Fränkische Schweiz

Fränkische Schweiz (11)

Wandern in Wiesenttal

Wiesenttal

Natur und Kultur

Die ältesten Luftkurorte der Region, Muggendorf und Streitberg, Teil der Gemeinde Markt Wiesenttal, liegen im Herzen der Fränkischen Schweiz zwischen Nürnberg, Bamberg und Bayreuth.Das gelungene Zusammenspiel von Natur und Kultur hat einen Landstrich von bezaubernder Harmonie hervorgebracht. Die bizarren Dolomitfelsen, gekrönt von den Burgruinen Neideck und Streitberg, geheimnisvolle Höhlen, romantische Täler und herrliche Wälder fesseln die Blicke unserer Besucher.

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Auf Schritt und Tritt entpuppt sich eine Entdeckungsreise zur Begegnung mit längst verloren Geglaubtem. Rasch lässt man den Alltag hinter sich und die Seele baumeln.Ob blumenteppichüberzogene Wiesen, goldgelbe Kornfelder, das bunte Laub der Herbstwälder oder eine glitzernde Schneedecke – jede Jahreszeit hat hier ihren besonderen Reiz. Den Markt Wiesenttal, bekannt als das Wanderzentrum der Fränkischen Schweiz, zeichnet ein vorbildlich gepflegtes Wanderwegenetz aus. Der erste zertifizierte Wanderweg Bayerns, der Frankenweg, führt direkt durch unser Gemeindegebiet. Nach einer Wanderung erfrischen Sie ein paar Bahnen in unserem Familienschwimmbad oder ein wenig Wassertreten in einer unserer Kneippanlagen. Nicht nur dem Wanderer hat das Wiesenttal etwas zu bieten. Ein Schnupperkurs im Bogenschießen oder Klettern sind nur einige unserer vielen sportiven Angebote.

Binghöhle: Besuchen Sie die Binghöhle in Streitberg, eine der schönsten Tropfstein-Galerie-Höhlen, die bereits seit 1905 als Schauhöhle erschlossen ist. Gut geschulte Führer begleiten die Touren. Bei einer gleichbleibenden Höhlentemperatur von 9°C ist dieser Spaziergang durch den Berg eine erfrischende Abkühlung in der heißen Sommerzeit oder aber auch eine trockene Alternative für Regentage. Mächtige Felsbänke, kristalline Sinterformationen und phantastische Tropfsteingebilde prägen das Bild dieses ausgetrockneten fossilen Flusslaufes, der sich auf eine Länge von 300 m erstreckt und in seiner Geologie einzigartig ist. Vor allem für Kinder sind von dieser Erlebniswelt unter der Erde fasziniert. Kleine und große Forscher können im Rahmen einer speziellen Kinderführung auf Entdeckungsreise in die Welt der ewigen Dunkelheit gehen. | Ruine Neideck: Nicht mehr nur als Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz präsentiert sich die mächtige Burgruine Neideck erhaben über dem Wiesenttal, sondern auch als archäologischer Park, der interessierte Besucher über historische Zusammenhänge aufklärt. Die Burgruine Neideck mit ihrer imposanten Größe beeindruckt bereits mit den erhaltenen Mauerresten und ihrem Wohnturm, der die Neideck prägt. Die archäologischen Untersuchungen erbrachten, dass die Besiedlung auf dem Bergsporn bis in die Bronzezeit zurückreicht. Der Wohnturm verfügt auch über ein Treppensystem, das es dem Besucher erlaubt, in luftiger Höhe die Aussicht über das Wiesenttal zu genießen..

Museumsbahn: Was im April 1974 mit einigen eisenbahnbegeisterten Idealisten begann, entwickelte sich nicht nur zu einem starken Verein, sondern auch zu einem Eisenbahnverkehrsunternehmen mit eigener, 16 Kilometer langer, Bahnstrecke und über 25.000 Fahrgästen pro Jahr. Die ältesten Dampfloks, die hier auf Frankens erster Museumsbahn im Dienst stehen, sind rund 80 Jahre alt. Die Loks der Baureihe 64 befuhren bis in die 1960´er Jahre die Strecke im Wiesenttal.An der Haltestelle in Muggendorf hat das Informationszentrum des Naturparks Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst, als erstes seiner Region, im ehemaligen Bahnhofsgebäude seine Heimat gefunden. Großflächige Schautafeln, teilweise mit Bildschirmen ausgestattet, geben wertvolle Informationen über den Naturpark in anschaulicher Weise an die Gäste weiter. Geologische Besonderheiten werden dem Besucher hier ebenso nahegebracht wie die einzigartige Flora und Fauna, kulinarische Besonderheiten, Brauchtum und Geschichtliches. Für die Museumsbahn wurde der ehemalige Dienstraum umgestaltet. Neben einer großzügigen Modellbahnanlage ist auch das intakte Stellwerk zu betrachten. Der ehemalige Kohlenkeller wurde, durch Einbau einer Glasscheibe im Fußboden, zum Betrachten von Höhlenforschungsarbeiten sichtbar gemacht. | Höhlenruine Riesenburg (Versturzhöhle): Die Riesenburg stellt die Überreste einer ausgedehnten Karsthöhle aus sog. Frankendolomit dar, die durch die Einwirkung von Wasser entstand. Mehrere Felsbögen mit einer Spannweite bis zu 11,5 m zeigen ein einzigartiges Naturschauspiel. Die Gesamtlänge der im Frankendolomit angelegten Höhle beträgt 43 m bei einer Höhendifferenz von 25 m. Die Naturbrücken und Felsen sind Überreste eines eingestürzten Höhlendaches. Seit Juli 2007 gehört die Riesenburg offiziell zu den 100 bedeutendsten geologischen Naturwundern Bayerns und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Impressionen

 

 

Touristinformation Muggendorf/Streitberg
Forchheimer Straße 8

91346 Wiesenttal Telefon +49 (0) 9196 / 929931
Telefax +49 (0) 9196 / 929930

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www.wiesenttal.de

Wandern in Waischenfeld

Waischenfeld

Waischenfeld hat viel zu bieten:

Eingebettet im wildromantischen Tal der Wiesent, ist unser Ort mit seinen 3.300 Einwohnern durch seine Burganlage mit dem „Steinernen Beutel“, einem ehemaligen Wehrturm, der wie ein überdimensionaler „Bleistift“ in den Himmel zeigt und recht eindrucksvoll die Lage des mittelalterlichen Städtchens schon von Weitem „markiert“. Bestens beschilderte Wanderwege, fachwerkgesäumte Häuserzeilen, die Nähe zur Therme Obernsees, bekannt gute preiswerte Gastronomie, urige, gemütliche Wirtshäuser, darunter 3 Brauereien, ein sehr schön gelegenes, beheiztes Freibad und vieles mehr machen unseren Ort zu einem Zentrum für Familienurlauber und Aktive.

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Eine Besonderheit in Waischenfeld ist das stadteigene fast 2 Kilometer lange Fischwasser und zwei Fliegenfischerschulen, in denen man die Königsdisziplin – das Fliegenfischen erlernen kann.

Eine große Vielfalt an Vereinen bietet unseren Gästen und der heimischen Bevölkerung durchs ganze Jahr eine Vielzahl an Veranstaltungen und ein großes Betätigungsfeld.

Doch Waischenfeld hat mehr zu bieten:

Die seit einigen Jahren von der Tourist-Information Waischenfeld angebotenen Brauereiwanderungen haben sich mittlerweile zum „Wanderhighlight“ der Fränkischen Schweiz entwickelt.

Die Wegstrecke, die es zurückzulegen gilt, beträgt circa 16 Kilometer. Aber keine Sorge: Sechsmal zwischendurch heißt es "tanken" und "erholen". Nach ca. 7,5 Stunden endet der offizielle Teil der Wanderung beim Bier der sechsten und letzten Brauerei im Gasthaus zum Wolf. Hier warten bereits die reichlich belegten Brotzeitteller auf die hungrigen „Bierwanderer“, aber nur, wenn diese spätestens vor Wanderbeginn bestellt wurden. Hier bekommt jeder erfolgreiche Wanderteil-nehmer seine Urkunde „Trinkfester Brauereiwanderer der Fränkischen Schweiz“ ausgehändigt!

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Tourist-Information Waischenfeld
Bischof-Nausea-Platz 2 (Rathaus II)
91344 Waischenfeld

Telefon +49 (0) 9202 / 960117
Telefax +49 (0) 9202 / 960129

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www.waischenfeld.de

„trubachtal

Trubachtal

In Obertrubach kommen Wanderer, Naturliebhaber und Genießer voll auf ihre Kosten!

Einmalig ist die Kulisse um Obertrubach; unzählige Felsen rahmen Obertrubach förmlich ein. Gemütliche Gasthäuser laden zum Einkehren ein: hier kommen typisch fränkische Gerichte und Köstlichkeiten aus regionalen Erzeugnissen auf den Tisch! Nehmen Sie sich eine Auszeit und lassen Sie die besondere Atmosphäre auf sich wirken. Wandern Sie in landschaftlicher Schönheit, vorbei an alten Mühlen, Burgen und Ruinen, durch kleine Dörfer auf einem der gut gepflegten Wege im Wanderparadies Trubachtal. Das große Plus liegt in Vielfältigkeit und Qualität. Das Wanderkonzept bietet Wandern auf höchstem Niveau. Die Grundlagen bilden die Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbandes. 14 Themenwege mit Infotafeln ausgestattet, informieren über Geschichte und Besonderheiten des Trubachtales, wie Kultur, Karstquellen, Mühlen, landschaftliche Entwicklung, Klettern im Trubachtal, Streuobstwiesen, historische Plätze u. v. m.

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Rund 500 Kilometer Wanderstrecken stehen zur Verfügung. Schritt für Schritt kann man im Wanderparadies Trubachtal Natur, Geschichte und Kultur in 36 Orten entdecken. Das neue 140-seitige Wanderbuch mit Karte erhalten Sie für 5,50 Euro bei der Tourist-Info Obertrubach. Auf Naturbegeisterte warten Wildkräuter und seltene Pflanzen. An den Felsen brüten Uhu und Wanderfalke und auf sonnendurchfluteten Blumenwiesen tummeln sich seltene Schmetterlinge. Heimische Tiere finden in den Wäldern um Obertrubach noch Unterschlupf und Rückzugsgebiete. Es gibt interessante Wanderwege für Familien.

Bewegung macht Spaß!

Das Trubachtal ist auch in vielen Nationen ein bekanntes Klettergebiet: Begeisterte Kletterer können auf Ihrer Tour beobachtet werden. Sie messen ihr Können und wetteifern miteinander an den unzähligen Kletterfelsen mit Schwierigkeitsgraden von einfach bis hochalpin. Rotpunktklettern wurde hier erfunden. Für Groß und klein lohnt der Besuch im Kletter-Infozentrum in Obertrubach. Gleich nebenan lädt ein Erlebnisspielplatz mit Boulderwand und Seilzirkus zum Probieren ein. Kletterkurse für Kinder und Familien gehören zum Programm. Das Trubachtal ist ein Tummelplatz für die vielseitigsten Unternehmungen. Egal, ob Sie lieber Wandern, Klettern, Walken, Radeln oder Mountainbiken, bei uns können Sie sich austoben! In ansprechenden und zeitgemäßen Unterkünften werden kleine und große Urlaubsgäste und auch Gruppen herzlich begrüßt und aufgenommen. Die vielseitigsten Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse warten darauf, entdeckt zu werden. Also worauf warten Sie noch, rein ins Wandervergnügen in Obertrubach.

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Tourist-Info Obertrubach
Teichstr. 5
91286 Obertrubach

Telefon +49 (0) 9245 / 9880
Telefax +49 (0) 9245 / 98820

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www.trubachtal.com

Wandern in Sulzbach-Rosenberg

Sulzbach-Rosenberg

Ankommen. Genießen. Wohlfühlen.

Am westlichen Rand der Oberpfalz, inmitten der abwechslungsreichen Landschaft des Oberpfälzer Jura, liegt Sulzbach-Rosenberg. Weite Wälder, artenreiche Wiesen, idyllische Bachläufe wechseln sich mit schroffen Kalksteinriffen, sanften Kuppen und Höhenrücken sowie unzähligen Höhlen und anderen Karsterscheinungen ab. Genießen Sie die Schönheit der Juralandschaft beim Wandern und Radeln rund um Sulzbach-Rosenberg! Gut markierte und ausgebaute Wanderwege laden zu Kurz-, Halbtages- und Tageswanderungen ein.

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Unterwegs können Sie in unseren Gasthäusern einkehren und die traditionelle Oberpfälzer Küche kennenlernen. Durch die verkehrsgünstige Lage und die guten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Sulzbach-Rosenberg ein idealer Ausgangspunkt sowohl für Rundwanderungen als auch Streckenwanderungen. Wer mag, kann auf dem Erzweg beinahe den ganzen Landkreis Amberg-Sulzbach durchqueren. Der etwa 200 km lange Streckenwanderweg verläuft von Pegnitz über Sulzbach-Rosenberg bis Kastl und bietet mit seinen Etappen und Schlaufen zahlreiche Variationsmöglichkeiten. Radfahrer können auf dem Fünf-Flüsse-Radweg oder auf dem Simultankirchenradweg die einzigartige Naturvielfalt der Tourismusregion Bayerischer Jura entdecken und genießen. Im Naherholungsgebiet Obere Wagensass kommen auch Sportbegeisterte und Gesundheitsbewusste auf ihre Kosten. Nordic-Walking-Routen, Trimm-dich-Pfad und Walderlebnispfad runden das Natur- und Wandererlebnis rund um Sulzbach-Rosenberg ab.

Lebendig. Vielschichtig. Traditionsbewusst.

Sulzbach-Rosenberg ist eine sympathische, liebenswerte Stadt mit einer interessanten und bewegten Vergangenheit. Schon die Sulzbacher Grafen und Wittelsbacher Herzöge fühlten sich hier wohl. Die Menschen sind offen, heimatverbunden und feiern gerne. Höhepunkte sind das Altstadtfest mit besonderem Flair im historischen Stadtkern, das Annabergfest sowie die Kirchweihfeste mit der Rosenberger Kirwa und der Woizkirwa. Lassen Sie sich von der Vielfalt der Stadt überraschen! Bei einem Spaziergang durch die Herzogstadt begegnen Ihnen Vergangenheit und Gegenwart. Die Altstadt beeindruckt mit dem prächtigen gotischen Rathaus, ihren prunkvollen Kirchen und dem imposanten Schloss. Bereits im 14. Jahrhundert haben die Eisenerzvorkommen Sulzbach-Rosenberg zu einem bedeutenden Zentrum des Erzbergbaus und der Eisenverhüttung wachsen lassen. Auf dem Bergbaupfad können Sie den Spuren des Bergbaus folgen und sich umfassend über die Geschichte des Montanwesens in Sulzbach-Rosenberg informieren. Karl IV. förderte die Stadt an der „Goldenen Straße“ mit zahlreichen Privilegien und machte sie zur Hauptstadt Neuböhmens. Unter der Regentschaft des Pfalzgrafen Christian Augusts erlebte Sulzbach eine weitere Blütezeit. Nebst der Einführung des Simultaneums förderte er auch stark das kulturelle Leben. Vier Druckereien, darunter eine hebräische, durften sich hier niederlassen. Die „Schwarze Kunst“ prägte über Jahrhunderte die Stadt und machte sie als Druckort weltweit bekannt. Heute bietet die Stadt das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches Kulturangebot von Veranstaltungen mit Kabarett, Konzerten, Ausstellungen und Lesungen sowie mehrere Museen wie das Stadtmuseum, Erstes Bayerisches Schulmuseum, Museum Alte Hofapotheke, Literaturarchiv oder die ehemalige Synagoge. Bummeln Sie durch die urigen Gassen, verweilen Sie in unseren gemütlichen Gasthäusern und entdecken Sie die herzliche Gastfreundschaft und Lebensart der Oberpfälzer! Weitere Auskünfte und die Wanderkarte „Wanderwege rund um Sulzbach-Rosenberg“ erhalten Sie über die Tourist- Information im Rathaus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Herzogstadt!

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Tourist-Information Sulzbach-Rosenberg
Luitpoldplatz 25
92237 Sulzbach-Rosenberg Telefon +49 (0) 9661 / 510110
Telefax +49 (0) 9661 / 510208

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www.sulzbach-rosenberg.de

 

Pottenstein

Die Besiedlung in der Gegend um Pottenstein geht bis in die Altsteinzeit zurück. Funde im oberen Püttlachtal, im Hasenloch, in der Teufelshöhle oder in der Bärenschlucht (genannt „die Breit“) belegen dies. Eine befestigte Siedlungsanlage wird seit spätestens 918 angenommen. In die Zeit geht wahrscheinlich auch die Erbauung der Burg zurück. Ab dem Mittelalter erlangte der Ort zunehmende wirtschaftliche Bedeutung, wovon z.B. die ehemals acht Mühlen innerhalb der Stadtmauer, die markante Burg (Wahrzeichen des Ortes), die schmucken Fachwerkhäuser, die Stadtpfarrkirche oder das Bürgerspital zeugen. Um 1323 wurden Pottenstein die Stadtrechte verliehen, Ämter und Gerichtsbarkeit für einen weiten Teil der östlichen Fränkischen Schweiz wurden hier ansässig. Flurnamen wie „Köppelplatz“, „Hochgericht“, „Totental“ oder „Galgengrund“ weisen auf das Privileg der Stadt hin, Recht zu sprechen und Strafen (auch die Todesstrafe) vollziehen zu dürfen.

Am 1.September 1736 legte ein Stadtbrand weite Teile der Altstadt in Schutt und Asche – daher finden sich in Pottenstein kaum mehr Gebäude, die älter als 1736 sind. Durch die Eingliederung Frankens ins Königreich Bayern und zuletzt durch die Gemeinde- und Kreisgebietsreform in Bayern 1972/76/78 verlor das Städtchen nach und nach seine Bedeutung als zentraler Ort für die ländlich geprägte Region. Unabhängig davon konnte sich Pottenstein seine führende Rolle als bedeutendster Urlaubs- und Erholungsort der Fränkische Schweiz erhalten und die letzten Jahre sogar merklich ausbauen. Dabei spielt heute wie während der ganzen Stadthistorie die bizarre Lage der umwehrten Altstadt am Fuße der Burg und die Lage am Zusammenfluss von Püttlach, Weihersbach und Haselbrunnbach die entscheidende Rolle – eben typisch Fränkische Schweiz.

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Tourismusbüro Pottenstein
Forchheimer Straße 1
91278 Pottenstein Telefon +49 (0) 9243 / 70841
Telefax +49 (0) 9243 / 70840

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www.pottenstein.de

„pegnitz

Pegnitz

Östliches Eingangstor zur Fränkischen Schweiz

Der staatlich anerkannte Erholungsort Pegnitz ist das östliche Eingangstor zur Fränkischen Schweiz. Die Freizeit- und Einkaufsstadt mit ca. 15.000 Einwohnern, liegt inmitten unberührter Natur von mal lieblicher, mal herber Schönheit. Kaum ein Landstrich vereinigt auf so engem Raum derartige Gegensätze: markante Felsentürme, gewundene Täler, blühende Obstwiesen und geheimnisvolle Höhlen. Vom „Dorf an der Begenze“ bis zur „Stadt“: Im Jahre 1355 verlieh Kaiser Karl IV. Pegnitz die Stadtrechte, nachdem er zwei Jahre zuvor die Altstadt von den bayerischen Herzögen Ruprecht d. Älteren und Ruprecht d. Jüngeren gekauft hatte. Die Geschichte des Ortes Pegnitz reicht allerdings wesentlich weiter zurück. Nach archäologischen Funden am „Kleinen Kulm“ und bei Nemschenreuth werden frühe Ansiedlungen im Tal von Fichtenohe und Pegnitz bereits in der „Hallstadt-Periode“ (1000 – 500 v. Chr.) angenommen.

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Noch in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts schufen Landwirtschaft, das Handwerk und besonders das Brauereiwesen die Lebensgrundlage für die Bevölkerung. Inzwischen hat sich die Stadt als Mittelzentrum zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort im Landkreis Bayreuth entwickelt. Besonders hervorzuheben ist der seit 01.09.2005 geltende VGN-Anschluss. Hier mitten im Naturpark Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst stehen sowohl den Wanderern als auch den Radlern oder Mountainbikern zahlreiche gut markierte Wege in landschaftlich herrlicher Umgebung zur Verfügung. In gepflegten Gasthäusern werden Sie verwöhnt mit schmackhafter fränkischer Küche und süffigen Bierspezialitäten der ansässigen Brauereien. Besichtigen Sie auch unsere Sehenswürdigkeiten, wie z. B. das mittelalterliche Rathaus (1347), die Zaußenmühle (1450) mit der Pegnitzquelle und den Schloßberg mit Aussichtsturm.

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Touristinfo Pegnitz
Hauptstraße 73
91257 Pegnitz

Telefon +49 (0) 9241 / 72311
Telefax +49 (0) 9241 / 7238811

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www.pegnitz.de

 

Hollfeld

Vier Burgen und Schlösser auf sechs Kilometer, den Alten Fritz überlebensgroß in Stein, ein riesiges Felsloch, eine Wehrkirche mit Theaterbühne oberhalb der Türkei, einen blauen Turm, hängende Gärten und einen Bahndamm für Radfahrer finden Sie in Hollfeld. Wo Wiesent und Kainach ihre Felsentäler verlassen und in einer weiten Talaue zusammenfließen liegt das Zentrum der Nördlichen Fränkischen Schweiz, der staatlich anerkannte Erholungsort Hollfeld. Walken, wandern oder radeln Sie entlang der beiden Flüsse, die sich in weiten Bögen vorbei an stolzen Burgen und schroffen Felsmassiven der waldreichen Jurahöhe winden. Genießen Sie Ruhe und Entspannung in einer einzigartigen Naturlandschaft!

Den Wanderer erfreuen die bizarren Steinformationen im Felsendorf Krögelstein. Majestätisch grüßen Burg Wiesentfels und Burg Freienfels hinab ins obere Wiesenttal. Munter plätschern die klaren Bäche Lochau und Kaiserbach durch Ihre wildromantischen Täler. Und wo einst die Schmalspurbahn von Hollfeld nach Bayreuth fuhr, lädt heute ein gut asphaltierter Weg Radler und Skater ein, der alten Bahntrasse zügig oder gemächlich zu folgen. Aus sechs gut beschilderten Nordic Walking Touren verschiedener Längen und Schwierigkeitsgrade können Sie Ihre Lieblingsstrecke auswählen. Qualifizierte Trainer vom Nordic Walking Zentrum Hollfeld organisieren Lauftreffs. Rasten Sie in einem der zahlreichen gemütlichen Wirtshäuser bei einer zünftigen Brotzeit und gutem heimischen Bier. Nach einem Tag voller Ereignisse können Sie in der Therme Obernsees mit vielfältigen Wellnessangeboten entspannen. Wie sagte schon Jean Paul: „Hier führt der Weg von einem Paradies ins andere.“

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Stadt Hollfeld
Marienplatz 18
96142 Hollfeld Telefon +49 (0) 9274 / 9800
Telefax +49 (0) 9274 / 98029

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www.hollfeld.de

 

Gößweinstein

Jeder, der schon einmal in Gößweinstein war, muss unumwunden zugeben: Gößweinstein gehört zu den reizvollsten Landschaften Deutschlands. Da ragen schroffe Dolomitfelsen in den Himmel empor und gleichzeitig laden romantische Täler zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Je nach Jahreszeit buhlen saftig grüne Wiesen um die Aufmerksamkeit oder bunte Äcker, die wie Fleckerlteppiche aussehen. Im Herbst verzaubern die Mischwälder die Gäste mit einer wahren Symphonie an Farben.

Jeder, der schon einmal in Gößweinstein war, muss unumwunden zugeben: Gößweinstein gehört zu den reizvollsten Landschaften Deutschlands. Da ragen schroffe Dolomitfelsen in den Himmel empor und gleichzeitig laden romantische Täler zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Je nach Jahreszeit buhlen saftig grüne Wiesen um die Aufmerksamkeit oder bunte Äcker, die wie Fleckerlteppiche aussehen. Im Herbst verzaubern die Mischwälder die Gäste mit einer wahren Symphonie an Farben.

Aber die Natur von ihrer schönsten Seite ist es nicht alleine, warum König Ludwig I. oder Prinzregent Luitpolt in Gößweinstein aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskamen. Es gibt Bauwerke, die man einfach einmal gesehen haben muss. Sehr berühmt ist die Basilika von Gößweinstein. Sie wurde von dem berühmten Balthasar Neumann erbaut und gilt bis heute als Stück Barock in höchster Vollendung. Bis heute wird sie von Zahnschmerzgeplagten und Pilgern aller Art heimgesucht. Der Grund? In der Basilika steht der Altar der heiligen Apollonia. Die Heilige Apollonia ist bekannt dafür, dass sie Zahnschmerzen vertreibt und Leiden lindern kann. Für Kultur-Interessierte finden in der Basilika Konzerte statt. Eine Augenweide ist in Gößweinstein zudem die Burg. Sie thront über dem Ort und bietet einen sagenhaften Ausblick. In Gößweinstein können Gäste sogar die Nacht zum Tage machen. Begleiten Sie mal den Nachtwächter auf seiner Runde. Oder genießen Sie Natur pur und machen bei einer Kräuterwanderung mit. Es ist unglaublich interessant, welche Schätze die Natur in der Fränkischen Schweiz zu bieten hat. Geführte Wanderungen, sowie Minigolf, Bootsverleih, Mal- und Werkkurse und vieles mehr werden angeboten. Oberhalb von Gößweinstein liegt die berühmte Theaterhöhle und, nicht weit außerhalb von Gößweinstein, die Fellner-Doline. Das muss man gesehen haben.

Im jüngst sanierten ehemaligen Mesnershaus des 18. Jh. liegt das erste Wallfahrtsmuseum der Erzdiözese Bamberg eingebettet in den Heiligen Bezirk und in engster Nachbarschaft zur großartigen Barockkirche Balthasar Neumanns. Auf zwei Geschossen präsentiert sich eine modere Dauerausstellung mit Videostationen zum Pilgern und Wallfahren in der Region und der Welt. Eine weitere Etage wird zur Sonderausstellung gewidmet sein. Herzstück der über Jahrhunderte in Gößweinstein niedergelegten Opfergaben sind über 100 lebensgroße, zumeist aus Wachs gefertigte menschliche Figuren, von Wickel- und Kleinkindern bis zu Erwachsenen. Neben diesen und anderen „Votivgaben“ ist die Kirche des berühmten Barockbaumeisters Balthasar Neumann ein Thema der Dauerausstellung.

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Haus des Gastes
Burgstraße 6
91327 Gößweinstein Telefon +49 (0) 9242 / 456
Telefax +49 (0) 9242 / 1863

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www.ferienzentrum-goessweinstein.de

 

Forchheim

Eine 1.200-jährige Geschichte prägt die liebenswerte Kleinstadt und hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist. Forchheim ist eine interessante Einkaufsstadt mit 30.000 Einwohnern, die sich auszeichnet durch ihre Gastfreundschaft, fränkische Küche und vor allem durch das selbstgebraute Bier. Ein Rundgang durch die von hübschen Fachwerkhäusern geprägte Innenstadt gibt Gelegenheit, Bauwerke der Gotik, der Renaissance und des Barocks zu bewundern. Sehenswert ist vor allen Dingen das Rathaus, inmitten eines der schönsten Fachwerkensembles Frankens, die gotische Kirche St. Martin, das fürstbischöfliche Schloss mit seinen bedeutenden Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert und die imposanten Barockfassaden der Innenstadt. Ein besonderer Anziehungspunkt für Gäste sind die Forchheimer Bierkeller. Unter schattigen Bäumen im nahegelegenen Kellerwald lässt sich gemütlich Brotzeit machen und frisches Bier aus kühlen Kellergewölben genießen.

Besonders lohnenswert ist ein Besuch Forchheims in Verbindung mit einer Osterbrunnenfahrt, während des Annafestes oder zum „Schönsten Adventskalender der Welt“. Bei einer Fahrt zu den schönsten Osterbrunnen der Fränkischen Schweiz erleben Sie die landschaftlichen Besonderheiten der Region und erfahren gleichzeitig Interessantes über den Sinn und die Herkunft des traditionellen Osterbrunnenschmückens. Das Forchheimer Annafest wird jedes Jahr um den 26. Juli – den Namenstag der Hl. Anna - gefeiert. Das Fest, das seit 1840 alljährlich im schattigen Eichenwald gefeiert wird, gilt als eines der schönsten und größten Volksfeste in Franken. In der Adventszeit verwandelt sich das einmalige Fachwerk-Ensemble des Forchheimer Rathauses in den „Schönsten Adventskalender der Welt“. Täglich öffnet ein Engel ein Fenster und spricht den weihnachtlichen Prolog. Die tägliche Verlosung eines wertvollen Preises und das umfangreiche Rahmenprogramm mit Musik, Kunsthandwerk und Kinderattraktionen ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher an.

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Tourist-Information Forchheim
Kapellenstraße 16
91301 Forchheim Telefon +49 (0) 9191 / 714338
Telefax +49 (0) 9191 / 714206

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www.forchheim-erleben.de

 

Betzenstein

Betzenstein – Oberfrankens kleinste Stadt – liegt im Naturpark Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst (größtes zusammenhängendes Waldgebiet Nordbayerns). Das aparte Städtchen wurde bereits 1187 urkundlich erwähnt und nach vielen Wirren 1611 zur Stadt erhoben. Heute leben im Gemeindegebiet Betzenstein mit seinen 22 Ortsteilen ca. 2500 Einwohner, etwa 800 davon in der Stadt selbst. Mit 51,84 km2 ist Betzenstein die drittgrößte Gemeinde im Landkreis Bayreuth. Zwei mittelalterliche Burgen (heute Privatbesitz, leider nicht zugänglich) zieren das Felsmassiv an dessen Fuß sich die Stadt mit der markanten Barockkirche schmiegt. Der weitgehend erhaltene, zum größten Teil unter Denkmalschutz stehende Stadtkern verbreitet mit seinen typischen Fachwerkhäusern, den alten Stadttoren und den dahinterliegenden Scheunenvierteln ein mittelalterliches Flair. Urige Gaststätten laden in malerischer Kulisse zum Verweilen ein. Außerdem sehenswert ist der Tiefe Brunnen, der von 1543 – 1549 unter großen Schwierigkeiten erbaut wurde und mit 92 Metern Tiefe eine der imposantesten Wasserstellen in Bayern ist. Brunnen nebst Brunnenhaus sind vollständig erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich. (Mo. 10.30 – 11.30 Uhr oder auf Anfrage).

Erholung und Freizeit

Mehr als 30 markierte Wege führen den Wanderer oder Radler durch die abwechslungsreiche, kleinbäuerliche Kulturlandschaft – durch malerische Dörfer, über Streuobstwiesen, durch Mischwälder, vorbei an beeindruckenden Felsdenkmälern und versteckten Ruinen. Der Veldensteiner Forst bezaubert durch schier endlose Waldwege, fernab vom Straßenverkehr. Das Anton-Buchner-Heimatmuseum beinhaltet neben einer geologischen und mineralogischen Sammlung viele Fundstücke des täglichen Lebens aus Betzenstein und der direkten Umgebung, die zum Teil aus vorgeschichtlicher Zeit stammen (Mo. 14.30 – 16.30 Uhr oder auf Anfrage). Der Abenteuerpark Betzenstein bietet in Deutschlands höchsten Kletterwald Nervenkitzel pur für alle Altersklassen. Das beheizte Freibad – ein Kleinod in der Region – liegt unmittelbar neben dem Hochseilgarten am Ortsrand, idyllisch eingebettet in die Natur.

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Tourist-Info Betzenstein
Hauptstrasse 44
91282 Betzenstein Telefon +49 (0) 9244 / 985221
Telefax +49 (0) 9244 / 9854710

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www.betzenstein.de