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St. Goar

Zieh nicht vorbei an St. Goar, der Stadt, die allzeit gastlich war

Die Stadt St. Goar verdankt ihren Namen dem heiligen Goar, der im 6. Jhd. am Platz der heutigen Stiftskirche als Einsiedler lebte und eine Kapelle erbaute. Er kümmerte sich um Reisende und Kranke und speiste die Armen. In diesem Sinne gilt bis heute: „Zieh nicht vorbei an St. Goar, der Stadt, die allzeit gastlich war“. Aus der Zelle des heiligen Goar entwickelte sich vor 765 n. Chr. eines der ältesten Klöster Deutschlands. Im 12. Jhd. wurden die Grafen von Katzenelnbogen als Schirmvögte über das Kloster eingesetzt und mit dem Rheinzoll belehnt. Sie erbauten 1245 die Burg Rheinfels.

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vDie Burg ist heute die größte und eine der großartigsten Burgruinen am Rhein. Nicht nur die Stadt, auch die einzigartige Landschaft, an einer der attraktivsten Stellen des Rheins im Zentrum der UNESCO-Welterbestätte ‚Oberes Mittelrheintal' gelegen, begründen den besonderen Reiz von St. Goar. Noch immer gilt, was der rheinische Heimatschriftsteller W. O. von Horn 1881 schrieb: "Auf einem schmalen Uferstreifen drängen sich die Häuser von St. Goar aneinander, überragt von ... mächtigen Mauern, die einst zu den Festungswerken der Rheinfels gehörten ... und die an und für sich schöne Landschaft schmücken." In der Stadt St. Goar und ihrer Umgebung kann man den unverwechselbaren Charakter des Oberen Mittelrheintals erleben, der diese einzigartige Kulturlandschaft zum 'Erbe der Menschheit' erhebt.

St. Goar – Burg Rheinfels

Die Burg Rheinfels ist die größte und eine der großartigsten Burgruinen am Rhein. Graf Diether von Katzenelnbogen gründete die Burg 1245. Dieses vorzügliche Musterstück mittelalterlicher Festungsarchitektur setzte seinerzeit Maßstäbe für den gesamten Burgenbau im Deutschen Reich und überrascht noch heute mit seinen ungeheuren Ausmaßen, der Vielgestalt und abwechslungsreichen Gruppierung der Türme, Schildmauern und Bastionen sowie der verwinkelten Weitläufigkeit, seinen unterirdischen Minengängen und Kasematten jeden Besucher. Besonders für Kinder ist die Burg Rheinfels ideal, denn die Ruinen und die riesigen Gangsysteme laden zum Stöbern und Entdecken ein. Überall gibt es Neues und Interessantes zu sehen; die Orientierung in den verschachtelten Gemäuern ist eine besondere Herausforderung. Burgführungen und die Informationstafeln des Rheinfelspfads lassen die Geschichte der Burg lebendig werden. Taschenlampen nicht vergessen!

Puppen- und Bärenmuseum

Über 3.000 Puppen, Bären und Spielzeug aus den verschiedenen Zeitepochen zeigen sich stimmungsvoll auf 600 m² Fläche in 23 Räumen in nostalgischer Umgebung und geben einen großen Einblick in das Leben als "Begleiter in der Kindheit" - damals und heute -. Erleben Sie den einmaligen Charme und lassen Sie sich zurückversetzen in die Welt vergangener Kindertage. Nicht nur Kinderherzen werden beim Anblick der Puppenstuben und winzigen Miniaturen höher schlagen. Darüber hinaus können Sie sich ein genaues Bild über die Puppenherstellung, Puppenschneiderei und die Arbeit in der museumseigenen Puppen- und Bärenklinik machen. Öffnungszeiten. Das Museum ist täglich von 10.00 – 17.00 Uhr geöffnet. In der Zeit vom 15.1. – 15.3. ist das Museum nur samstags und sonntags von 14.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Tel.: 0 67 41 / 72 70. Internet: www.deutsches-puppen-und-baerenmuseum.de/

Wahrschauer- und Lotsenmuseum

Der Ort „Bankeck“ in St. Goar ist ein besonderer Ort: In Sichtweite des Sagen umwobenen Loreleyfelsens gelegen, beherbergt er das „Wahrschauer- und Lotsenmuseum“. Es ist eng mit der Geschichte des Rheinstromes verbunden, mit seinen Naturschönheiten, aber auch mit seinen Gefahren für die Schifffahrt. Geschichte und Tradition zweier angesehener Berufsstände – der Lotsen und der Wahrschauer – werden hier am Original-Schau-Platz eindrucksvoll dokumentiert. Öffnungszeiten: Mai bis Oktober jeweils mittwochs und samstags von 14.00 – 17.00 Uhr.

 

 

Tourist-Information St. Goar
Heerstr. 127
56329 St. Goar

Telefon +49 (0) 6741 / 383
Telefax +49 (0) 6741 / 7209

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www.st-goar.de