Oberlausitz

Oberlausitz (11)

 

Sohland a.d. Spree

Der langsam entdeckte Charme des Oberlausitzer Berglandes ist wie geschaffen dafür, Gäste zu empfangen. Immer mehr Erholungssuchende finden den Weg in den Staatlich anerkannten Erholungsort Sohland a.d. Spree mit seinen Ortsteilen Sohland, Taubenheim und Wehrsdorf, der durch seine Einbettung in die reizvolle Landschaft aus lieblichen Tälern und langgezogenen Hügelketten besticht. Dem Schauenden bieten sich immer neue, faszinierende Ausblicke bis weit nach Nordböhmen, an klaren Tagen sogar bis ins Riesengebirge. Hier kann jeder die Stille der sonnendurchfluteten Wälder in sich aufnehmen, die Seele baumeln lassen, dem Alltag entfliehen. Vom Wanderparadies durch verträumte Idyllen, durch saftige Wiesen, entlang gut markierter Wanderwege, das Murmeln mancher Bächlein im Ohr, zurückkehrend in die Ortsteile, findet der Gast ein einzigartiges Kulturgut: die besondere Architektur der Umgebindehäuser. Es macht Freude, Sonnenuhren zu entdecken, alte Granittröge und manche bezaubernde Details. Wer an aktivem und kulturellem Rahmen interessiert ist, findet Bäder, Wintersportmöglichkeiten, neben einem großen Wander- auch ein Radwandernetz, kann im Sommer Aufführungen auf der Waldbühne und im ganzen Jahr die Sternwarte erleben und Museen besuchen, die Einblicke in das Leben früherer Generationen vermitteln. Viel Spaß beim wandern in Sohland an der Spree.

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Gemeinde Sohland an der Spree
Bahnhofstr. 26
02689 Sohland a.d. Spree Telefon +49 (0) 35936 / 39821
Telefax +49 (0) 35936 / 39888

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www.sohland.de

 

Kamenz

Mitten in Karaseks Revier

Kamenz (aus dem Sorbischen für „Ort am Stein“) ist bekannt als der Geburtsort des großen deutschen Dichters und Aufklärers Gotthold Ephraim Lessing und gehört zu den kulturellen Zentren in Sachsen. 1225 wird er erstmals in einer Urkunde des Bischofs von Meißen erwähnt. Die Lage an der „Hohen Straße“, jener wichtigen frühmittelalterlichen West-Ost-Handelsverbindung und die Zugehörigkeit zum 1346 gegründeten Oberlausitzer Sechsstädtebund beeinflussten entscheidend die Entwicklung der Stadt. Der historische Altstadtkern versprüht mit seinen vielen kleinen Gassen einen besonderen Charme. Der denkmalpflegerische Wert besteht darin, dass der ursprüngliche Stadtgrundriss im Laufe der Jahrhunderte gewahrt blieb. Reste der Stadtbefestigung sind ebenfalls noch zu finden. Neben der 800-jährigen Geschichte ist Kamenz auch als „grüne“ Stadt bekannt. Jährlich im Mai/Juni pilgern Besucher auf den Hutberg, eine Parkanlage mit vielen wertvollen und seltenen Pflanzen und Gehölzen, um tausende von blühenden Rhododendren und Azaleen zu bewundern. Der Stadtgärtnermeister und ehemals sächsische Hoflieferant Wilhelm Weiße hat neben dieser botanischen Kostbarkeit auch noch den Volkspark und den Weißschen Garten im 19./20. Jahrhundert als Erbe hinterlassen. Hauptkirche St. Marien, Klosterkirche St. Annen, St. Just-Kirche und die Katechismuskirche sind bzw. beherbergen seltene sakrale Schätze. So konnte in Kamenz ein einzigartiges Ensemble von acht spätgotischen Schnitzaltären erhalten werden.

Weiteres besonderes Highlight der Stadt ist die vielfältige Museumslandschaft. Neben dem Lessing-Museum zu Ehren und zum Gedenken an den gleichnamigen größten Sohn lädt das Museum der Westlausitz auf eine Reise in Zoologie, Geologie, Botanik, Archäologie und Kulturgeschichte der Region ein. Abgerundet wird das Angebot von einer stadtgeschichtlichen Ausstellung im Malzhaus. Wer einen konkreten Anlass für einen Ausflug nach Kamenz benötigt, dem sei das bunte Kulturprogramm ans Herz gelegt. Neben den Konzert-Terminen auf der legendären Hutbergbühne, eine Berg-Natur-Bühne mit bis zu 10.000 Zuschauern, und dem Spielplan des Theaters sind große Stadtfeste eine Spezialität der Einwohner. Als wichtigstes und bedeutendes ist das Forstfest Ende August weithin bekannt. Viel Spaß beim wandern in Kamenz.

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Stadtverwaltung Kamenz
Markt 1
01917 Kamenz Telefon +49 (0) 3578 / 379219
Telefax +49 (0) 3578 / 379298

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www.kamenz.de

Wandern in Großschönau-Waltersdorf

Großschönau-Waltersdorf

Eingebettet in die reizvolle Landschaft des Naturparks „Zittauer Gebirge“

Eingebettet in die reizvolle Landschaft des Naturparks „Zittauer Gebirge“ – dem kleinsten Mittelgebirge Deutschlands - befindet sich das größte zusammenhängende Umgebindehausensemble mit über 660 überwiegend denkmalgeschützten Umgebindehäusen, in denen bis ins 19. Jahrhundert Webstühle klapperten. Von der Lebensweise früherer Zeiten, der Entwicklung der Hausweberei und dem Einzug der Damastweberei sowie der Frottierwarenherstellung erzählen Ihnen unsere Museen in Großschönau und Waltersdorf. Einen Einblick in die Herstellungstechnik der Neuzeit bieten die zwei ortsansässigen Textilbetriebe.

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Erhaben präsentiert sich die Lausche, mit 793m der höchste Berg der Oberlausitz, der Gemeinde Großschönau mit seinem Erholungsort Waltersdorf. Bis zu einer Höhe von 570m schlängelt sich Waltersdorf zu einem Gebirgspass hinauf. Für den Aufstieg auf die Lausche wird man mit einem wundervollen Ausblick belohnt. Seit 2003 gehört Waltersdorf, einer der schönsten Orte im Naturpark Zittauer Gebirge, mit seinen Ortsteilen Herrenwalde und Saalendorf zur Gemeinde. Waltersdorf ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, der sich durch seine reizvollen Eigenschaften als historisches Passdorf am Berg Lausche auszeichnet. Tourismus hat in dem Erholungsort eine lange Tradition, kamen doch schon 1881 die ersten „Sommerfrischler“ nach Waltersdorf. Im Naturpark Zittauer Gebirge erwartet Sie ein umfangreiches Netz gut markierter Wander- und Radwanderwege auf denen Sie sich an den Kostbarkeiten der Natur erfreuen können und das Raum für aktive Erholung bietet. Mit dem Beitritt von Tschechien und Polen liegt Großschönau direkt im Zentrum der EU-Erweiterung und ist ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungstouren im Dreiländereck.

Der Lauschehang im Erholungsort Waltersdorf und die umliegenden Gebirgspässe und -hänge sind ideal für die vielfältigen Möglichkeiten des Wintersports. Ruhe und Entspannung finden Sie zum Beispiel bei einem Spaziergang entlang des Flusses Mandau, vorbei an den idyllisch gelegenen Umgebindehäusern in Großschönau. Der Trixi-Park Großschönau lädt mit Freizeitbad, Sauna- und Wellnesslandschaft, Gondelteich und Seehund Trixi zum Verweilen ein und bietet Spaß für die ganze Familie.

Hier lohnt ein Besuch:

Museen: Deutsches Damast- und Frottiermuseum Großschönau, Motorrad-Veteranen- und Technik-Museum Großschönau, Volkskunde- und Mühlenmuseum Waltersdorf

Sehenswertes: 650 denkmalgeschützte Umgebindehäuser mit Sandsteintürstöcken, Kirche Großschönau mit Altargemälde (1787) von J.E. Zeißig, Kirche Waltersdorf mit Tamitiusorgel (erbaut 1765), Braunsteinkeramik-Schauwerkstatt in Waltersdorf, Heideborn (einzigartiger und größter Hausbrunnen der Oberlausitz), Lausche-Hochmoor

Entspannendes: Trixi-Park Großschönau, Kleines Bad Großschönau, Kneipp- und Wassertretbecken Erholungsort Waltersdorf

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Großschönau/ Erholungsort Waltersdorf
Hauptstraße 28
02799 Großschönau-Waltersdorf

Telefon +49 (0) 35841 / 2146
Telefax +49 (0) 35841 / 35477

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www.grossschoenau.de

 

Oberlausitzer Bergland

Südlich der 1000-jährigen Stadt Bautzen, gut eine Autostunde von Sachsens Landeshauptstadt Dresden entfernt, erstreckt sich ein wundervoller Landstrich mit sanften Hügeln, reizvollen Tälern, gemütlichen Bergbauden und herrlichen Ausblicken: das Oberlausitzer Bergland. Zwischen Sächsischer Schweiz und Zittauer Gebirge können sich Naturliebhaber, Radfahrer, Wanderer und Spaziergänger der Hektik des Alltags entziehen. In ausgedehnten Wäldern finden sie Ruhe und Entspannung. Gut ausgeschilderte Wege führen zu den Gipfeln weitläufiger Bergketten, über stille Wiesen, entlang an munter dahin plätschernden Bächen und vorbei an stilvollen Gasthäusern.

Durch das Oberlausitzer Bergland schlängelt sich die Spree. Der Fluss verbindet idyllische Orte und sorgfältig gepflegte Städtchen. Nahezu überall sind die für die Region typischen Umgebindehäuser zu finden. Die europaweit einzigartigen Denkmale mit der hölzernen Stützkonstruktion prägen seit Jahrhunderten die Oberlausitz. Gastfreundlichkeit und gepflegte Atmosphäre dürfen Urlauber erwarten, wenn sie in der Gegend ein behagliches Feriendomizil ansteuern. Auch die Faszination alten Handwerks können Einheimische und Besucher jederzeit erleben. Töpfer und Leinenweber geben gern Einblick in ihre Werkstätten. Sogar eine eigene Mundart hat die Region. Wenn nämlich echte Oberlausitzer reden, sind sie am rollenden "R" zu erkennen – sie quirlen.

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Feriengebiet Oberlausitzer Bergland e. V.
Sohlander Str. 3 a
02681 Schirgiswalde Telefon +49 (0) 3592 / 34897
Telefax +49 (0) 3592 / 501397

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www.oberlausitzer-bergland.de

 

Cunewalde

Mitten in Karaseks Revier

Der „Staatlich anerkannte Erholungsort“ Cunewalde liegt ca. 70 km östlich von der Landeshauptstadt Dresden und 15 km von der 1000-jährigen Stadt Bautzen, mitten im Oberlausitzer Bergland zwischen den Höhenzügen des Czorneboh (561 m) und des Bieleboh (499 m). Die landschaftlich reizvolle Umgebung, das milde Mittelgebirgsklima, abwechslungsreiche Wander-, Rad- und Ausflugsmöglichkeiten vermitteln die Vorzüge des Erholungsortes. Über eine Länge von 10 km schmiegen sich Häusergruppen an sanfte Hügel. Cunewalde ist somit eine der größten und durch seine einzigartige Tallage auch eine der schönsten Gemeinden der Oberlausitz. Zahlreiche Wanderwege durchqueren das Tal und führen zu den Bergketten mit Ihren Aussichttürmen. Von den Türmen haben Sie herrliche Ausblicke auf die waldreiche Umgebung, die Berge der Oberlausitz bis hin zum Iser- und Riesengebirge.

Wandern Sie durch unberührte Natur und lassen Sie Ihre Seele baumeln. Entdecken Sie Deutschlands größte Dorfkirche, die denkmalgeschützten Oberlausitzer Umgebindehäuser als einzigartige Volksbauweise des 17.-19. Jh. oder das Oldtimermuseum. Entspannen Sie sich von Mai bis September im Erlebnisbad im temperierten Wasser. In den Gaststätten erwartet Sie oberlausitzer Gastfreundschaft mit gepflegter regionaltypischer Küche. Zum Verweilen laden ein Hotel, die Bergbauden und zahlreiche Privatunterkünfte ein.

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Haus des Gastes „Blaue Kugel & Dreiseitenhof“
Hauptstraße 97
02733 Cunewalde Telefon +49 (0) 35877 / 80888
Telefax +49 (0) 35877 / 80889

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www.cunewalde.de

 

Eibau

Mitten in Karaseks Revier

Die inmitten des Oberlausitzer Berglandes gelegene Landwassergemeinde Eibau bietet kleine, aber feine Wandermöglichkeiten zum kennen lernen örtlicher und regionaler Besonderheiten. Als vor mehr als 650 Jahren Siedler aus Franken und Thüringen in die Oberlausitz kamen, hatten sie freilich wenig Blick für die landschaftlichen Reize der auch als Spreequellland bekannten Region. Das im oberen Landwassertal gelegene Eibau, eingebettet von den Bergen Kottmar, Beckenberg, Lerchenberg und Spitzberg, ist ein für die Oberlausitz typisches Straßendorf, welches heute auf einer Länge von 4,2 km von der B 96 durchzogen wird und an der Eisenbahnstrecke Zittau-Dresden liegt.

DDas Eibauer Ortsbild wird geprägt von den typischen Umgebinde- und Faktorenhäusern mit den vielen Elementen des ländlichen Barock. Sie zeugen von der Tradition der Leineweberei und des Leinwandhandels. Ortsansässige Leinwandhändler, sogenannte Faktoren, häuften sich mit zum Teil überseeischen Handelsgeschäften ihren Reichtum an, den sie in der Ausstaffierung ihrer Wohnhäuser präsentierten. Zu den Sehenswürdigkeiten der Landwassergemeinde gehören der im ländlichen Barock errichtete Faktorenhof (Hauptstr. 214 A), die barocke Dorfkirche (geweiht 1707) und das Heimat- und Humboldtmuseum auf dem 409 m hohen Beckenberg, entstanden in der Sammeltätigkeit eines naturwissenschaftlichen Heimatvereins im Rahmen der deutschlandweiten Humboldtbewegung. Vom Beckenberg bietet sich eine hervorragende Rundsicht bis zum Zittauer-, dem Jeschken- und dem Isergebirge. Das Eibauer Volksbad mit 3.000 qm Wasserfläche gilt als eines der schönsten und beliebtesten Bäder des Landkreises. Auf dem 583 m hohe Kottmarberg mit seinem 16 m hohen Aussichtsturm befindet sich die geografisch am höchsten gelegene Quelle der Spree. Der Sagenreichtum des Berges wie der Oberlausitz spiegelt sich bei einer Wanderung entlang des Sagenpfades wieder. Viel Spaß beim wandern in Eibau.

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Gemeinde Eibau
Hauptstr. 62
02739 Eibau Telefon +49 (0) 3586 / 78040
Telefax +49 (0) 3586 / 780439

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www.gemeinde-kottmar.de

Wandern in Oybin

Oybin

im Naturpark Zittauer Gebirge

Im südöstlichsten Zipfel Sachsens, im Naturpark Zittauer Gebirge, liegt als Perle die Gemeinde Oybin mit den Ortsteilen Kurort Oybin und Luftkurort Lückendorf. Kurort Oybin Wahrzeichen des Kurorts Oybin auf dem Felsmassiv gleichen Namens, sind die romantischen Ruinen von Burg und Kloster als kulturhistorischer Mittelpunkt des Zittauer Gebirges und Station der Via Sacra. Gotik und Romantik, Architektur und Natur verbinden sich hier auf ganz besondere Weise: Kaiser Karl IV. im 14. Jh. und die Maler der Romantik, wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, und viele andere schrieben mit ihrem Wirken hier europäische Geschichte und Kunstgeschichte.

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Auf „den“ Oybin gelangt man zu Fuß, vorbei an der Historischen Bergkirche, die ein Kleinod des deutschen Bauern- Barock ist und zu stiller Andacht oder auch zu „Abendmusiken bei Kerzenschein“ einlädt. Bequemer geht es mit dem „Gebirgs- Express“ hinauf bis zur Vorburg. Von hier aus kann man dann den Oybin auf ganz persönlich Weise entdecken oder besser - man bucht zuvor eine Führung. Besonders im Sommerhalbjahr nutzen vielfältige Veranstaltungen das einmalige Ambiente. „Ausflüge in die Zeit der Romantik“, „Historische Mönchszüge“, Burg- und Klosterfeste Konzerte, Theateraufführungen, Ritterspiele, finden begeisterte Zuschauer.

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Tourist-Information Oybin im Haus des Gastes
Hauptstraße 15
02797 Kurort Oybin
Telefon +49 (0) 35844 / 73311
Telefax +49 (0) 35844 / 73323
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www.oybin.com

Zittau

Zittau

Idyllische Kleinstadt mit besonderem Flair

Egal ob Sie sich Zittau von Norden oder Süden nähern, stets haben Sie einen fantastischen Blick auf die Stadt mit ihren zahlreichen Türmen. Ihren Gästen präsentiert sich Zittau als idyllische Kleinstadt mit besonderem Flair. Das Stadtbild ist reich an Zeichen früheren Wohlstandes, den vor allem der Handel, die Tuchmacherei und die Braukunst hervorbrachten.

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Die zu großen Teilen denkmalgeschützte Altstadt lädt zum Flanieren ein. Wertvolle Kulturdenkmale sind in den vergangenen Jahren saniert und wiederbelebt worden. Der Zittauer Kulturpfad verbindet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, von denen besonders der Marktplatz mit dem imposanten Rathaus, das siebenstöckige Salzhaus von 1511, barocke Brunnen, das Stadtmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster und die Fleischerbastei mit Blumenuhr am Grünen Ring hervorzuheben sind. Ein Höhepunkt ist auch der Ausblick vom Johannisturm nach 266 Stufen Aufstieg. Die größten Schätze der Stadt aber sind das „Große Zittauer Fastentuch“ von 1472 mit den beeindruckenden Maßen von 6,80 m x 8,20 m, welches im Museum „Kirche zum Heiligen Kreuz“ zu bewundern ist und das „Kleine Zittauer Fastentuch“ von 1573, das als einziges Arma Christi Tuch in Deutschland erhalten blieb und im Franziskanerkloster besichtigt werden kann. Den einstigen Verlauf der Stadtmauer zeichnet der Grüne Ring nach, ein städtebauliches Kunstwerk des 19./20. Jahrhunderts mit gepflegten Parkanlagen, Gesellschaftsbauten, Villen und Denkmalen.

Das heute ca. 28.000 Einwohner zählende Zittau ist eine lebendige Kultur- und Bildungsstadt. Mit vielbesuchten Inszenierungen schreibt das Gerhart-Hauptmann-Theater über 200 Jahre Theatergeschichte. Gaststätten, Cafés und Kneipen begrüßen ihre Gäste im stilvollen Ambiente. Etwa 4.000 junge Menschen aus über 30 Nationen studieren an der Hochschule Zittau/Görlitz und am Internationalen Hochschulinstitut Zittau. Auf Grund ihrer Lage im Dreiländereck sieht sich die Stadt Zittau als Bindeglied in einem Europa der offenen Grenzen. Daher sind die beiden Zittauer Fastentücher gleichzeitig das Zentrum der „Via Sacra“, einer neuen touristischen Route die zu einzigartigen sakralen Bauwerken und Kunstschätzen in der Oberlausitz, Niederschlesien und Nordböhmen führt.

Wandertouren

Unterkünfte

 

Tourist-Information Zittau
Markt 1 (Rathaus)
02763 Zittau
Telefon +49 (0) 3583 / 752200
Telefax +49 (0) 3583 / 752161

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www.zittau.de

 

Pulsnitz

Sachsens Pfefferkuchenstadt Pulsnitz gehört zur schönen Oberlausitz und ist schon in 20 Autobahnminuten von Dresden auf der A4 in Richtung Osten erreichbar. Verlässt man dann die Autobahn an der Abfahrt Pulsnitz sieht man nach zwei Kilometern die Stadt vom Eierberg aus in seinem ganzen Panorama vor sich liegen, umgeben von den Westlausitzer Höhenzügen, die sich hervorragend für Wanderungen oder auch als Radtouren eignen. Fährt man weiter ins Tal so überquert man am tiefsten Punkt das gleichnamige Flüsschen Pulsnitz, welches im Nachbarort Ohorn entspringt und bei Elsterwerda in die Schwarze Elster mündet. Dieses Gewässer gab einst der Stadt seinen Namen und bedeutet im slawischen langsam fließendes Gewässer. Früher bildete der Fluss die Grenze zwischen der Oberlausitz und der Mark Meißen. Deshalb finden sich in den Orten entlang des Flusses mehrfach Bezeichnungen „Meißner Seite“ und „Oberlausitzer Seite“ nach denen Ortsteile benannt sind. Die Stadt ist sehr geschichtsträchtig. Ihre erste Erwähnung geht auf das Jahr 1225 zurück. 1375 verlieh Kaiser Karl IV. ihr das Stadtrecht. Handwerk und Gewerbe blühten auf und sind bis heute hier zu finden. Dienstleistungen wie Handel, Gastronomie und Gesundheitsdienstleistungen prägen zusätzlich die Kleinstadtidylle.

Besonders erwähnenswert ist unter ihnen das Pfefferküchlerhandwerk. 1558 erhielten die Pulsnitzer Bäcker das Recht auch Pfefferkuchen zu backen. Deutschlandweit einmalig hier existiert bis heute dieses besondere Handwerk. Acht Handwerksbetriebe und eine Lebkuchen GmbH produzieren das markante würzige Gebäck ganzjährig auf Wochen- und Spezialmärkten Sachsens. Höhepunkt ist der am ersten Novemberwochenende stattfindende Pfefferkuchenmarkt, bei dem alle Pfefferküchler auf dem Markt gemeinsam ihre Waren anbieten, umrahmt von weiterem Markttreiben und kulturellen Einlagen. Ein Besuch lohnt sich jedoch zu jeder Jahreszeit. Im Museum Pfefferkuchenschauwerkstatt kann sich jeder selbst beim Backen und Verzieren von Pfefferkuchen ausprobieren mit langgelagertem Originalteig aus einem Handwerksbetrieb. Blaudruck, ein anderes altes seltenes Handwerk der Stadt können Besucher in vereinfachter Form als Textildruck mit Original-Modeln im Stadtmuseum ausprobieren. Führungen durch die Blaudruckwerkstatt mit 300-jähriger Tradition finden zusätzlich statt. Auch die einzig verbliebene Pulsnitzer Töpferei Jürgel mit langer Familientradition und auf historischen Standort lohnt einen Besuch.

Die Umgebung lädt zu zahlreichen Wander- und Radwandertouren ein, die leicht zu bewältigen sind und reichlich Erholungs- und Einkehrmöglichkeiten bieten. Die Landschaft in ihrer großen Abwechslung bietet genügend freie Ausblicke über landwirtschaftlich genutzte Flächen, dichte Mischwälder und romantische Flussläufe und weite Talauen.

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Stadtverwaltung Pulsnitz
Markt 1
01896 Pulsnitz Telefon +49 (0) 35955 / 8610
Telefax +49 (0) 35955 / 861109

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www.pulsnitz.de

 

Seifhennersdorf

Mitten in Karaseks Revier

Die Oberlausitzer Grenzstadt liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung. Hüben und drüben der Grenze kann man abwechslungsreiche Wanderungen und Ausflüge unternehmen. Das Kindererholungszentrum „Querxenland“, die Bildungs- und Begegnungsstätte „Windmühle“ und viele weitere Pensionen sowie modern eingerichtete Ferienwohnungen bieten ausreichend Quartier für einen niveauvollen Urlaub. Auch im Ort selbst gibt es viel zu entdecken.

Das attraktive Wald- und Erlebnisbad „Silberteich“ lädt Jung und Alt von Mai bis September zum Baden ein. In zwei regional typischen Umgebindehäusern befinden sich die größte sächsische private Puppensammlung und ein einzigartiges Eisenbahnmuseum. Der Lamahof und ein historischer Dreiseithof (Bulnheimscher Hof) ergänzen die familienfreundlichen Angebote. Im letzteren gibt es nicht nur zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, sondern hier finden auch regelmäßig Karaseks Naturmärkte mit sächsischen und böhmischen Naturproduktehändlern statt. Überhaupt spielt der legendäre Räuberhauptmann Karasek im Ort eine dominante Rolle. Man kann sich mit ihm auf eine spannende Schatzsuche begeben, ihm beim traditionellen Familienspaß im Querxenland erleben, das Karasek-Museum besuchen oder seinen Spuren auf dem Karasek-Ringwanderweg bzw. –Radweg folgen. Viel Spaß beim wandern in Seifhennersdorf.

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Karasekmuseum / Tourist-Information
Fremdenverkehrsverein
Nordstraße 21a
02782 Seifhennersdorf Telefon +49 (0) 3586 / 451567
Telefax +49 (0) 3586 / 451568

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www.seifhennersdorf.de