Bayerisch-Schwaben

Bayerisch-Schwaben (7)

Wandern in Schrobenhausen

Schrobenhausen

Das Schrobenhausener Land lädt ein

Eine sanfte Hügellandschaft und die Täler der kleinen Flüsse Paar und Weilach prägen das Schrobenhausener Land. Fernab der großen Touristenströme, fernab von Hektik und Trubel gibt es hier viel zu entdecken: schmucke Dörfer, stattliche Schlösser, beeindruckende Bürger-, Schloss- und Wallfahrtskirchen, aber auch Dorfkirchen, von denen nicht wenige spätgotisch geprägt sind oder sogar noch romanische Elemente aufweisen. Nicht zuletzt eine Reihe von Museen, die auch die kulturelle Vielfalt des Schrobenhausener Landes widerspiegeln.

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Um Schrobenhausen lassen sich unterschiedliche Naturlandschaften erleben. Das Schrobenhausener Land ist nördlicher Ausläufer des oberbayerischen tertiären Hügellands, einer typischen Landschaft mit sanft geschwungenen Hügeln. Ein ökologisches Kleinod für Naturfreunde ist das Paartal, eine der letzten naturnahen Flusslandschaften Bayerns und Rückzugsgebiet für seltene Pflanzen- und Tierarten. Hier lassen sich mit etwas Glück auch Störche beobachten. Im Norden grenzt das Hügelland ans Donaumoos, das größte zusammenhängen-de Niedermoor Süddeutschlands.

Das Schrobenhausener Land lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Es ist geradezu ideal zum Wandern und Radfahren. Wanderer schätzen vor allem Touren fern vom Straßenverkehr, Radfahrer die ausgebauten Radwege und ruhigen, wenig befahrenen Nebenstraßen und Feldwege. Hier ist für jeden etwas dabei: Flache Touren gibt es im Paartal, sanft hügelige Touren im Umland. Selten sind Steigungen zu bewältigen – und die werden jedes Mal mit einer schönen Aussicht belohnt. Altbayerische Gaststätten und Biergärten entlang der Touren laden zu kleinen Verschnauf-pausen und zum Verweilen ein.

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Stadt Schrobenhausen
Lenbachplatz 18
86529 Schrobenhausen

Telefon +49 (0) 8252 / 900
Telefax +49 (0) 8252 / 90225

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www.schrobenhausen.de

 

Dillingen an der Donau

Dillingen an der Donau – große Vielfalt für Wanderer und Radler

Jahrhundertelang war das bayerisch-schwäbische Dillingen a.d.Donau bedeutende Universitätsstadt, Regierungssitz des Hochstifts Augsburg und Residenz der Augsburger Fürstbischöfe. Von hier aus regierten sie ihr großes weltliches Territorium, verliehen dem Ort den Glanz einer Hofhaltung, der auch heute noch in den vielen historischen Sehenswürdigkeiten im Herzen der Altstadt zwischen Mitteltorturm und der früheren Universität sowie dem Schloss und der Basilika St. Peter gegenwärtig wird. Liebevoll wiord die Stadt oft auch „schwäbisches Rom“ genannt. Besonders reizvoll macht Dillingen mit seinen heute fast 19.000 Einwohnern die Verbindung von historisch gewachsener Idylle und lebendiger Gegenwart. Entdecken Sie die Große Kreisstadt an Nordufer der Donau mit ihren großen und kleinen Besonderheiten und erleben Sie ihre Vielfalt! Eine ganze Reihe berühmter Persönlichkeiten hat hier durch ihr Leben und Wirken Spuren hinterlassen – nur einer davon sei hier erwähnt: Seelsorger, Theologe und Wasserdoktor – Sebastian Kneipp erprobte in Dillingen als lungenkranker Theologiestudent seine heute weltberühmte Kaltwasserkur erstmals an sich selbst. Ein zweiteiliger Kneipp-Rundweg führt mit neun Infostelen durch die historische Altstadt und mit vier Infostelen durch den Auwald. Weitere Informationen: FlyerKneippDown.pdf

Wichtige Stationen im Leben von Pfarrer Kneipp und einige seiner revolutionären Wasser-anwendungen können Sie in Dillingen auch bei einer Lauschtour per Leih-iPod oder Smartphone-App kennenlernen. Nähere Infos: lauschtour-kneipp-dillingen | Das Sport- und Freizeitangebot Dillingens ist vielfältig:Beheiztes Freibad (u.a. 50-m-Rutsche, Beach-Volleyball), Hallenbad, Kneipp-Wohlfühlpfad/-anlagen, Golf, Trimm-Pfad, Tennis, Surfen, Minigolf, Angeln, Reiten, 4 Kinos, moderne und umfangeiche Stadtbücherei, Donauradweg-Station u.v.a. Für jeden Geschmack etwas bietet auch das Übernachtungsangebot: Vom stadtnahen Zelt- und Campingplatz am Donauufer über Ferienwohnungen und Gasthöfe bis hin zum 3-Sterne-Superior-Hotel. Direkt an der Donautalbahn Ulm-Regensburg (agilis) und nur je ca. 25 km von den Autobahnen A7 und A8 entfernt, ist Dillingen a.d.Donau gut an das Verkehrsnetz angebunden. Zudem führen Busverbindungen in zahlreiche Richtungen.

Mitten im „wander-baren“ Dillinger Land gelegen, bieten sich im Umland zahlreiche Möglichkeiten, auf erlebnisreichen Wanderwegen die Natur zu genießen – angefangen vom Kneipp-Rundweg in Dillingen selbst bis hin zum 68 km langen Donautal-Panoramaweg „Sinne-Reich“. Der Dreiklang aus den Ausläufern der steinigen Schwäbischen Alb im Norden, dem weitem Donautal und den nördlichsten Hügeln des Alpenvorlandes im Süden bildet im Dillinger Land eine faszinierende Abfolge von unterschiedlichen Naturräumen – auf erwanderbarer Distanz. Zwei Fernwanderwege (Schwäbische Alb Südrandweg HW 2 und Jakobsweg) durchqueren zudem das Dillinger Land. Weitere Informationen: www.dillingerland.de/wandern | Aber auch für Radler ist das Dillinger Land ein echtes Eldorado: Neben zahlreichen idyllischen und abwechslungsreichen regionalen Routen bieten sich auch auf mehreren überregionalen Radwegen gute Gelegenheiten, das Dillinger Land zu er-fahren. Weitere Informationen: www.dillingerland.de/radeln | Egal, ob Wanderfreund oder Radler – Dillingen und das Dillinger Land freuen sich auf Sie!

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Stadt Dillingen an der Donau
Königsstr. 37/38
89407 Dillingen an der Donau Telefon +49 (0) 9071 / 540
Telefax +49 (0) 9071 / 54199

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www.dillingen-donau.de

 

Wittelsbacher Land

Das Wittelsbacher Land liegt zwischen München und Augsburg. Es ist identisch mit dem Landkreis Aichach-Friedberg, der zwar zum bayerischen Regierungsbezirk Schwaben gehört, geschichtlich, sprachlich und kulturell aber durch und durch altbayerisch ist. Dieser Landstrich gilt als die „Wiege der Wittelsbacher“. Auch wenn der Begriff „Wittelsbacher Land“ als Name für die Region erst in den 1990er Jahren geschaffen wurde, lässt sich sein Ursprung weit über 1000 Jahre zurückdatieren. Die einstige Stammburg des Adelsgeschlechts stand in Oberwittelsbach. Die Wittelsbacher regierten und prägten über 700 Jahre als Herzöge, Kurfürsten und Könige die bayerische Geschichte. An das bayerische Herrschergeschlecht erinnern zum Beispiel der Burghügel in Oberwittelsbach, das „Sisi-Schloss“ in Unterwittelsbach oder das Wittelsbacher Schloss in Friedberg.

Das stille Wittelsbacher Land ist ein Wanderparadies – wer hier wandert, genießt Wege, Wald und Wiesen (und bei Föhn den Blick auf die Alpen), ungestört vom Trubel großer Touristenströme. Es existieren 19 einheitlich markierte Wanderwege. Diese Wege sind zwischen 10 und 15 Kilometern lang und sowohl für sportliche Wanderer als auch Familien und Senioren gut begehbar - und dies das ganze Jahr über und bei jedem Wetter. Aber nicht nur der besondere landschaftliche Reiz, den die Natur dem Wittelsbacher Land geschenkt hat, sondern auch seine besondere Kultur ist einzigartig. In den Kirchen, die unter anderem an die Heiligen Afra und Leonhard erinnern, haben Künstler der Gotik, des Barock und des Rokoko Spuren hinterlassen. Die durch Bürger und Handwerker entstandene Städteromantik in Aichach und Friedberg und Sehenswürdigkeiten wie Schlösser und Wallfahrtskirchen, die Schätze in den Museen sowie mehrere Naturdenkmäler lohnen den Weg in das Wittelsbacher Land. Dazu kommt ein Teilabschnitt des Jakobus-Pilgerweges, der von Schrobenhausen kommend in drei Tagesetappen durch das Wittelsbacher Land bis Augsburg führt.

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Wittelsbacher Land e.V.
Münchener Str. 9
86551 Aichach Telefon +49 (0) 8251 / 92259
Telefax +49 (0) 8251 / 92172

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www.wittelsbacherland.de

 

Oettingen

Etwa in der Mitte zwischen den Städten Augsburg und Nürnberg, Stuttgart und München, an der Nahtstelle zwischen Fränkischer und Schwäbischer Alb, liegt eine der interessantesten geologischen Besonderheiten in Europa, der Meteoritenkrater Ries. Am Nordrand des Kraters liegt in landschaftlich reizvoller Lage die kleine „Residenzstadt“ Oettingen, die auf liebenswürdige Weise ihren mittelalterlichen Charme bewahrt hat. Hier gab es gleich zwei Fürstengeschlechter, zwei Schlösser und zwei Konfessionen, zwei Kirchen, zwei Schulen und zwei Rat­häuser. Die eine Seite der Schloßstraße war katholisch, die andere evangelisch.

Die Umgebung ist geradezu geschaffen für Wanderungen. Ob in den weiten Wäldern des Oettinger Forstes oder auf den Randhöhen des Rieses, überall entdeckt man Burgen, Kirchen und dörfliche Abgeschiedenheit. Man kann sich aber auch in einer der vielen gemütlichen Gasthöfe mit schwäbisch-fränkischen Spezialitäten verwöhnen lassen. Dem Entdeckungsdrang sind keine Grenzen gesetzt.

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Tourist-Information Oettingen
Schloßstraße 36
86732 Oettingen in Bayern Telefon +49 (0) 9082 / 7090
Telefax +49 (0) 9082 / 70988

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www.oettingen.de

 

Naturpark Augsburg

Weite Spaziergänge in einer idyllischen Umgebung genießen. Die Ruhe und Schönheit der Natur auf sich wirken lassen. Seltene Pflanzen am Wegesrand entdecken. Zur Mittagszeit oder am Ende eines schönen Ausflugstags in einem zünftigen Landgasthof einkehren. Kulturelle Touren auf den Spuren der Römer oder in der nahe gelegenen Fuggerstadt Augsburg genießen. Ob Entspannung für die Seele, sportliche Herausforderungen oder Erlebnisse für alle Sinne – der Naturpark Augsburg –Westliche Wälder ist vielfältig und schön. Der einzige Naturpark in Mittelschwaben existiert seit 1974. Gegründet wurde der Naturpark Augsburg – Westliche Wälder mit dem Ziel, das waldreiche und landschaftlich reizvolle Gebiet westlich der Schwabenmetropole Augsburg in seiner natürlichen Struktur und als Erholungsgebiet zu erhalten und weiter zu entwickeln. Das Gebiet erstreckt sich über eine Fläche von 1.200 Quadratkilometern. 57 Prozent des Naturparks sind Landschaftsschutzgebiet. Die natürlichen Grenzen der Schotterriedel-Landschaft bilden die Flüsse Wertach und Lech im Osten, die Mindel im Westen und die Donau im Norden. Mit etwa 70 Einwohnern je Quadratkilometer ist der Naturpark Augsburg – Westliche Wälder ähnlich dünn besiedelt wie der Bayerische Wald. 45 Prozent der Fläche bestehen aus Nadel- und Mischwäldern, in denen Waldorchideen wie Frauenschuh wachsen. Bewaldete Höhenzüge wechseln sich ab mit romantischen Bachtälern und idyllisch gelegenen Weihern und Tümpeln. Im Naturpark sind noch Feuchtwiesenpflanzen wie Knabenkräuter, Mehlprimeln und Schwertlilien zu finden. Ebenso fühlen sich im Naturpark seltene Tiere wie Störche oder Eisvögel zu Hause. Der Biber besiedelt wieder den gesamten Naturpark. Bei Wanderungen können Besucher mit etwas Glück Damwild beobachten. Auch das typisch schwäbische Landleben in den schmucken kleinen Dörfern und Weilern gibt es noch. Bis zu einer Million Menschen besuchen jährlich den Naturpark. 1.500 Kilometer markierte Radwanderwege und 1.000 Kilometer Wanderwege führen Besucher an ursprünglicher Natur, Rokokokirchen, Burgen und Schlössern vorbei. Aber auch bei einer Fahrt mit der Staudenbahn können Erholungssuchende den Naturpark auf sich wirken lassen.

Einmalige Riedellandschaft

Geologische Ereignisse in der letzten Eiszeit (Quartär), die vor 2,4 Millionen Jahren begann und bis 8.000 vor Christus andauerte, prägten das heutige Erscheinungsbild des Naturparks Augsburg –Westliche Wälder. Ausläufer alpiner Gletscher im heutigen Bayerisch-Schwaben transportierten damals Eismassen über 50 Kilometer weit ins Vorland. Mitgeführter Schotter und Geröll lagerten sich im Gebiet des Naturparks als Moränen ab. Als vor etwa 10.000 Jahren die bis heute andauernde Warmzeitperiode einsetzte, schmolzen die riesigen Gletschereismengen. Reißende Schmelzwasserströme trugen das aufgeschüttete Moränenmaterial weitflächig ab und schichteten es an anderer Stelle terrassenförmig auf. In den folgenden Jahrtausenden bahnten sich kleine Bäche von Süden in Richtung Norden ihre Wege durch die Schotterebenen. Das Resultat: die typische mittelschwäbische „Riedellandschaft“. Diese Form des Alpenvorlandes gibt es nur in einem Naturpark in Deutschland zu bewundern: im Park Augsburg – Westliche Wälder. Erstmals besiedelt wurde das Gebiet des Naturparks in der Steinzeit, also vor 6.000 bis 8.000 Jahren. Zu den ältesten archäologischen Funden gehören neben Werkzeugen aus Stein auch Hügelgräber aus vorchristlicher Zeit. Aber auch Viereckschanzen, Reste früherer Kult- und Siedlungsstätte aus der Zeit der Kelten, zeugen davon, dass die Region bereits seit Jahrtausenden gute Lebensbedingungen für Menschen bietet. Viele der Ausgrabungsstätten sind für Besucher zugänglich. Aber auch die Römer hinterließen ihre Spuren im heutigen Naturpark. Ausgehend von der damaligen Provinzstadt Augusta Vindelicorum (Augsburg) siedelten sie in der Nähe der Straßenachsen in Richtung Süden, Westen und Norden. Doch damit nicht genug: Auch zahlreiche Klöster, Kirchen, Kapellen, Burganlagen und Schlösser, die nach der Zeit der Völkerwanderung entstanden, warten darauf, entdeckt oder erobert zu werden. Wie einzigartig der Naturpark Augsburg – Westliche Wälder und seine Bewohner sind, zeigen außerdem die nahezu ursprünglich erhalten gebliebenen „Straßenangerdörfer“ wie Neumünster und Baiershofen. Im Süden des Naturparks Augsburg –Westliche Wälder liegt das Gebiet der Stauden. Es umfasst etwa ein Drittel der gesamten Naturpark-Fläche. Das saubere Klima, die faszinierenden Hügellandschaften und der Alpenblick ziehen immer wieder Besucher der Region in ihren Bann. Ursprüngliche Natur und kleinbäuerliche Landwirtschaft mit Feldern und Wiesen bilden in den Stauden noch eine harmonische Einheit. Als „Tor zu den Stauden“ wird die Marktgemeinde Fischach bezeichnet. Sie liegt nahe des Zusammenflusses von Schmutter und Neufnach. Eine Zeitreise von der vorchristlichen Besiedlungszeit bis ins Mittelalter können Besucher auf markierten Radwegen unternehmen. Sie führen am Burgstall auf dem Buschelberg, an Resten mittelalterlicher Befestigungen und gut erhaltenen Wällen vorbei. Von mehr als 300 Jahren jüdischer Kultur in Fischach zeugt der jüdische Friedhof. Zu den bedeutendesten kulturhistorischen Attraktionen der Region gehört das prachtvolle Schloss der reichen und mächtigen Augsburger Adelsfamilie Fugger aus dem 16. Jahrhundert in Kirchheim. Highlight des Schlosses ist der prunkvolle Zedernsaal, der auch besichtigt werden kann. Aber auch ein Besuch des hübschen Kirchheimer Rathauses und der Pfarrkirche St. Peter und Paul lohnen sich. In dem Gotteshaus können Gemälde von Peter Paul Rubens und Domenichino bewundert werden. Fernblick mit Alpenpanorama gibt es in der Marktgemeinde Markt Wald. Nördlich des Ortsteils Bürgle errichtete der Naturparkverein den Christoph-Scheiner-Aussichtsturm. Der berühmte Astronom und Jesuitenpater Christoph Scheiner lebte zur Zeit Galileo Galileis und wurde in Markt Wald geboren. Bei Föhn-Wetter können Besucher vom Aussichtsturm die Allgäuer Alpen sehen.

Die Reischenau – im Zentrum des Naturparks

Der Talkessel der Reischenau ist ein Naturparadies mit einer prächtigen Pflanzenwelt. Im Talmoor wachsen Orchideen, Sonnentau und Mehlprimeln. Alpenpflanzen sind Zeugen der eiszeitlichen Vergangenheit des Naturparks. Die Tiefebene entstand als Ausräumbecken und Überschwemmungsbereich des Flusses Zusam. Das Zentrum der Reischenau bildet der Markt Dinkelscherben. Der Ort bietet einen weiten Blick über das Gebiet der Reischenau. Wegen der günstigen Lage wurde im Mittelalter die Burg Zusameck oberhalb des Ortes errichtet. Von der Anlage ist nur die Burgkapelle vollständig erhalten geblieben. Der Hauptort Dinkelscherben sowie Häder, Ried und Ettelried besitzen darüber hinaus einige besonders schöne Kirchen. Ebenfalls beeindruckend: der klassizistische Bau des ehemaligen Schlosses Ettelsried. Die „Perle des Mindeltals“ ist das Städtchen Thannhausen, das an der Westgrenze des Naturparks liegt. Thannhausen besitzt einen besonders schönen Stadtpark. Der „Hansenhohl-Steig“, ein romantischer Rundwanderweg, Trimm-Pfad und Naturlehrpfand in einem, führt viele Naturfreunde nach Thannhausen. Im Ortsteil Burg werden Wanderer mit einem beeindruckenden Fernblick über das Mindeltal belohnt. Einen weit reichenden Blick über die natürliche Schönheit der Reischenau und des oberen Zusamtals ermöglicht auch die Lage des Orts Ziemetshausen. Hier gibt es eine der schönsten Lindenalleen des Naturparks. Sie führt zur vielbesuchten Rokoko-Wallfahrtskirche Maria Vesperbild. Ein Geheimtipp: In unmittelbarer Nähe liegt das kleine Schloss Seyfriedsberg. Im alten Schlossgarten gedeihen prachtvolle Azaleen und exotische Baumriesen. Mit dem Fahrrad und auf Schusters Rappen – bereits der Schriftsteller Ludwig Ganghofer (1855-1920), der berühmte Sohn der Region, erkundete auf diese Weise den Holzwinkel. Hügelige Landschaften, ausgedehnte Waldgebiete im Zusamtal um Zusmarshausen und stattliche Forste westlich des Mindeltals prägen den „Holzwinkel“ im Norden des Naturparks Augsburg – Westliche Wälder. Besonders im Frühling verzaubert die Natur des „Holzwinkels“ Einheimische und Besucher. Blühende Wiesen und üppige Wälder laden zum Verweilen ein. Bereits der Heimatdichter Ludwig Ganghofer, der seine Jugend dort verbrachte, war von der Schönheit des „Holzwinkels“ fasziniert. Die Besonderheiten der Natur und die liebenswert-urige Mentalität der Einheimischen hat er in Romanen und Theaterstücken verewigt. Ein kleines, aber sehr empfehlenswertes Ganghofer-Museum im Gasthaus „Zum Hirsch“ in Welden (Telefon 08293/227; www.landgasthofzumhirsch.de) informiert über die Familie Ganghofer im Holzwinkel. Wandern so weit die Füße tragen – dies können begeisterte „Fußgänger“ in den Waldgebieten um Adelsried. Mit einer kulturhistorischen, regionalen Berühmtheit kann die Marktgemeinde Biberbach aufwarten. Hier treffen Wanderer auf die majestätisch barocke Wallfahrtskirche mit dem „Herrgöttle von Biberbach“. Oberhalb des Ortsteils Markt ragen außerdem Türme, Mauern und die Kapelle einer früheren Burganlage empor. Im Tal der Laugna liegt Emersacker. Historisch wurde die Gegend ebenfalls stark von der Adelsfamilie der Fugger beeinflusst. Das schöne Fuggerschloss ist in der Zwischenzeit zu einem eindrucksvollen Gemeindezentrum umgebaut worden. Auf dem Bocksberg steht noch das Gemäuer einer kleinen Burg, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Das waldreiche Emersacker verfügt über zahlreiche Wanderwege, die durch idyllische Landschaften und abgelegene Dörfer führen. Landschaften erforschen und besondere Tiere entdecken – das können große und kleine Naturkundler seit 1992 auch im Naturpark-Haus. Das Informationszentrum des Naturparkvereins befindet sich etwa 15 Kilometer südwestlich von Augsburg und ist in der ältesten Zisterzienserinnenabtei Deutschlands untergebracht. Die fast 800 Jahre alte Abtei Oberschönenfeld bei Gessertshausen beherbergt neben dem Naturpark-Haus auch das Schwäbische Volkskundemuseum. Beide Einrichtungen dokumentieren anschaulich die Traditionen und Lebensweise der Menschen und erklären, wie sich die Region bis heute kulturell, geologisch und landschaftlich entwickelt hat. Allein im Naturpark-Haus können sich Besucher auf 500 Quadratmetern Fläche intensiv mit den Besonderheiten der heimischen Natur beschäftigen. Zur Dauerausstellung „Natur und Mensch im Naturpark“ gehört unter anderem eine etwa 100 Quadratmeter große nachgebildete „Landschaft“ mit Bach, Bäumen, Sträuchern, Tieren und Vogelstimmen. Eindrücke aus dem Naturpark-Spaziergang lassen sich so noch einmal nachvollziehen. Ganz aus der Nähe können sich Kinder einheimische und seltene Tiere wie Biber, Reh, Fuchs, Dachs oder Marder anschauen. Unter dem Mikroskop lassen sich auch kleinste Insekten inspizieren. Ein kurzweiliger und lehrreicher Zeitvertreib für große und kleine Naturfreunde sind auch die Ratekästen, Rinden- oder Blätterrätsel. Highlight der Ausstellung ist der 4.000 Jahre alte Donaurieder „Mooreichenstock“. Ergänzend zeigt das Naturpark-Haus Sonderaustellungen zu wechselnden Themen wie „Welt der Bienen und Wespen“, „Muscheln und Schnecken“ oder „Schützenswertes Wattenmeer“. Darüber hinaus gehören Führungen, Veranstaltungen und Kurzseminare besonders für kleine Besucher zum Programm. So können Schulklassen oder Jugendgruppen eine organisierte Abenteuerrallye unternehmen oder wie die Räuber im Wald leben. Aufgrund der Zusammenarbeit des Naturparkvereins mit der Bayerischen Forstverwaltung ist das Naturpark-Haus auch zugleich ein Walderlebniszentrum.

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Naturpark Augsburg – Westliche Wälder e.V.
Außenstelle Schwabmünchen
Feyerabendstraße 2
86830 Schwabmünchen Telefon +49 (0) 821 / 31022278
Telefax +49 (0) 821 / 31021278

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www.naturpark-augsburg.de

„Friedberg

Friedberg

Friedberg beflügelt

„Friedberg beflügelt“ und begrüßt seine Besucher mit dem Charme einer Stadt, die zu leben weiß. An die Glanzzeiten der Stadtgeschichte erinnern das Renaissance-Schloss mit seinem Museum und den Sonderausstellungen und das Barock-Rathaus. Auch die vollständig renovierte Wallfahrtskirche „Herrgottsruh“ – ein Barockjuwel – begeistert die Besucher. Aus der goldenen „Friedberger Zeit“ als Uhrmacherzentrum im 17./18. Jahrhundert resultiert das alle drei Jahre stattfindende historische Altstadtfest gleichen Namens. Stilvoll-festliches Treiben vor romantischer Altstadtkulisse – das nächste Mal wieder im Juli 2010.Kostenlose Stadtführungen und Themenführungen geleiten im Jahresprogramm durch die Stadt. Bei einem Candle-Light-Dinner lassen sich die Eindrücke aus einer romantischen Führung bestens „verdauen“.

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Schöne Einkaufsmöglichkeiten mit zentrumsnahen Parkplätzen, viele Freizeiteinrichtungen, Oasen der Ruhe sowie die 745-jährige Stadtgeschichte begleiten Sie auf Schritt und Tritt. Friedberg, die „altbaierische Herzogstadt“, gelegen an der Romantischen Straße, freut sich mit den zahlreichen Übernachtungs- und Gastronomieangeboten auf Ihren Besuch! Lassen Sie sich von uns beraten! Wir senden Ihnen gerne unser Informationsmaterial zu

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Touristinformation Stadt Friedberg
Marienplatz 5
86316 Friedberg

Telefon +49 (0) 821 / 6002611
Telefax +49 (0) 821 / 6002190

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www.friedberg.de

Wandern im Dillinger Land

Dillinger Land

Spurensuche im Dillinger Land - weitsichtig und vielgestaltig

Das „Dillinger Land“ ist der bayerisch-schwäbische Landkreis Dillingen, den die Donau von West nach Ost in seiner ganze Breite durchfließt. Zwischen den Ausläufern der Schwäbischen Alb im Norden und den nördlichsten Hügeln des Alpenvorlandes im Süden liegen das dünn besiedelte Donauried und das fruchtbare Donautal. Dort reihen sich entlang der Donau vier malerische Städte wie Perlen an einer Schnur. Die Gärtnerstadt Gundelfingen mit seinem Storchenpaar mitten auf dem Rathaus macht den Anfang. Gefolgt von Lauingen, der Heimatstadt des Albertus Magnus mit ihren sehenswerten Türmen und Bauten. Im Lauinger Stadtteil Faimingen siedelten und kurten schon die Römer, in einer der größten römischen Tempelanlagen nördlich der Alpen.

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Diese Städte prägen das Dillinger Land ebenso wie weiter Donau-abwärts die namensgebende Stadt Dillingen. Die reizende Altstadt und ihre beeindruckenden Sakralbauten, waren einst Sitz der Augsburger Bischöfe. Daher bezeichnet man die Kreisstadt auch liebevoll als das „Schwäbisches Rom“. Nicht zu vergessen ist Höchstädt. Die vierte Stauferstadt an der Donau ging in die Weltgeschichte ein. Im Spanischen Erbfolgekrieg duellierten sich bei der blutigen Schlacht von Höchstädt/Blindheim im Jahre 1704 bayerisch-französische Truppen mit den Alliierten. Wer sich von hier auf den Weg in die schwäbische Bezirkshauptstadt Augsburg macht, kommt über Wertingen, die fünfte Staufer-Stadt im „Dillinger Land“. Eine romantische Altstadt, die barocke Stadtpfarrkirche und das historische Schloss laden zum Verweilen ein.Kultur pur findet man auch fernab der Städte in idyllischen Dörfern. Die Rokoko-Kirche in Unterliezheim, das Kloster Maria Medingen und das Schloss Haunsheim sind neben vielen weiteren Kleinoden besonders sehenswert.

Unendliche Vielfalt

Neben soviel Kultur und Städteromantik genießt man auf idyllischen Radtouren und erlebnisreichen Wanderwegen in den vier Landschaften im Dillinger Land Natur pur. Und abseits dieser Wege erfährt man in gemütlichen Gasthöfen, typischen Biergärten, schmucken Hotels und Pensionen die charmant-schwäbische Gastfreundschaft. Außerdem bietet die Region beste Möglichkeiten zum Wassersport und „Seen-Süchtige“ kommen voll auf ihre Kosten.

Wandergenuss pur

Bewegung an der frischen Luft, intensives Erleben der Natur am eigenen Leib, Ausgleich zu Alltag und Stress, innere Ruhe und aktive Entspannung – all das ist Wandern! Wenn Sie also von den Ausläufern der Schwäbischen Alb herrliche Panoramablicke über die Weite des Donautals genießen, in der Donauebene den erfrischenden Sprung in einen der unzähligen Badeseen wagen oder in reizvollen Kleinstädten ganz viel Kultur entdecken wollen? Dann heißen wir Sie willkommen im „wander-baren“ Dillinger Land. Der Dreiklang aus steiniger Alb, weitem Donautal und voralpinem Hügelland bildet eine faszinierende Abfolge von unterschiedlichen Naturräumen - auf erwanderbarer Distanz. Zwei Fernwanderwege (Schwäbische Alb Südrandweg HW 2 und Jakobsweg) durchqueren das Dillinger Land. Damit eng verbunden sind nun mehrere Themenrouten von den Anhöhen der Alb hinunter in die Donauebene – für Sie entwickelt von Wanderhungrigen der Region. Die neu ausgeschilderten Wege orientieren sich an den Qualitätskriterien für Wanderwege und sind damit auf die Bedürfnisse des Wanderers in Bezug auf Wegebeschaffenheit und Erlebniswerte zugeschnitten. Auf und die Wanderstiefel geschnürt! Das Dillinger Land freut sich auf Sie!

 

 

Wandertouren

 

 

Unterkünfte

 

 

Impressionen

 

Dillinger Land
Verein für Tourismus und Naherholung e.V.
Hauptstr. 16
89431 Bächingen

Telefon +49 (0) 7325 / 9510140
Telefax +49 (0) 7325 / 9510119

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www.dillingerland.de