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Walchensee

Im herrlich bunten Teppich der oberbayerischen Landschaft

Der Luftkurort Walchensee gehört sicherlich zu den schönsten Fleckerln im herrlich bunten Teppich der oberbayerischen Landschaft und ist ein ideales Urlaubsziel für Aktivsportler, Naturliebhaber, Erholungssuchende und Familien.

An den Ufern verweilte Goethe auf seiner Reise nach Italien; der Märchenkönig Ludwig II. bestaunte diesen See auf seinen unzähligen Höhenwanderungen und ließ hier eine seiner schönsten Jagdhütten bauen.

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Der Maler Lovis Corinth lebte hier. Ihn haben die landschaftlichen Schönheiten der Berge und Täler wie auch die wechselnden, eindrucksvollen Farbkompositionen dieses Gebirgssees zu herrlichen Bildern inspiriert. Dorf Walchensee, Urfeld und Einsiedl passen sich ganz diesem Kleinod an. Sie bezaubern mit historischen Bauten, wie dem Margarethen-Kircherl auf der Halbinsel Zwergern sowie mit all den schmucken bayerischen Häusern mit den bunten Blumen auf den hübschen, geschnitzten Balkonen.

Der Walchensee ist einer der wenigen, noch unberührten Seen in den bayerischen Alpen, dessen Ufer überall frei zugänglich ist. Er ist rundum begehbar und vollkommen frei vom Schmutz und Lärm der Motorboote. Die wenig besiedelten Ufer bilden v. a. im Süden und Osten weitgehend naturbelassene Badestrände. Der Fischbestand in dem reinen Wasser zieht viele Angler an und die günstigen Windverhältnisse machen den See für Surfer und Segler attraktiv. Walchensee ist aber nicht nur ein Eldorado für Wassersportler! Unzählige Spazier-, Wander- und Radwege in allen Schwierigkeitsgraden rund um den See und in den Bergen laden Sie ein, die Natur, das Land und die Leute dieser zauberhaften Gegend kennen zu lernen.

Mit Bergschuhen und Rucksack lassen sich die traumhaften Wanderziele rund um den Walchensee am allerbesten erkunden. Im strahlenden Sonnenschein unter weißblauem Himmel und im Hintergrund immer das Glitzern des Sees – da locken die majestätischen Gipfel ganz besonders. Den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein werden die Bergfreunde wieder in aller Frühe eine ordentliche Brotzeit in ihren Rucksack packen und die Bergschuhe schnüren. So können sie die Morgenkühle ausnutzen, wenn sie über die ungezählten Wanderwegkilometer die Gipfel des Voralpenlandes bezwingen.

Auch auf Fernwanderwegen kann man die Wanderregion gut erreichen: ab 2010 auf dem Jakobsweg Isar–Loisach–Leutascher Ache–Inn, dem Prälatenweg, dem Maximiliansweg oder dem Europäischen Fernwanderweg E 4.

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Tourist Information Walchensee
Ringstr. 1
82432 Walchensee

Telefon +49 (0) 8858 / 411
Telefax +49 (0) 8858 / 275

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www.walchensee.de

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Wolfratshausen

Willkommen in der Flößerstadt

Eingebettet in eine zauberhafte und größtenteils unberührte Landschaft zwischen Loisach und Isar kann Wolfratshausen auf eine über 1000 jährige Geschichte zurückblicken. Die beiden Flüsse prägen seit Jahrhunderten das Bild der Region und verhalfen den Bürgern von Wolfratshausen durch die Flö-ßerei zu Ansehen und Wohlstand. Heute sind die geselligen Floßfahrten von Wolfratshausen nach München eine Attraktion für Touristen aus ganz Europa. Die Lage in der Ferienregion Tölzer Land, der nahe gelegene Starnberger See, ausgedehnte Rad- und Wanderwege, traumhaft gelegene Golfplätze, die guten Einkaufsmöglichkeiten und das breit gefächerte kulturelle Angebot machen die Flößerstadt zu einer lebens- und liebenswerten Kleinstadt im Herzen des bayerischen Oberlandes.

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Wolfratshausen – Die Flößerstadt

Wie von der Natur eingerahmt liegt Wolfratshausen zwischen den Flusstälern von Loisach und Isar, am Knotenpunkt zweier historisch wichtiger Verkehrsadern. Die beiden Flüsse prägten über Jahrhunderte das Bild der Region und verhalfen den Bürgern der Stadt durch die Flößerei zu Ansehen und Wohl-stand. Heute genießen die Floßfahrten als geselliges Freizeitvergnügen weit über die Region hinaus Bekanntheit. Die erlebnisreichen Fahrten auf der Isar durch die einmalige Flusslandschaft in die baye-rische Metropole München verbinden zahlreiche Touristen aus ganz Europa mit einem Besuch der schönen Flößerstadt Wolfratshausen.

Je nach Wasserstand benötigt ein Floß zwischen fünf und sieben Stunden für die 28 Kilometer lange Strecke zwischen Wolfratshausen und München-Thalkirchen. Während das Floß durch die geschützte Wildflusslandschaft der Pupplinger Au fährt, sorgen eine Musikkapelle und eine zünftige Brotzeit mit frisch gezapftem Bier für gute Stimmung an Bord. Eine spritziges Erlebnis auf der sonst gemütlichen Fahrt sind die sieben Floßrutschen, die an den Kraftwerksschleusen passiert werden müssen. Die Rutsche im Mühltal südlich von Kloster Schäftlarn überwindet 18 Höhenmeter auf einer Länge von 360 Metern und gilt damit als die längste Floßgasse der Welt. Ausgestattet mit Tischen und Bänken sowie einer Bordtoilette finden bis zu 60 Personen auf einem Floß Platz.

800 Jahre Flößerei in Wolfratshausen

Das Handwerk der Flößer ist mit der Geschichte von Wolfratshausen eng verwurzelt. Schon 1440 be-stand eine Flößerordnung und Wolfratshausen war seitdem ein zentraler Umschlagplatz für Flöße. Baumaterialien und große Lasten wurden auf Loisach und Isar bis München, über Inn und Donau weiter bis Wien und sogar bis zum Schwarzen Meer gebracht. Solange es noch keine Dampfmaschinen für Schifffahrt und Eisenbahn gab und der Benzinmotor noch keine Autos antrieb, galt das Floß auf Isar und Loisach als schnellstes und billigstes Transportmittel.

Der Bedarf an Holzlieferungen stieg vor allem wegen der wachsenden Bautätigkeit ab dem 13. Jahr-hundert in München an. So wurde das Holz zum Bau der Münchner Frauenkirche mit 1.400 Flößen aus dem Isarwinkel und dem Werdenfelser Land nach München geschafft. Zur Weltausstellung in Wien erfolgte im Jahr 1904 der Transport einer großen Brauerei-Sudpfanne. Von Lenggries und Garmisch wurden auch Kalk, Gips, Kreide sowie importierte Wolle, Seide und Rosinen befördert. Ende des 17. Jahrhunderts wurde ein regelmäßiger Personen- und Güterverkehr eingeführt. Nach einem Fahrplan aus dem Jahr 1854 fuhr jeden Montag ein Floß ab nach Landshut, Passau, Linz und Wien. Den Höhepunkt erreichte das Handwerk Mitte des 19. Jahrhunderts, als jährlich 5.800 Flöße die Wolfratshauser Lände passierten. Mit dem Ausbau der Straßen ging die Nutzung der Floße immer mehr zurück. Die Isartalbahn, die 1891 zwischen München und Wolfratshausen in Betrieb ging, ersetzte letztendlich das Floß als Transport-mittel. 1922 fuhr das letzte Floß von Wallgau nach München. Dafür erlebte die Floßfahrt ab 1903 ein Comeback als Vergnügungsfahrt. Heute nennt sich Wolfratshausen „Die Flößerstadt“, in Erinnerung an seine bewegte Geschichte und als Wahrzeichen für die immer noch gelebte Flößertradition.

Sehenswertes

Genießen Sie die Atmosphäre beim Einkaufsbummel in der historischen Altstadt, bei einem Spazier-gang mit Einkehrschwung am Loisachufer oder bei einer „Besteigung“ des Wolfratshausener Bergs, der eine fabelhafte Aussicht über die Stadt bis zu den Alpen bietet. Lernen Sie über die 1000jährige Geschichte und Gepflogenheiten der Bewohner Wolfratshausens im Heimatmuseum oder verbringen Sie einen märchenhaften Tag mit Ihren Kindern im Freizeitpark Märchenwald. In dem kompakten Stadtzentrum Wolfratshausens liegen alle Sehenswürdigkeiten und Geschäfte in bequemer Fußnähe.

Wolfratshausen aktiv erleben

Die schönsten Seiten von Wolfratshausen lassen sich am besten zu Fuß erkunden. Verschiedene Themenwege führen entlang der historischen, städtebaulichen und gesellschaftlichen Höhepunkte der Stadt.

Kapellen und Kirchen

Die Pfarrkirche St. Michael aus dem Jahr 1484 ist der erste für Wolfratshausen datierbare Kirchenbau. Die evangelische Kirchengemeinde St. Michael ist von dem Künstler Hermann Neuhaus geprägt, der dieser Kirche nicht zuletzt durch seine charakteristische Farbgebung und Ornamentik einen unverwechselbaren Stil verlieh. Der loh-nenswerte Spaziergang führt weiter zu dem romantisch an einem bewaldeten Hang gelegenen Kalvarienberg mit einem im 18. Jahrhundert entstandenen Kreuzweg. Auf gepflegten Stufen steigt man von der Frauenkapelle bergauf bis zur Dreifaltigkeitskapelle, entlang der kleinen Kapellenhäuschen mit aus Holz geschnitzten Darstellungen der Passion Christi, die zum Teil aus der Hand des Rokoko-Bildhauers Philipp Rämpl stammen.

Loisachrundweg – auf den Spuren der Flößer

Auch wenn die Loisach mit " die Liebliche " übersetzt wird war sie in früheren Zeiten oft ein reißender Strom. Ihr Wasser wurde im Alltag zum Putzen, Waschen und für die kleinen Gärten gebraucht, entlang der Loisach siedelten sich Gewerbe wie die Hammerschmiede und die Glashütte an. Von der Andreasbrücke kann man noch heute die Gartenzugänge vom Untermarkt zur Loisach sehen. Der Loisachrundweg zeigt einen Blick auf die Stadt aus der Flussperspektive und führt zu den Stationen der Flößer wie dem Kastenmühlwehr und der Floßlände.

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Touristinfo im Rathaus Wolfratshausen
Marienplatz 1
82515 Wolfratshausen

Telefon +49 (0) 8171 / 214 0
Telefax +49 (0) 8171 / 214 150

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www.tourismus.wolfratshausen.de

„jachenau

Jachenau

Südseite der Benediktenwand und nahe am Walchensee

Die Jachenau, der staatlich anerkannte Erholungsort in den oberbayrischen Bergen liegt 80 km südlich von München, zwischen Bad Tölz und Garmisch-Partenkirchen, an der Südseite der Benediktenwand und nahe am Walchensee. Mit ihren 900 Einwohner ist das Sonnental Jachenau die kleinste eigenständige Gemeinde in Bayern.Das Wanderparadies Jachenau bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten durch blühende Wiesen, sonnige Almen oder schattigen Wäldern zu wandern. Der Walchensee mit seinem 15 km frei zugänglichem Ufer ist ein beliebter Bade- und Surfsee für die ganze Familie.

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Im Winter bietet die Jachenau rund 30 km geräumte Winterwanderwege, 35 km klassisch und 20 km Skating-Loipen. Zur Freude der Langläufer sind die Winter hier meist recht lang.

Die Jachenau erweckt für viele Gäste den Eindruck, als sei die Zeit hier stillgestanden. Reich bewaldete Berghänge, stattliche Bauernhäuser und kleinere Siedlungen mit liebevoll gepflegten Häusern begleiten den Weg des Besuchers bis zum Dorf. Besonders sehenswert ist die Barockkirche, Wasserfall, Rappinschlucht, Röhrmoostal, Lüftlmalereien.

Eine Begegnung mit der alten Tradition – Einklang von Natur und bayrischer Kultur. Bei uns fühlen sie noch die Ruhe vergangener Zeiten, erleben sie echtes, bodenständiges Brauchtum – dem neuen aufgeschlossen und voller Lebensfreude. Heimatabende, Sommerfeste, Konzerte der Blaskapelle und Lichtbilderabende dienen ihrer Unterhaltung. Wir Einheimische sind gerne dabei und feiern mit ihnen. Gerade dies trägt zur besonderen, von den Stammgästen geschätzten, familiären und gemütlichen Atmosphäre in der Jachenau bei.

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Gästeinformation Jachenau
Dorf 51 ½
83676 Jachenau

Telefon +49 (0) 8043 / 919891
Telefax +49 (0) 8043 / 413

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www.jachenau.de

„icking

Icking

Die „Perle des Isartals“

Wie beliebt Icking, die „Perle des Isartals“ als Ausgangs- und Zielpunkt von Wanderungen und Spaziergängen seit jeher war, belegen Wanderführer vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Wurde vor rund 100 Jahren die Isartalbahn als Transportmittel in den Süden Münchens genutzt, ist Icking heute bequem mit der S-Bahn (S 7) zu erreichen. Hier finden Sie im Winter die bestens präparierte Langlaufloipe des Wintersportvereins Icking (WSVI) in Walchstadt und von Frühjahr bis Herbst zahlreiche Rundwege, die herrlichste Ausblicke auf das grandiose Bergpanorama von der Zugspitze bis zu den Chiemgauer Bergen bieten.

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Unvergesslich ist die Aussicht vom Isarhochufer in eine der letzten intakten Wildflusslandschaften Europas. Auch entlang der Isar finden Sie leichte Spazier- und Radwege, die mit einem erfrischenden Bad in Isar oder Eissee verbunden werden können oder Sie in die einzigartigen nacheiszeitlichen Schneeheide-Kieferwälder der Pupplinger Au führen, die auch berühmt für ihre Orchideenvielfalt ist. Begleiten Sie entlang der Isar die Flöße, die sich von Wolfratshausen bis Talkirchen treiben lassen.

Leicht lässt sich auch die Kultur in den Mittelpunkt der Wanderungen rücken, etwa beim Besuch des Hollerhauses in Irschenhausen, wo regelmäßig Kunstausstellungen und Dichterlesungen stattfinden. Gleiches gilt für verschiedene Konzertreihen oder Galerien in unserer Gegend. Hautnah erlebbar werden Kunst und Künstler zu den Ateliertagen, die meist im Juni jeden Jahres organisiert werden und bei denen zahlreiche hiesige Künstler ihre Türen öffnen und ihr Schaffen präsentieren.

Sie können bei uns ihren Ausflug mit Familie, Kindern oder Älteren zum Spaziergehen, Wandern, Radln, Skilanglaufen und für Kunst- und Kulturgenuss in herrlicher Landschaft mit einem gemütlichen Wirtshausbesuch bei bester traditioneller und moderner bayerischer Küche verbinden. Entscheiden Sie, ob im schattigen Biergarten, auf sonniger Terrasse oder in altbayerischer Wirtsstube. Die Möglichkeiten sind vielfältig bei uns, probieren Sie es doch einmal aus!

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Gemeinde Icking
Mittenwalder Straße 6
82057 Icking

Telefon +49 (0) 8178 / 92000
Telefax +49 (0) 8178 / 920050

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www.icking.de

„geretsried

Geretsried

Rund 40 km südlich der Bayerischen Landeshauptstadt München

Geretsried liegt rund 40 km südlich der Bayerischen Landeshauptstadt München und stellt mit ca. 24000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen dar. Die junge Stadt im Isartal wurde erst 1950 als Gemeinde gegründet und 1970 zur Stadt erhoben. Je nach Interesse, gibt es für jeden eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten in der Stadt und der näheren Umgebung. Für Naturfreunde bietet die Isar, der nahe gelegene Starnberger See und die Alpen unbegrenzte Erholungs- und Ausflugsmöglichkeiten. Wanderer und Radler können sowohl auf den überregionalen Wegen, wie beispielsweise der Via Bavarica Tyrolensis, dem Isarradweg oder dem Jakobsweg die Natur und Bewegung genießen als auch innerorts auf den verschiedenen Nordic-Walking Routen den Kreislauf in Schwung bringen.

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Auf dem "Weg der Geschichte" werden an rund 50 Stationen die Besucher über besondere Begebenheiten und Personen aus der Geschichte des Ortes informiert. Kunstinteressierte finden während der Sommermonate im direkt an der Isar gelegenen Kunstbunker Ausstellungen zeitgenössischer Maler und Bildhauer. Im Ortsteil Gelting zählen die barocke Kirche St. Benedikt und die denkmalgeschützte Huf- und Wagenschmiede zu den Sehenswürdigkeiten. Genießen Sie anschließend in unseren freundlichen Gaststuben und Restaurants die gutbürgerliche Küche oder lassen Sie sich durch unsere internationalen Spezialitäten verwöhnen. Fernreisende haben die Möglichkeit über die Verkehrsanbindung durch die B11, A95, A8, eine eigene Stadtbuslinie und den nahen S-Bahn Anschluss Geretsried zu erreichen.

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Stadt Geretsried
Karl-Lederer-Platz 1
82538 Geretsried

Telefon +49 (0) 8171 / 62980
Telefax +49 (0) 8171 / 629869

„gaissach

Gaißach

Abwechslungsreiche Routen zum Wandern

Gaißach mit seinen knapp 3000 Einwohnern ist eine großflächige Gemeinde, die abwechslungsreiche Routen zum Wandern bietet. Auf ruhigen Wegen im Hochmoor pirschen, durch die „Traten“, unsere denkmalgeschützte Auen- und Heckenlandschaft streifen, dem Verlauf der Isar oder den Wildbächen Gaißach und Steinbach folgen, oder über ungefährliche Pfade bis auf 1330 m zum Rechelkopf steigen. Auf Schritt und Tritt begleitet sie in der Kräutererlebnisregion ruhige Natur, reine Luft und das Bilderbuchpanorama des Karwendelgebirges. Mit regionalen Spezialitäten und deftigen Schmankerl lässt sich sowohl Hunger und Durst bestens stillen.

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In Gaißach wird ursprüngliches Brauchtum und bayerische Gemütlichkeit gelebt. Bei der Fronleichnamsprozession oder am Michaelis-Tag zu ehren des örtlichen Schutzpatrons präsentieren sich die Gebirgsschützen und Schalkfrauen eindrucksvoll in ihren edlen Trachten. Anlässlich der bekannten Leonhardifahrt in Bad Tölz am 6. November schließen sich die Gaißacher mit eigenen Pferdegespannen dem Umzug an. „Die dritte Raß“, wie die Gaißacher auch genannt werden, kann live erleben, wer an einem schneereichen Sonntag in der Faschingszeit den tollkühnen Sprüngen beim Schnabler- und Schlittenrennen zuschaut. Rund um Gaißach gibt es viele weitere Gelegenheiten nicht nur Landschaft sondern auch Kultur zu erwandern. Die barocke Pfarrkirche „St. Michael“ in Gaißach, Kloster Benediktbeuern und Reutberg, Franz-Marc-Museum am Kochelsee oder das Schloß Herrenchiemsee. Etwa 1 Fahrstunde entfernt, bieten München, Salzburg oder Innsbruck Anreize für jeden Geschmack. Wer nach seinen Wandererlebnissen in Gaißach übernachten will, findet zu moderaten Preisen auf dem Bauernhof, in einer privaten Unterkunft oder einem Gasthauszimmer sicher ein ruhiges Kissen zum träumen – „Gaißach - Da fühl ich mich Wohl!“

 

 

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Unterkünfte

 

 

Gemeinde Gaißach
Bahnhofstr. 8
83674 Gaißach

Telefon +49 (0) 8041 / 804715
Telefax +49 (0) 8041 / 804709

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www.gaissach.de

„eurasburg

Eurasburg

Herrliche Lage nahe des Starnberger Sees

Die herrliche Lage nahe des Starnberger Sees bewog wahrscheinlich die ersten Iringer die alte Iringsburg im Loisachtal zu errichten. Die Hofmark der Iringer – die der Gemeinde den Namen gab – reichte von Herrnhausen bis zum Starnberger See und von Wolfratshausen bis an das Gebiet des Klosters Benediktbeuern. Albert von Iringsburg wurde als Anhänger Kaiser Heinrichs IV. von Papst Gregor mit dem Kirchenbann belegt.Als Sühne für ihren Ehemann und Vater gründeten Berta von Iringsburg und ihre Söhne Otto und Eberhard im Jahre 1121 das Augustinerstift Beuerberg, das heutige Kloster der Salesianerinnen. Das Kloster betreute die kirchlichen Einrichtungen der ganzen Hofmark.

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Das Wappen der Gemeinde resultiert aus der Gründung Eurasburgs und des Augustinerklosters in Beuerberg. Der „Leuchtenberger“ Herzog Albrecht VI. ließ 1626 die alte Iringsburg abreißen. Das heutige Schloss wurde nach den Plänen des berühmten Peter Candid im Stil der Spätrenaissance erbaut. Dieses Schloss fiel 1976 mitsamt seiner wertvollen Innenausstattung einem Brand zum Opfer. Im wieder aufgebauten Schloss befinden sich heute ausschließlich Eigentumswohnungen.

Seit der Gebietsreform von 1978 beträgt die Fläche der Gemeinde Eurasburg, die aus 52 Ortsteilen besteht, 40,9 qkm. Die Gemeinde Eurasburg hat ca. 4.400 Einwohner.

 

 

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Unterkünfte

 

 

Gemeinde Eurasburg
Beuerberger Str. 10
82547 Eurasburg

Telefon +49 (0) 8179 / 94760
Telefax +49 (0) 8179 / 947629

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www.eurasburg.de

„dietramszell

Dietramszell

Von der Entstehung bis heute

Dietramszell im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen liegt zwischen München und Bad Tölz, im Westen begrenzt von der grünen Isar, inmitten der voralpenländischen Moränenlandschaft. Die Ortsgeschichte von Dietramszell beginnt mit der Gründung des Klosters im Jahre 1098. Zwei fromme Männer, Otto von Berengar und der Priester Dietram ließen sich in der Gegend des heutigen Klostergutes Reith zu einem beschaulichen Leben als Einsiedler nieder und erbauten eine kleine Zelle und Kirche, die dem heiligen Martin geweiht war, woher der Ort seinen ursprünglichen Namen „Martinszell“ erhielt. Am 3. April 1147 starb der Klostergründer Dietram; die Einweihung seines Klosters 1156 durfte er nicht mehr erleben. Nach seinem Tode wurde Martinszell in „Dietramszell“ umbenannt. Trotz vieler Brände, Kriege und Missernten wurde das Kloster immer wieder aufgebaut und kam in den Besitz der Augustiner Chorherren im Kloster Tegernsee.

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Unter Probst Petrus Offner wurde die jetzige Klosterkirche „St. Martin“ errichtet. Sein Nachfolger, Dietram II. Hipper, errichtete in seiner 26-jährigen Regierungszeit den größten Teil des heutigen Klosters sowie die jetzige Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in ihrer barocken Pracht. Während der Säkularisation mussten 1803 die Augustiner Chorherren das Kloster verlassen. Bei der Versteigerung erwarb Matthias von Schilcher große Teile des Klosters nebst den beiden landwirtschaftlichen Betrieben Sonnen- und Nordhof, der Ziegelei, dem Kalkofen, der Brauerei und Schenke sowie von 487 Tagwerk Land und 2200 Tagwerk Wald. In drei Flügeln des Klosters zogen die Klarissinnen aus dem Angerkloster in München vorübergehend ein.

1831 kamen die Salesianerinnen von Indersdorf mit den Zöglingen ihres Institutes. Die Mädchenschule, früher vorwiegend von Töchtern aus Adels- oder Offiziersfamilien besucht, musste nur während der Hitlerzeit vorübergehend geschlossen werden. 1958 kauften die Salesianerinnen die versteigerten Teile des Klosters zurück und führten ab dann eine Madchenrealschule mit Internat, die bis zum Jahre 1990 bestand. In den Räumlichkeiten sind jetzt eine Montessori-Schule und ein gemeindlicher Kindergarten untergebracht. Heute bewohnen nur noch wenige Schwestern das Kloster. Im Zuge der Gebietsreform entstand in den Jahren 1972 und 1978 die "neue" Gemeinde Dietramszell. Durch den freiwilligen Zusammenschluß der kleinen Landgemeinden Baiernrain, Dietramszell, Föggenbeuern, Linden und Manhartshofen wurde bereits 1972 der Grundstock für die Großgemeinde gelegt. Die große Mehrheit der Wahlbeteiligten (84 %) sprach sich für den durch das Kloster geprägten Gemeindenamen Dietramszell aus. Noch im selben Jahr beteiligten sich 75 % der Ascholdinger Wahlberechtigen an einem Bürgerentscheid und stimmten mit 92 % für den Anschluß an die Gemeinde Dietramszell. 1978 wurde nach vielen zähen Verhandlungen die Gemeinde Kirchbichel geteilt. Der nördliche Teil, das Gebiet Hechenberg, hatte sich in einer Bürgerbefragung für den Anschluß an die Gemeinde Dietramszell entschieden. Der Gemeinderat regte den Entwurf eines Gemeindewappens an. 1977 genehmigte die Regierung von Oberbayern der Gemeinde Dietramszell die Annahme eines Wappens und das Führen einer Fahne.

Definition

In Blau ein erhöhter silberner Wellenbalken, überdeckt von einem geöffneten silbernen Zelt mit goldenem Knopf auf der Kuppe, in der M-förmigen roten Öffnung ein sechsstrahliger goldener Stern. Die Gemeinde hat seit 1978 eine Größe von rd. 100 qkm mit etwa 60 Ortschaften, Weilern und Einöden. Das gemeindliche Straßennetz umfasst ca. 109 km. Im Jahr 2008 leben ca. 5000 Bürger in der Gemeinde. Sie werden durch unsere Bürgermeisterin Leni Gröbmaier und 20 Gemeinderäte vertreten. Sitz der Gemeindeverwaltung und Standort der Grund- und Hauptschule ist der Klosterort Dietramszell. Alle Gemeindeteile haben ihre eigene wechselvolle Geschichte, die mitunter bis ins frühe Mittelalter zurückreicht. Vereinzelte Bodendenkmäler in einigen Gemeindebereichen weisen sogar auf Besiedelung in vorgeschichtlicher Zeit hin. Sehr alte, bereits Ende des 8., Anfang des 9. Jahrhunderts in Urkunden erwähnte Orte sind: Hechenberg, Ascholding, Thankirchen und Steingau.

Wer mehr über die Geschichte der Gemeinde und ihrer einzelnen Ortsteile wissen möchte, dem steht mittlerweile ein umfangreiches Angebot an Chroniken und Aufsätzen zur Verfügung.

 

 

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Gemeinde Dietramszell
Am Richteranger 10
83623 Dietramszell

Telefon +49 (0) 8027 / 90580
Telefax +49 (0) 8027 / 905823

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www.dietramszell.de

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„bichl

Bichl

Die Gemeinde

Die Siedlung Bichl gehörte seit der Gründung des Klosters Benediktbeuern (739/40) zu dessen Grundbesitz und wurde 1048 erstmals urkundlich erwähnt. Der markante Hügel, auf dem heute die schöne Dorfkirche steht, gab dem Ort seinen Namen (Puhil, Puhila, Bühel ... Bichl). Die damaligen Siedler (Bauern) waren dem Kloster gegenüber abgabenpflichtig (Geld, Naturalien, Frondienst), bis ab 1803 (Säkularisation) der Grund- und Hofbesitz allmählich in die Hand der Bauern überging. Die Entwicklung des Dorfes erlitt 1634 einen schweren Rückschlag. Damals raffte die Pest nahezu alle Einwohner dahin. Viele Höfe blieben auf Jahre verwaist. (Siehe Votivbild in der Friedhofskapelle). Danach ging es allmählich wieder aufwärts.

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Wirtschaftlicher Aufschwung

Es entstanden hauptsächlich entlang des Dorfbaches mehrere Mühlen (Zement - Mehl - Öl), Sägewerke, eine Hammerschmiede, Zement- und Ziegelöfen, von denen aus große Teile des Klosterlandes mit Baumaterialien beliefert wurden. Auch 7 Webstühle waren im Ort.

Hochbegabte Bau- und Kunsthandwerker brachte das Dorf hervor oder siedelten in Bichl an. Diese waren maßgeblich an den Baumaßnahmen im Klostergebiet beteiligt. Sie bildeten sozusagen während der Barockzeit den Bautrupp des Klosters. Hier wären vor allem zu nennen: Michael Ötschmann, Balthasar Hainz, Michael März, Johann Achmiller, der nach Ungarn ausgewanderte Johann Hölbling und später der Optiker Georg Merz, der 1839 die Fraunhofer-Glashütte übernahm.

Bichl als Verkehrsknotenpunkt

Die geografische Lage brachte es mit sich, daß Bichl schon sehr früh Verkehrsknotenpunkt war. Ein keltischer Saumschlag, später Römerstraße, danach bedeutende Salzstraße Reichenhall - Lindau, führte in Ost-Westrichtung durch Bichl. In Nord-Südrichtung gab es schon sehr früh einen 1492 zur Straße ausgebauten Saumpfad nach Italien. Auch die Loisachflößerei war bis 1892 von großer Bedeutung. 1898 wurde Bichl an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Bichl wurde 1822 selbständige Gemeinde und ging 1978 eine Verwaltungsgemeinschaft mit Benediktbeuern ein. Bichl hat z. Zt. knapp 2100 Einwohner.

Kunst und Kultur

Bichl besitzt wohl eine der eindruckvollsten Dorfkirchen Oberbayerns. Auf dem Bühel entstand erstmals Mitte des 12. Jahrhunderts eine romanische Kirche. Diese wurde 1672 von Caspar Feichtmayr mit einem neuen Turm versehen. 1751 - 53 errichtete der zu jener Zeit bedeutendste süddeutsche Architekt Johann Michael Fischer, unter Beibehaltung des Turmes von Feichtmayr, eine neue St. Georgskirche. Der Tiroler Johann Jakob Zeiller schuf die Fresken, Johann Baptist Straub den Hauptaltar und Martin Heigl die beiden Seitenaltäre.

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Gemeinde Bichl
Kocheler Straße 9
83673 Bichl

Telefon +49 (0) 8857 / 238
Telefax +49 (0) 8857 / 697838

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www.bichl.de

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„benediktbeuern

Benediktbeuern

Natur und Kultur im Klosterland entdecken

Benediktbeuern besticht durch seine attraktive Lage am Fuße der Benediktenwand (1.801m) und am Rande des Loisach-Kochelsee-Moores. Schon von weitem grüßen die Zwiebeltürme des ältesten Klosters Oberbayerns, das um 725 gegründet und 739 vom Hl. Bonifatius geweiht wurde. Noch heute ist der Ort geistiger und kultureller Mittelpunkt des Tölzer Landes. Sehenswert sind die barocke Klosteranlage mit der päpstlichen Basilika St. Benedikt, die im Rokoko ausgestattete Anastasiakapelle, die Fraunhofer Glashütte sowie das weitläufige Naturlehrgebiet. Führungen durch das Kloster, in dem seit 1930 die Salesianer Don Boscos wirken, werden regelmäßig angeboten.

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Viele Wanderwege führen in die herrliche Natur des Moores oder laden zu faszinierenden Bergtouren ein – allen voran auf die Benediktenwand. Das weitläufige Radwegenetz bietet zahlreiche Möglichkeiten, die abwechslungsreiche Umgebung auf zwei Rädern zu erkunden. Auch Mountainbiker kommen hier auf ihre Kosten. Das beheizte Alpenwarmbad lädt von Mitte Mai bis Mitte September zum Schwimmen ein.

Benediktbeuern liegt gleich an mehreren wichtigen touristischen Routen: dem Prälatenweg von Kochel nach Marktoberdorf, dem Bodensee-Königssee-Radweg von Lindau nach Berchtesgaden und an der Deutschen Alpenstraße von Lindau nach Berchtesgaden. Auch der Jakobsweg Isar–Loisach–Leutascher Ache–Inn führt durch das Klosterdorf.

Kulturinteressierte finden in Benediktbeuern ein überaus reiches Angebot an hochkarätigen Konzerten von Kammermusik im Barocksaal bis zu Open-Air-Events im Maierhof. Unverfälschtes Brauchtum kann man bei der ältesten Fronleichnamsprozession Bayerns, bei der traditionellen Leonhardifahrt mit etwa 50 Pferdegespannen, beim altbayerischen Christkindlmarkt sowie bei zahlreichen weiteren Gelegenheiten erleben.

Naturfreunde kommen ebenfalls voll auf ihre Kosten – beim Erkunden der Erlebnisbiotope und der Lehrpfade oder bei der Veranstaltungsreihe „Natursommer im Loisachtal“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Jung und Alt bei Exkursionen und Aktionen mit den Eigenarten der Voralpenlandschaft vertraut zu machen.

 

 

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Gästeinformation Benediktbeuern
Prälatenstr. 3
83671 Benediktbeuern

Telefon +49 (0) 8857 / 248
Telefax +49 (0) 8857 / 9470

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www.benediktbeuern.de

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