Stormarnweg Etappe 5

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Vom Bahnhof in Bad Oldesloe besteht eine markierte Anbindung (weiße Richtungspfeile), die uns zunächst, vorbei am Stormarnhaus, aufwärts durch die Bangertstraße zum Kurpark führt, diesen durchschreiten wir auf der rechten Seite parallel zur Kurparkallee, wechseln über die Beste und die Straßenseite, wenden uns danach rechts zum Kirchberg. Dort finden wir links (!) einen kleinen, versteckten Steig: die Treppe hinab und der anschließende Torgang führt uns direkt zum Marktplatz.

Wenn wir vom Marktplatz aus die Wanderung beginnen, steigen wir den eben beschriebenen Steig aufwärts, wenden uns aber nach links der Kirche zu, bis zur Mühlenstraße. Von dieser geht bald nach recht eine kleine Gasse ab (Mühlenstraße Nr. 12), die uns zu einer Travebrücke führt und nun können wir nach recht der Trave flussab folgend die Tour beginnen.

Den „Travewanderweg“ benutzen wir bis wir die B 75 erreichen, überschreiten diese (Vorsicht!) und eine Brücke über die Bahnlinie bringt uns in den Forst Kneeden. Wir durchwandern ihn zunächst in nördlicher Richtung, den Markierungszeichen folgend, wechseln nach rechts, dann kreuzen wir erst einen Waldweg , durchwandern das Tal von einem Travezufluß, dann kreuzen wir den zweiten Waldweg und erreichen die südlichen Häuser von Steinfeld und folgen der östlichen Richtung indem wir die Straße queren. Dieser Straße folgen wir bis Hohenkamp, gehen aber nicht in Richtung der bald zu sehenden Häuser, sondern biegen links ab auf dem „Steinfelder Wanderweg“. Nach rechts abbiegend gelangen wir in das Steinkampsholz. Dieses durchwandern wir in einem Rechtsbogen, bis wir direkt am Waldrand scharf nach links abbiegen und über das Feld gehend Dröhnhorst am Messingschlägerteich erreichen. Wir gelangen gen Osten nun nach Reinfeld, kommen geradeaus auf die Straße Steinhöfer Str.  und folgen dort der Klostermauer zum Herrenteich, der aufgestauten Heilsau. (Will man einen Abstecher ins Heimatmuseum (geöffnet sonntags 10-12 Uhr) machen, biegt man links in die Straße Neue Garten (Nr.9 liegt gleich nach 200 m links)). Sonst geht es weiter an der Klostermauer entlang. Sie ist einer der wenigen Reste des Zisterzienserklosters, welches im 12. Jahrhundert angelegt und so der Ursprung der „Karpfenstadt“ wurde. Bei einer Naturkatastrophe im Jahre 1635 brach das Wasser den Damm des Herrenteiches und brachte die Klosterkirche zum Einsturz. Linkerhand sehen wir ein schönes altes Fachwerkgebäude mit Garten. Das ist das Pastorat. An dieser Stelle wurde der Heimatdichter Matthias Claudius (Der Mond ist aufgegangen) im Jahr 1740 geboren. Am Herrenteich entlang führt der Weg vorbei am Claudiushof, einer modernen Seniorenwohnanlage direkt an der Seepromenade, und biegt rechts ab  in die Paul-von-Schoenaich-Str. Dort sieht man das Restaurant Rhodos. Der Wanderer gelangt am Rathaus von 1907  im Linksbogen vorbei zu einer kleinen Parkanlage mit Sitzbänken und Brunnen rechter Hand. Von dort geht es geländeabwärts nach rechts vorbei am sogenannten Predigerwitwenhaus weiter halb um den Neuhöfer Teich herum. Den Weg verlassen wir nachdem wir das Hochhaus zur Rechten passiert haben rechts auf die Straße Neuhof. Vorbei an der Gaststätte Lallbüdel geht es rechts  in die Bahnhofstraße zum Bahnhof mit Anschluss an den Hamburger Verkehrsverbund.

Wanderkarte