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Greiz

Fürstlich vogtländisch

Drei Schlösser in einer Stadt – wer kann etwas Ähnliches aufweisen?

Greiz – einst die Hauptstadt in Deutschlands kleinstem Fürstentum, dem Fürstentum Reuß älterer Linie, Herstellungsort und Handelsplatz für Textilien, Ort der Papiermacher und Heimat- und Geburtsstadt zahlreicher weltweit bekannter Persönlichkeiten aus Kultur, Forschung und Industrie. Lassen sich doch Namen mit der Stadt verbinden wie Dr. Ulf Merbold, Oskar Sala, Hans Beck, Gunther von Hagens, Bernhard Stavenhagen, Hansgeorg Stengel, Reiner Kunze, Elly-Viola Nahmmacher, Brunhilde Einenkel, Prinzessin Hermine Reuß älterer Linie, zweite Frau des letzten deutschen Kaisers,… und und und. Selbst das theoretische Konzept zum Bau eines Flugzeuges legte Melchior Bauer im Jahr 1765 in Greiz vor.

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Die über 800-jährige wechselvolle Vergangenheit der Stadt, mit ihren Überschwemmungen und Feuersbrünsten, hinderte die Menschen nicht an einer erfolgreichen weiteren Entwicklung der Stadt zu einer wahren Perle. Es wurde Handel betrieben und produziert, es wurde Bier gebraut und Likör hergestellt, durch den Schlossberg die Eisenbahnlinie Greiz - Gera erschlossen und immer wieder gebaut. Zahlreiche Gründerzeitvillen und hochherrschaftliche Bürgerhäuser verkünden noch heute vom Wohlstand der Bürger früherer Zeiten.

Drei Schlösser in einer Stadt: Das sind die über Jahrhunderte hinweg entstandenen Repräsentations- und Wohnbauten der von Greiz aus herrschenden Monarchie. Da thront weithin sichtbar, hoch über der Stadt das Obere Schloss. Einst als herrschaftlicher Wohnsitz erbaut, später Heimstatt des Staatsarchivs und Heimat der Schlossgemeinde, kann der Besucher heute ein Museum mit über 1000 m² Ausstellungsfläche besichtigen. Eine sehenswerte Ausstellung, die die Entwicklung der Region vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie auf moderne und sehr anschauliche Art und Weise darstellt.

Das Untere Schloss, bis zum Ende des Fürstentums der Wohnsitz der Älteren Linie, lädt Gäste in die Beletage ein. Hier sind die privaten Zimmer der Fürstenfamilie zu bewundern, die in den vergangenen Jahren stilgetreu restauriert wurden. Wechselnde Sonderausstellungen zu den verschiedensten Themen der Greizer Geschichte runden Museumsbesuche ab.

National bedeutsam sind der Fürstlich Greizer Park und das sich darin befindende Sommerpalais. Einst als Sommerresidenz von Fürst Heinrich XI. erbaut, ist das heute liebevoll und aufwendig sanierte Palais ein Anziehungspunkt für Freunde der Kunst. Im Palais sind die Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung untergebracht sowie das SATIRICUM, eine Sammlung von Karikaturen aus sechs Jahrhunderten. Mit der alle drei Jahre stattfindenden Triennale der Karikatur- und komischen Zeichenkunst konnte sich das Sommerpalais weit über die Grenzen Thüringens einen besonderen Namen machen.

Und was gibt es sonst noch so besonderes in Greiz? Ein Fluss, die Weiße Elster, der die Stadt durchquert und belebt, einmalige Jugendstilensembles, grüne Oasen zum Verweilen und Träumen, fast 60 Kulturdenkmäler innerhalb der historischen Altstadt, ein umfangreiches kulturelles Angebot (Hier genügt ein Blick in den Veranstaltungskalender der Stadt!), ein Besuch der Vogtlandhalle, freundliche und aufgeschlossene Menschen, ein vielfältiges Angebot des Einzelhandels und natürlich eine hervorragende Gastronomie und Hotellerie, die keine Wünsche offen lässt.

Sind das nicht Gründe genug, das fürstlich vogtländische Greiz zu besuchen?!

 

 

Unterkünfte

 

 

Impressionen

 

Tourist-Information Greiz
Burgplatz 12 / Unteres Schloss
07973 Greiz

Telefon +49 (0) 3661 / 689815
Telefax +49 (0) 3661 / 703291

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www.greiz.de