Der grosse D

Der grosse D (4)

Dienstag, 19 September 2017 14:11

Der große D Etappe 4

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Der große D Etappe 4

Der große D Etappe 4

Von Olpe nach Tillkausen

Die vierte und damit letzte Tagesetappe auf dem Wanderweg „Der große D“ führt von Olpe wieder im sanften Schwung zurück nach Tillkausen. Dabei kreuzen die Wanderer historische Handelswege und lernen weitere abwechslungsreiche Naturschutzgebiete kennen. Zunächst gehen sie durch den Ortsteil Rüblinghausen, der südwestlich des Stadtzentrums liegt. Als „Rubbelkusen“ fand der Ort um 1422 seine erste Erwähnung, wobei man davon ausgeht, dass sich „Rubbel“ von Rupert oder Ruperecht ableiten lässt, während die Endung –inghausen im heutigen Namen ein Indiz dafür ist, dass es sich um eine Niederlassung der Familie handelte, also etwa „die Häuser der Familie des Rupert“. Sehenswert im Ort ist die kleine Kapelle, die 1734 erbaut wurde und ursprünglich als Wallfahrtskapelle diente.

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Einen Abstecher wert ist der im Wald liegende Platz „Jägerfichte“. Dabei handelt es sich um eine Kreuzung der uralten Römer- und Eisenstraßen. Spuren dieser Handelsroute erkennt man an den bis zu sieben Meter tiefen Bodeneinkerbungen, die man auch „Schlüsen“ nennt. Der Weg führt am Naturschutzgebiet Brachtper Bruch vorbei, das bekannt ist für seine Quellen und Quellbäche, die damit ein einzigartiges Biotop bilden. „Der große D“ führt zwischen Iseringhausen und Saßmicke an Lohkopf und Hohem Hahn vorbei. Hier befindet sich das Naturschutzgebiet Steinkuhle und Hillmickebach. Auf fast 27 Hektar bietet es mit seinem Laubwald und einem sogenannten Feuchtgrünlandkomplex ein vielfältiges Rückzugsgebiet für Brutvögel und andere Lebewesen.

„Der große D“ führt im Bogen nach Tillkausen zurück

Südöstlich der Ortschaft Halbhusten trifft „Der große D“ wieder auf die Grenze zwischen den Naturparks Bergisches Land und Sauerland-Rothaargebirge. Dabei handelt es sich außerdem um die südliche Grenze des früheren Kurkölner Gebietes, besser bekannt als Kurfürstentum Köln, das zu den sieben Kurfürstentümern des Heiligen Römischen Reiches gehörte. Das Naturschutzgebiet Silberkuhle, das sich hier über mehr als 37 Hektar erstreckt, besteht seit 2008 und schützt einen außergewöhnlichen Quellmoorkomplex mit seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten. Wer sich etwas Zeit für dieses Naturrefugium nimmt, entdeckt Moorlilien und –beeren, sowie Glockenheide und diverse Torfmoose. In Tillkausen am Naturschutzgebiet Puhlbruch-Silberkuhle schließt sich der Wanderkreis und „Der große D“ endet nach einer außergewöhnlichen Strecke dort, wo er begonnen hat.

 

 

Etappen (1-4)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
12,0 km
AUFSTIEG
301 m
ABSTIEG
171 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
3:40 h
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Unterkünfte in der Umgebung

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51°01'42" Nord | 7°50'31" Ost

ZielZielkoordinaten
50°59'08" Nord | 7°44'14" Ost

Wegzeichen:
Dienstag, 19 September 2017 14:01

Der große D Etappe 3

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Der große D Etappe 3

Der große D Etappe 3

Von Kalberschnacke nach Olpe

Wanderer, die sich dazu entscheiden, der „KulTour“ noch etwas Zeit zu widmen, sollten einen Tag länger einplanen, um Kunst und Natur in Ruhe genießen zu können. Jene, die der Route „Der große D“ weiterfolgen möchten, wandern zunächst unmittelbar am See-Ufer entlang Richtung Nordosten und befinden sich damit bereits mitten im Natur-Erlebnisgebiet Biggesee-Listersee, das mit Wander- und Radwegen, Badestränden und Aussichtspunkten das perfekte Naherholungsgebiet bildet. Einer der schönsten Wanderwege ist der „Bigge-Lister-Weg“, der rund um die gewaltige Seenregion führt, die eine Wasseroberfläche von 876 Hektar hat. „Der große D“ allerdings wendet sich schließlich wieder Richtung Süden und vorbei an Uelhof.

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Bei Voßsiepen erwarten die Wanderer gleich zwei Aussichtspunkte mit großartigen Blicken über den See und die hügelige Landschaft. Sie passieren Wörmge und Hitzendumicke und erreichen vor Dumicke ein weiteres der LandArt-Objekte, das ebenfalls zur „KulTour“ gehört. Dumicke schließlich liegt im gleichnamigen Tal, das sich zwischen Lister und Bigge erstreckt und die historischen Dörfer Voßsiepen, Uelhoff, Hitzendumicke, Bühren und natürlich Dumicke umfasst. Kleine Wanderabstecher bieten der „Soleweg“ und der „Kapellenweg“.

Der Weg nach Olpe

Das Wasserpanorama immer im Blick folgen die Wanderer der Route „Der große D“ über Eichhagen nach Frenkhausen. Der zu Meschede gehörende Ortsteil befindet sich im Feriengebiet Bestwig & Meschede und zeichnet sich durch seine überaus malerische Lage aus. Die Kombination von hügeligem Sauerland und maritimer Biggesee-Atmosphäre ist perfekt, um dem Alltag den Rücken zuzukehren und einfach einmal zu entspannen. Das Ziel dieser Tagesetappe ist die Stadt Olpe, die ihre Bewohner auch liebevoll die „Stadt der tausend Linden“ nennen. Diese wurden seit Beginn des letzten Jahrtausends gepflanzt und schenken Olpe ein ganz besonderes Flair, das durch das jährliche Stadtfest „Olpe feiert unter den Linden“ noch unterstrichen wird. Olpe wurde 1220 erstmals erwähnt und erhielt das Soester Stadtrecht im Jahr 1311. 1819 wurde Olpe schließlich zur Kreisstadt ernannt. Bekannt ist die Stadt an der Bigge für Kleinkunst, Theater, Konzerte und viele andere öffentliche Veranstaltungen. Sehenswertes gibt es fast an jeder Ecke, denn die Liste der Bau- und Bodendenkmäler ist lang. Besonders imposant ist die historische Stadtmauer, die um 1373 errichtet wurde.

 

 

Etappen (1-4)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
19,8 km
AUFSTIEG
456 m
ABSTIEG
474 m
SCHWIERIGKEIT
schwer
ZEIT
6:14 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Unterkünfte in der Umgebung

Restaurant-Cafe-Ferienwohnungen "Haus am blauen See"

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51°04'16" Nord | 7°48'43" Ost

ZielZielkoordinaten
51°01'42" Nord | 7°50'31" Ost

Wegzeichen:
Dienstag, 19 September 2017 13:50

Der große D Etappe 2

Geschrieben von
Der große D Etappe 2

Der große D Etappe 2

Von Lüdespert nach Kalberschnacke

Am zweiten Tag verlassen die Wanderer Lüdespert Richtung Norden und kommen an Piene vorbei. Der Ort gehört zu Gummersbach und fand erstmalige Erwähnung im Jahr 1542 – damals als „op der Pyne“. „Der große D“-Wanderweg geleitet die Wanderer weiter nach Norden, wo sie auf den Sauerland-Höhenflug treffen. Dabei handelt es sich um einen Wanderweg, der das hessische Korbach mit dem nordrhein-westfälischen Altena verbindet. Ein kurzes Stück laufen beide Wanderwege parallel, bevor der eine Richtung Norden, der andere Richtung Süden weitergeht. Große Steinbrüche, in denen die regionaltypische Grauwacke gebrochen wird, säumen anschließend den Verlauf des Weges. Hin und wieder ist es möglich, dabei zu sein, wenn eine Wand gesprengt wird – ein interessantes Erlebnis für Jung und Alt.

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Wer im Frühjahr unterwegs ist, sollte sich unbedingt den kleinen Ort Kram merken. Er ist bekannt für die prachtvolle Obstblüte. Nicht weit entfernt von Kram befindet sich der Ort Schürholz. Von hier hat man einen wunderbaren Blick über die Listertalsperre, die den gewaltigen Biggesee markiert. Ein weiteres typisches Sauerland-Dörfchen sollten sich die Wanderer mit Schreibershof nicht entgehen lassen. Es schmiegt sich in die idyllische Landschaft und bietet einen feinen Ausgangspunkt für Rundwanderungen um den Biggesee.

Landschaft + Kunst = KulTour

Von Herpel aus ist es nur einen Katzensprung bis Kalberschnacke. Hier erwartet die Wanderer auf der Route „Der große D“ eine interessante kleine Zusatzroute. Zwischen 2007 und 2009 entwickelte man den abwechslungsreichen Rundwanderweg „KulTour am Listersee – ein LandArt-Projekt“. Auf etwa sieben Kilometern zieht sich die Route am Listersee – einem Teil des Biggesees – entlang und kombiniert Landschaft und Kunst auf besondere Weise. Die fast ausschließlich mit Naturmaterialien geformten Kunstwerke sind oftmals auf den ersten Blick schwer zu erkennen. Allerdings ist es genau diese Symbiose, die das Miteinander von Natur und Kunst ausmacht. Mehr als 25 Kunstwerke erwarten den interessierten Betrachter und laden ihn ein, sich über die Kunst mit der Natur zu identifizieren und sie dabei ganz individuell zu interpretieren. Entlang der KulTour handelt es sich beispielsweise um die Werke „Zyklus“, „Gabi One“ und „Gabi Two“. Etwas unscheinbarer sind dagegen schon „Aus der Reihe“ und „Grüne Welten“.

 

 

Etappen (1-4)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
15,7 km
AUFSTIEG
406 m
ABSTIEG
524 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
5:03 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51°04'07" Nord | 7°42'18" Ost

ZielZielkoordinaten
51°04'16" Nord | 7°48'43" Ost

Wegzeichen:
Dienstag, 19 September 2017 10:59

Der große D Etappe 1

Geschrieben von
Der große D Etappe 1

Der große D Etappe 1

Von Tillkausen nach Lüdespert

Der große D-Wanderweg startet im Bergischen, denn Tillkausen liegt unmittelbar an der Grenze zwischen dem Bergischen und dem Sauerland. Der kleine Ort wurde 1532 erstmals erwähnt und befindet sich etwa 15 Kilometer nordöstlich von Gummersbach und wenige Kilometer südwestlich von Drolshagen. Die Wanderer lernen das Naturschutzgebiet Puhlbruch-Silberkuhle kennen, das sich entlang der Ortschaften Tillkausen und Hähnen erstreckt und sie gewissermaßen auf dem Weg nach Norden begleitet. Anschließend treffen sie auf das Schutzgebiet „Wacholdergelände bei Branscheid“, das zum Natura-2000-Projekt gehört und sich auf einer Größe von etwa fünf Hektar durch Wacholdergewächse, Zwergstrauchheiden und Kalkrasen auszeichnet.

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Die drei Ortschaften Neuenothe, Benolpe und Belmicke bilden weitere kleine Highlights. Neuenothe wurde 1575 erstmals erwähnt und befindet sich im Zentrum des malerischen Othetals. Benolpe gehört bereits zum südlichen Sauerland und dort zur Region Bilsteiner Bergland. Sehr idyllisch ist auch hier die Atmosphäre – ein wunderbarer Grund also, auf einer Bank Platz zu nehmen und kurz durchzuschnaufen, bevor es Richtung Belmicke weitergeht, das auf der Wasserscheide von Agger/Sieg und Lenne/Ruhr thront. Ein besonders sehenswertes Relikt ist das Schwedenkreuz am Südeingang des Friedhofs, das gemäß Inschrift aus der Zeit um 1635 stammt.

Natur pur auf dem Wanderweg „Der große D“

Vorbei an den Erhebungen von Löwe, Lingenberg und Schrummelsberg kommen die Wanderer auf der Route „Der große D“ nach Wegeringhausen. Der heute zu Drolshagen gehörende Ortsteil entstand vermutlich um das Jahr 1000, so dass eine altsächsische Siedlerherkunft möglich ist. Kurz hinter Wegeringhausen beschreibt „Der große D“ einen Bogen nach Westen und orientiert sich anschließend wieder nach Norden, wo er der Grenze zwischen dem Naturpark Bergisches Land und dem Naturpark Sauerland-Rothaargebirge nach Lüdespert folgt – hier endet die erste Tagesetappe. Der Naturpark Bergisches Land erstreckt sich auf mehr als 2.000 km² und wird durch Sauerland, Westerwald, die Köln-Siegburger Bucht sowie im Norden durch Solingen, Remscheid und Wuppertal begrenzt. Der höchste Punkt dieser typischen Mittelgebirgslandschaft liegt bei etwa 500 Metern. Der Naturpark Sauerland-Rothaargebirge hat eine Fläche von ca. 3.826 km² und ist damit der zweitgrößte Naturpark in Deutschland. Der im Rothaargebirge gelegene Langenberg ist mit 843,2 Metern der höchste Punkt dieses Naturparks.

 

 

Etappen (1-4)

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
15,0 km
AUFSTIEG
344 m
ABSTIEG
335 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
4:39 h
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GPX

 

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Elevation
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m/s

 

 

Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
50°59'08" Nord | 7°44'14" Ost

ZielZielkoordinaten
51°04'07" Nord | 7°42'18" Ost

Wegzeichen: