogelsberg Markierung