Pulsnitz

Sachsens Pfefferkuchenstadt Pulsnitz gehört zur schönen Oberlausitz und ist schon in 20 Autobahnminuten von Dresden auf der A4 in Richtung Osten erreichbar. Verlässt man dann die Autobahn an der Abfahrt Pulsnitz sieht man nach zwei Kilometern die Stadt vom Eierberg aus in seinem ganzen Panorama vor sich liegen, umgeben von den Westlausitzer Höhenzügen, die sich hervorragend für Wanderungen oder auch als Radtouren eignen. Fährt man weiter ins Tal so überquert man am tiefsten Punkt das gleichnamige Flüsschen Pulsnitz, welches im Nachbarort Ohorn entspringt und bei Elsterwerda in die Schwarze Elster mündet. Dieses Gewässer gab einst der Stadt seinen Namen und bedeutet im slawischen langsam fließendes Gewässer. Früher bildete der Fluss die Grenze zwischen der Oberlausitz und der Mark Meißen. Deshalb finden sich in den Orten entlang des Flusses mehrfach Bezeichnungen „Meißner Seite“ und „Oberlausitzer Seite“ nach denen Ortsteile benannt sind. Die Stadt ist sehr geschichtsträchtig. Ihre erste Erwähnung geht auf das Jahr 1225 zurück. 1375 verlieh Kaiser Karl IV. ihr das Stadtrecht. Handwerk und Gewerbe blühten auf und sind bis heute hier zu finden. Dienstleistungen wie Handel, Gastronomie und Gesundheitsdienstleistungen prägen zusätzlich die Kleinstadtidylle.

Besonders erwähnenswert ist unter ihnen das Pfefferküchlerhandwerk. 1558 erhielten die Pulsnitzer Bäcker das Recht auch Pfefferkuchen zu backen. Deutschlandweit einmalig hier existiert bis heute dieses besondere Handwerk. Acht Handwerksbetriebe und eine Lebkuchen GmbH produzieren das markante würzige Gebäck ganzjährig auf Wochen- und Spezialmärkten Sachsens. Höhepunkt ist der am ersten Novemberwochenende stattfindende Pfefferkuchenmarkt, bei dem alle Pfefferküchler auf dem Markt gemeinsam ihre Waren anbieten, umrahmt von weiterem Markttreiben und kulturellen Einlagen. Ein Besuch lohnt sich jedoch zu jeder Jahreszeit. Im Museum Pfefferkuchenschauwerkstatt kann sich jeder selbst beim Backen und Verzieren von Pfefferkuchen ausprobieren mit langgelagertem Originalteig aus einem Handwerksbetrieb. Blaudruck, ein anderes altes seltenes Handwerk der Stadt können Besucher in vereinfachter Form als Textildruck mit Original-Modeln im Stadtmuseum ausprobieren. Führungen durch die Blaudruckwerkstatt mit 300-jähriger Tradition finden zusätzlich statt. Auch die einzig verbliebene Pulsnitzer Töpferei Jürgel mit langer Familientradition und auf historischen Standort lohnt einen Besuch.

Die Umgebung lädt zu zahlreichen Wander- und Radwandertouren ein, die leicht zu bewältigen sind und reichlich Erholungs- und Einkehrmöglichkeiten bieten. Die Landschaft in ihrer großen Abwechslung bietet genügend freie Ausblicke über landwirtschaftlich genutzte Flächen, dichte Mischwälder und romantische Flussläufe und weite Talauen.

 

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Stadtverwaltung Pulsnitz
Markt 1
01896 Pulsnitz Telefon +49 (0) 35955 / 8610
Telefax +49 (0) 35955 / 861109

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www.pulsnitz.de