Harsewinkel

Eingebettet in die münsterländische Parklandschaft bietet die Stadt an der Ems ein vielfältiges Angebot an Natur und Kultur. Ein gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz führt die Besucher unter anderem durch die Naturschutzgebiete Boomberge und Hühnermoor und zum ehemaligen Kloster Marienfeld. Empfehlenswert ist eine Rast im Klosterhof. Im Schatten der historischen Gebäude lädt das Klostercafé zum Verweilen ein. Spezialität des Hauses ist das in den Gewölben der Abtei gebraute Bier: „Marienfelder Klosterbräu“. Jazzwochenenden im Farmhouse Jazzclub oder Besuche des Motorrad- und Puppenmuseums Beckmann in Greffen lassen jeden Besucher mit der Zunge „schnalzen“. Ohnehin ist der Veranstaltungskalender der Stadt Harsewinkel prall gefüllt. Neben den über 50 Großveranstaltungen im Jahr stehen den Einwohnern und Besuchern 400 weitere Veranstaltungen der 140 aktiven Vereine zur Auswahl.

An der Ems

Die Ems ist der fünftgrößte Fluss in Deutschland. An seinem Oberlauf können Sie die Natur der Emsaue ebenso entdecken wie die Kultur, die sich im wirtschaftlichen Aufschwung der Städte und Gemeinden entwickelte und das Prosperieren der Region nachhaltig beeinflusst hat und weiterhin stützt. Sichtbare Kennzeichen sind die ausgedehnten Felder und Wiesen, Pferde als Markenzeichen Westfalens, und die Ems. Klöster kennzeichnen die historische Bedeutung einzelner Ortschaften und spiegeln in ihrer Architektur Glauben, Kultur und die frühere wirtschaftliche Bedeutung dieser Zentren gesellschaftlicher Entwicklung wider. Naturschutzgebiete bewahren den ursprünglichen Charakter und erhalten für Flora und Fauna den Lebensraum. Tauchen Sie ein in die Natur am Wasserlauf.

Das Kloster Marienfeld

Über 600 Jahre gehörte die Zisterzienserabtei Marienfeld zu den bedeutendsten und einflussreichsten Klöstern in Westfalen. Noch heute zeugen die spätromanische Abteikirche und die barocken Klostergebäude von dem Reichtum, der den Konvent auszeichnete. Den Einfluss der Zisterzienser, die vor 800 Jahren aus dem Paderborner Land kommend die neu gegründete Abtei besiedelten, ist noch in der Architektur der großen Klosterkirche spürbar, die nur 40 Jahre nach der Gründung des Klosters geweiht wurde. Ihre Architektur und ihre Bautechnik wirkte weit in das Umland und beeinflusste den Kapellenturm des Schlosses Rheda ebenso wie den Dom zu Münster. Auch zur Kathedralkirche in Riga (Lettland) gibt es enge architektonische Beziehungen. Das Abteigebäude – die ehemalige Residenz des Abtes – und die Wirtschaftsgebäude legen bis heute ein Zeugnis für den Reichtum des Klosters und das Selbstbewusstsein seines Abtes ab. Auch der Innenraum der Kirche wurde zwischen 1650 und 1750 barock gestaltet: Altar, Kanzel und die berühmte Johann-Patroklus-Möller-Orgel sind beredte Zeugen dieser letzten Blütephase des mönchischen Lebens. Die seitlichen Chorschranken, das Sakramentshaus und die Apostelskulpturen, die ehedem auf dem Lettner ihren Platz hatten, weisen dagegen in die Zeit des Mittelalters zurück.

Hühnermoor - Relikt einer 4000 Jahre alten Naturgeschichte

Östlich von Marienfeld liegt das älteste Naturschutzgebiet im Kreis Gütersloh - das 8,9 ha große Hühnermoor. Es ist der Rest eines größeren Hochmoores, das vor nahezu 4.000 Jahren entstanden ist. Die Moorflächen wurden nach und nach trocken gelegt. Noch bis 1925 wurde im Hühnermoor Torf abgebaut, der als Brennstoff diente. Allerdings hat es seit der Auflösung des Klosters vor 200 Jahren nie einen systematischen Abbau gegeben. Heute wird das Naturschutzgebiet Hühnermoor von den Naturschutzbehörden gepflegt und gegen negative Einflüsse der Umwelt geschützt. Auf diese Weise bleibt eine einzigartige Fauna und Flora mit seltenen Pflanzen und Tieren erhalten. Besonders reizvoll ist ein Besuch der Hühnermoores im Juni während der Wollgrasblüte. Um die einzigartige Landschaft des Naturschutzgebietes Hühnermoor zu schützen, dürfen nur die ausgebauten Wege benutzt werden.

 

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