Hann. Münden

Fachwerkjuwel im Weserbergland

Hann. Münden ist wie kaum eine andere Stadt durch die Lage an den drei Flüssen Fulda, Werra und Weser und seine über 700 Fachwerkhäuser aus 6 Jahrhunderten geprägt. Die mittelalterlichen Stadtanlagen mit Wehrtürmen, Befestigungsanlagen, Steinbrücke, das Welfenschloss und das Renaissance-Rathaus zeugen von einer reichen Vergangenheit als Handelsstadt am Wasser. Einen modernen Kontrast bilden die interaktiven Wasserspiele, die von Mai bis Oktober die Innenstadtplätze beleben.

Drei-Flüsse-Stadt

Die Stadt, am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser, ist fast vollständig von Wasser umgeben. Noch heute spielt Wasser eine bedeutende Rolle im Leben der Stadt. Zwischen Mai und Oktober ist die Drei-Flüsse-Stadt Schifffahrtsknotenpunkt für Rundfahrten, Linienfahrten, Verwöhnfahrten und Musikalische Sonntagsrundtouren auf der Fulda oder Weser. Besondere Schiffs-Highlights für Gruppen sind zum Beispiel das „Doktor Eisenbart-Boot“, „Der besondere Kegelspaß“ und der „MS Brauhaus-Kutter“ mit Doktor Eisenbart-Begrüßung, Doktor-Eisenbart-Bräu oder Brauhaus-Schmankerln.

Aktiv in der Natur

Wanderfreunde finden rund um Hann. Münden eine abwechslungsreiche Naturlandschaft mit Wanderwegen wie dem Frau Holle-Pfad, dem Märchenlandweg sowie Rundwanderwegen um die Drei-Flüsse-Stadt.

Frau-Holle-Pfad

Der überregionale Wanderweg mit dem historischen Namen Frau-Holle-Pfad quert den Naturpark Münden auf ganzer Länge von Nord nach Süd. Von Karlshafen (Hessen) kommenden tritt er oberhalb des Klosters Bursfelde in den Naturpark ein. Hier verläuft er zunächst in relativer Nähe zur Weser durch den Bramwald, quert dann die Fachwerkstadt Hann. Münden und passiert daraufhin quer in südöstlicher Richtung den Kaufunger Wald, um an der südöstlichen Spitze des Naturparks Münden in den hessischen Naturpark Meißner Kaufunger Wald einzutreten. Der historische Wanderpfad weist auf das Wirken der Gebrüder Grimm hin. Die Göttinger Germanistik Professoren Jacob und Wilhelm Grimm sammelten in dieser Region den Stoff für ihre weltbekannten Märchen. Im Norden berührt der Pfad den tiefsten Punkt des Landkreises Göttingen (Weserwiesen bei Bursfelde, 110 m ü NN). Im Süden, dem Haferberg in der Gemeinde Staufenberg, werden 581 m ü NN. erreicht. Der Haferberg liegt auf der Wasserscheide der zufließenden Bäche von Werra und Fulda. Während seines Verlaufs durch den Naturpark berührt der Wanderpfad drei bedeutende Naturschutzgebiete, den Totenberg, die Ballertasche und das Hühnerfeld in unmittelbarer Nähe. Im Süden quert er das FFH-Gebiet „Bachtäler des Kaufunger Waldes“ an einigen Stellen. Auf weiten Strecken ist der Frau-Holle-Pfad bei jeder Witterung gut begehbar, da er im Wesentlichen auf Forstwegen verläuft. Der Pfad ist an vielen Stellen gut über Zuwegungen erreichbar, die Fachwerkstadt Hann. Münden bietet zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten für „Naturerlebnis-Wanderer“.

Der Märchenlandweg

Ein 380 km langer Wanderweg durch das Märchenland der Brüder Grimm Der Märchenlandweg führt durch die Mitte Deutschlands. Über die Deutsche Märchenstrasse gut zu erreichen, lädt der Wanderweg ein, die Märchen der Brüder Grimm und lokale Sagen in Nordhessen und dem südlichen Weserbergland zu erleben und zu erfahren. Alte Schlösser, Burgruinen, Klöster, Fachwerkstädte und vielen Märchen- und Sagenfiguren entdeckt der Wanderer auf seinem Weg. Die 380 km durchgängig markierten Wege führen vorbei am Dornröschenschloss Sababurg, der Trendelburg mit Rapunzelturm, dem Froschkönig im Brunnen von Naumburg, durch das Reich von Frau Holle und entlang der Weser zum Doktor Eisenbart. Auch mit dem Rad lässt sich die idyllische Flusslandschaft einmalig erleben. Hann. Münden ist Drehscheibe der Fernradwege. Hier starten die Fernradwege entlang der Weser (450 km), Werra (300 km) und Fulda (200 km) auf ausgebauten, gut beschilderten Radwegen ohne nennenswerte Steigung. Sportlich motivierte Radfahrer begeistert der neue Weser-Harz-Heide-Radweg von Hann. Münden bis Lüneburg vor den Toren Hamburgs. Für Kanu- oder Kajakfahrer bietet die Region eine Vielzahl an Ein- und Ausstiegsstellen und spezielle Tagesprogramme.

Persönlichkeiten der Stadtgeschichte

Neben Persönlichkeiten wie der Herzogin Elisabeth, der Biedermeierdame Therese Wüstenfeld, der Magd Mette, dem Zimmermann, der Seilersfrau oder dem Nachtwächter, ist der Doktor Eisenbart eine Legende. Der Wanderarzt der Barockzeit verbrachte in Hann. Münden seinen letzten Lebensabschnitt. Von Mai bis Oktober begrüßt Doktor Eisenbart in der unteren Rathaushalle jeden Samstag um 13.30 Uhr seine Gäste und gibt einen kleinen Vorgeschmack seines Könnens. Im Anschluss um 14 Uhr findet eine Führung „Auf den Spuren Doktor Eisenbarts“ statt. Das „Eisenbart-Spektakel im historischen Packhof“ ist eine humorvolle Veranstaltung mit Theater, Musik, Gaukelei und kulinarischen Genüssen um die Legenden und Erlebnisse des reisenden Barockarztes.

Veranstaltungshöhepunkte

Sattelfest, Rosenfest, der Tag des offenen Denkmals, der Herbst- und Bauernmarkt, die Veranstaltungsreihe „Denkmal! Kunst – Kunst Denkmal!“ sowie die „Märchenhafte Weihnachtsreise“. Jeden ersten Sonntag im Monat sind viele Fachgeschäfte der Mündener Innenstadt von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Mit dem individuellem Angebot, urigen Antiquitätenläden und kulinarischen Spezialitäten gibt es viel zu entdecken. Jeden Mittwoch und Samstag präsentiert der Wochenmarkt vor der Kulisse des historischen Rathauses ein buntes Angebot an frischem Gemüse, Obst, Blumen, Back- und Fleischwaren sowie Fischspezialitäten. Das besondere Einkaufsflair der Altstadt ist geprägt durch viele autofreie Altstadtstraßen mit Geschäften, Cafés und Restaurants. Rings um den Altstadtkern bieten die zum Teil kostenlosen Parkplätze einen kurzen Weg in die Innenstadt. Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Tages- und Mehrtagesprogramme, Schifffahrten, Stadtführungen, Unterkünften und Souvenirs gibt es in der Tourist-Information Hann. Münden.

 

Wandertouren

 

 

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