Diespeck

Die Gemeinde Diespeck ist mit ihren 3.592 Einwohnern eine der großen Gemeinden im Landkreis Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim. Diespeck liegt direkt an der Aisch, grenzt an die Kreisstadt Neustadt a. d Aisch an und liegt am Rande des südlichen Steigerwaldes. Unser Ort hat eine hervorragende Infrastruktur und eine gute Verkehrsanbindung. Die Städte Erlangen, Fürth und Nürnberg sind in unmittelbarer Nähe und gut zu erreichen. Auch die historischen Städte Rothenburg ob der Tauber und die Bischofsstadt Bamberg sind gut und schnell erreichbar. Unser Sport- und Gemeindezentrum hat sowohl für die Gemeinde als auch für die Vereine im sportlichen wie auch im kulturellen Bereich eine große Bedeutung. Zu den Sportplätzen gesellen sich eine Tartanlaufbahn, Turnhalle, Sauna, Fitnessraum, Kegelbahn, sechs Tennisplätze und das Sportparkrestaurant.

Judenfriedhof:

„Judensäcker“ nennt sich der erhöht gelegene Friedhof an der Straße nach Dettendorf. Die ältesten Grabsteine stammen aus dem 18. Jahrhundert. Er diente jüdischen Bewohnern aus Diespeck, Pahres und Neustadt als Begräbnisstätte. Schon 1669 gab es in Diespeck eine jüdische Schule, um 1900 zählte die jüdische Gemeinde 230 Personen.

Johanneskirche:

Ein weithin sichtbares Zeichen ist der mit 36 Metern nicht eben niedrige Kirchturm, der in der Mitte des 15. Jahrhunderts seinen Ursprung hat. Die Kirche selbst wurde in den Markgräflerkriegen zerstört, wieder auf- und 1752 umgebaut. Sie war einst von einer Wehranlage geschützt. Teile davon sind noch erhalten. An der südlichen Mauer lässt sich die Jahreszahl 1486 erkennen. Sehenswert ist der schlichte Altar, die mit geschnitzten Figuren verzierte Kanzel und das Deckengemälde. Das Alter des kelchförmigen Taufsteins wird mit 700 Jahren angegeben.

Stübach – St. Bartholomäus

Die Kirche im größten Ortsteil beherbergt ein Epithaph eines Ritters von Abenberg (1384). Ihr Altar wurde 1689 von Exulanten gestiftet. Die Kirchengemeinde ist auch Trägerin der besonderen Tagesstätte „Netz für Kinder“. Seit der Durchführung der Gemeindereform in Bayern in den Jahren 1970/71 hat sich die Gemarkung der Gemeinde Diespeck um die Ortsteile Stübach mit Hanbach und Ehe sowie Dettendorf mit Ober- und Untersachsen vergrößert. Bereits vor der großen Eingemeindung gehörten die Bruckenmühle, Kleinerlbach, die Klobenmühle, die Schleifmühle, die Neumühle und der Sensenhammer zur Gemeinde Diespeck. Diespeck verdankt seine Gründung einer alten Straße, die von Würzburg über Herzogenaurach nach Nürnberg führte und an dieser Stelle das sumpfige Aischtal auf einem Knüppeldamm (einer Specke) überquerte. Diespeck findet erstmals in einer Urkunde des Jahres 1170 Erwähnung, als in einer Urkunde ein Adliger namens Gotfrid von „Dihesbecke“ und dessen Bruder als Zeugen auftragen. Vor dem 14. Jahrhundert verleihen die Würzburger Bischöfe Güter und Zehnten in Diespeck, so an Hermann Deuerlein zu „Dyespeck“, vermutlich die Bruckenmühle. Ab Mitte des 14. Jahrhunderts haben die Burggrafen zu Nürnberg Besitz in Diespeck. Nach dem Dreißigjährigen Krieg fällt Diespeck an die Markgrafschaft Ansbach-Bayreuth. Die Pfarrkirche St. Johannes wurde erstmals in der Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet, die letzte Erweiterung war 1752.

Ortsteil Dettendorf mit Ober- und Untersachsen

Urkundlich erstmals 1401 erwähnt, dürfte der Ort schon um 900 entstanden sein. Zunächst im Besitz eines Ortsadels (vermutlich eine Linie der Seckendorff) waren Dettendorf und auch Obersachen später gemeinsamer Besitz einer Ritterherrschaft und der Markgrafenschaft. Heute ist Diespeck Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Diespeck, der die Gemeinden Diespeck, Baudenbach, Gutenstetten und Münchsteinach angehören. In Diespeck ist auch die Grund- und Mittelschule mit über 500 Schülerinnen und Schülern aus den Orten der Verwaltungsgemeinschaft. Die Gemeinde Diespeck hat eine intakte Infrastruktur mit allen nötigen und dazugehörigen Einrichtungen. In den letzten Jahren ist ein stetiger Aufwärtstrend in der Entwicklung und des Wachstums zu verzeichnen. Diespeck hat derzeit 3.592 Einwohner.

 

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Wandertouren

 

 

Gemeinde Diespeck
Rathausplatz 1
91456 Diespeck Telefon +49 (0) 9161 / 88850
Telefax +49 (0) 9161 / 888527

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www.diespeck.de